Von Bangkok nach Saigon

Vietnam-Reisebericht  |  Reisezeit: Oktober / November 2015  |  von Bernd Schall

Ho Chi Minh City (Saigon): Die Tunel von Cu Chi

Die Anfahrt....

Man muss etwa 50km fahren um zu den Tunnels von Cu Chi zu kommen, natürlich wird man wieder mal an einem Zwischenstopp in einen Verkaufsraum geführt diesmal Kunstwerke, gemacht von angeblichen "Agent Orange Opfern". Nachprüfen kann man das ja dann doch nicht. Es gibt viele Mitarbeiter dort, nur bei wenigen ist eine Behinderung zu erkennen..... aber bitte nicht falsch verstehen, wir möchten das nicht schlecht reden, grundsätzlich finden wir solche Einrichtungen, eine gute Sache. Hier macht das eher den Eindruck, dass man Touristen was verkaufen möchte, was nicht aus einem Integrationsbetrieb stammt.

Die Tunnel von Cu Chi

Das berühmte Tunnelsystem ist über 220 km lang und diente während der Kriege gegen die Franzosen und Amerikaner unzähligen Kämpfern und deren Familien als Unterschlupf.

Hier konnten die Widerstandskämpfer direkt vor den Toren der Südvietnamesichen und Amerikanischen Truppen nach Guerillataktik, Anschläge und Sabotageaktionen durchführen und immer wieder untertauchen, weil das Labyrinth an Gängen nur ihnen bekannt war.

Auf dem Areal das man hier besuchen kann wurden die Tunnel etwas erweitert das wir Westliche Touristen auch durchpassen......

Getarnte Bodenfalle ....

Getarnte Bodenfalle ....

Böse Falle.... Auch diese hätte den Gegner erst mal nicht gleich getötet.

Böse Falle.... Auch diese hätte den Gegner erst mal nicht gleich getötet.

Tunneleingang........

Tunneleingang........

Auch eine Öffnung zu einem Eingang in die Unterwelt.

Auch eine Öffnung zu einem Eingang in die Unterwelt.

Das war eine originalgroße Öffnung durch die, die Vietcong in ihre Unterwelt abgetaucht sind und dort mit ihren Familien auch gelebt haben. Da sie über Jahre dort verbrachten, wurden dort sogar Kinder geboren.

Das war eine originalgroße Öffnung durch die, die Vietcong in ihre Unterwelt abgetaucht sind und dort mit ihren Familien auch gelebt haben. Da sie über Jahre dort verbrachten, wurden dort sogar Kinder geboren.

So sahen die Fallen aus, die die Vietcongs gebaut haben, um ihre Gegner nicht zu töten, aber schlimm zu verletzen, sodass sie, schwer verletzt nach Hause kamen oder elendig in diesen Fällen starben. Besser, man hat noch nicht so viel gegessen, bei der Vorstellung, dreht sich mir der Magen um.

So sahen die Fallen aus, die die Vietcongs gebaut haben, um ihre Gegner nicht zu töten, aber schlimm zu verletzen, sodass sie, schwer verletzt nach Hause kamen oder elendig in diesen Fällen starben. Besser, man hat noch nicht so viel gegessen, bei der Vorstellung, dreht sich mir der Magen um.

Wir waren froh, als wir alle aus dem Tunnelsystem wieder draußen waren, es war sehr bedrückend, eng, feucht und für Europäer nicht gebaut. 50 m haben wir geschafft in gebückter oder gehockter Haltung durchzulaufen, wer wollte konnte auch 100 m zurücklegen. Wir haben uns das erspart.

Wir waren froh, als wir alle aus dem Tunnelsystem wieder draußen waren, es war sehr bedrückend, eng, feucht und für Europäer nicht gebaut. 50 m haben wir geschafft in gebückter oder gehockter Haltung durchzulaufen, wer wollte konnte auch 100 m zurücklegen. Wir haben uns das erspart.

© Bernd Schall, 2016
Du bist hier : Startseite Asien Vietnam Vietnam-Reisebericht
Die Reise
 
Worum geht's?:
Von Bangkok durch Kambodscha nach Saigon in 3 Wochen....
Details:
Aufbruch: 25.10.2015
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 16.11.2015
Reiseziele: Thailand
Kambodscha
Vietnam
Der Autor
 
Bernd Schall berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors