Bolivien-Reisebericht :Von Mexiko bis Argentinien

Parque Nacional Toro Toro

Parque Nacional Toro Toro

Der Nationalpark Toro Toro liegt etwa 150 km von Cochabamba entfernt und ist sehr gut auf eigene Faust und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die Fahrtzeit nach Toro Toro beträgt rund fünf Stunden. Wir haben uns in Toro Toro im Hotel Como en Casa einquartiert, ein sehr schönes Haus, das von einem sehr freundlichen Paar geführt wird. Wir können es deshalb sehr empfehlen.

Unser Tip: das Hotel "Como en Casa" in Toro Toro

Unser Tip: das Hotel "Como en Casa" in Toro Toro

Vor dem Besuch des Nationalparks muss man sich bei der Parkverwaltung anmelden und eine Besuchergebühr bezahlen. Die Touren selbst werden im Gebäude nebenan organisiert. Die Begleitung durch einen lokalen Führer ist im Toro Toro Nationalpark verpflichtend aber auch sehr lohnend. All dies ist bestens organisiert. Wir haben uns für zwei Touren entschieden. Eine Ganztagestour zum Toro Toro Canyon und eine Halbtagstour zu den versteinerten Meeresfossilien "Siete Vueltas" im Gebirge.

Die Tour zum Canyon beginnt mit einem kurzen Weg zu verschiedenen Dinosaurierspuren am Ortsrand. Die anschließende Wanderung zum Grand Canyon Toro Toro führt über natürliche Steinbrücken und einen spektakulären Aussichtspunkt über dem Canyon Rand. Hier pausieren wir, bevor wir zu den Kaskaden von Vergel in den Canyon hinabsteigen. Wie auf Bestellung kreisen plötzlich 3 Condore über der Schlucht und ziehen graziös ihre Bahnen. Es folgt eine zwar anstrengende aber auch atemberaubend schöne Wanderung, die tief unten in der Schlucht bei einem Wasserfall endet. Hier kann man wahlweise unter dem aus der Felswand herabstürzenden Wasser duschen oder im aufgestauten Becken baden, wunderbar!

Dinosaurierspuren mit Erklärungshilfen

Dinosaurierspuren mit Erklärungshilfen

Unsere Wandergruppe im "Atrium" auf dem Weg in den Canyon

Unsere Wandergruppe im "Atrium" auf dem Weg in den Canyon

Blick in den Canyon Toro Toro.

Blick in den Canyon Toro Toro.

atemberaubend, die Brücke über die Schlucht

atemberaubend, die Brücke über die Schlucht

El Condor pasa

El Condor pasa

Der nächste Tag führt uns ins Gebirge und auf die Spuren der Meeresfossilien Siete Vueltas. Auf immerhin 3000 Metern finden sich hier bizarre Versteinerungen von Meerestieren und Muscheln. Dass diese Landschaft einmal vom Meer bedeckt war, zeigt sich auch an den imposanten Felsformationen ringsherum, eine ungewöhnliche Landschaft, die ein wenig die Entstehungsgeschichte der Erde nachempfinden lässt. Unser freundlicher Guia Emilio erklärte uns sehr anschaulich die Entstehung dieser Formationen und der Versteinerungen. Abschließend spielte er auf seiner Flöte Melodien, die von den Felshängen widerhallten. Eine unvergesslich schöne Stimmung.

Angela mit unserem Guia Emilio

Angela mit unserem Guia Emilio

Erdgeschichte, als Bild in den Fels gezeichnet

Erdgeschichte, als Bild in den Fels gezeichnet

Steile Verwerfungen zeugen von den Kräften, die hier über Jahrmillionen wirkten

Steile Verwerfungen zeugen von den Kräften, die hier über Jahrmillionen wirkten

Versteinerungen von Meeresbewohnern, 3000m über dem (jetzigen) Meeresspiegel

Versteinerungen von Meeresbewohnern, 3000m über dem (jetzigen) Meeresspiegel

Ein Flötenspiel mit besonderer Akustik

Ein Flötenspiel mit besonderer Akustik

Glückliche und zufriedene Wanderer

Glückliche und zufriedene Wanderer

© Robert B, 2018
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Ein Reisebericht mit Eindrücken und Bildern von Roberts und Angelas Reise - für uns selbst und alle, die es sonst noch interessieren könnte.
Details:
Aufbruch: 27.09.2017
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 11.02.2018
Reiseziele: Kanada
Mexiko
Costa Rica
Bolivien
Argentinien
Uruguay
Der Autor
 
Robert B berichtet seit 10 Monaten auf umdiewelt.
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Robert über sich:
Eine Reise über mehrere Monate, davon zu träumen ist eine Sache, sie zu planen eine andere, sie zu beginnen, das Beste.