Peru-Reisebericht :Südamerika mal anders

Peru (Teil 2): Lima (Teil 2)

Nach dem Aufenthalt im heißen Süden Perus verweile ich wieder wenige Tage in Lima, in der es immer noch ziemlich grau ist Obwohl, so ab und an zeigt sich ja die Sonne.

Parque de la Reserva

An einem Abend besuche ich mit Carlos, seiner Mamá und zwei Kindern aus der Familie einen Park, den Parque de la Reserva. In dem Park gibt es mehrere Wasserfontänen mit verschiedenen Wasserspielen. Abends sind alle hübsch beleuchtet und ich bedauere, meine Kamera nicht mitgenommen zu haben. In einem langen Becken, der Fuente de la Fantasía, gibt es zu bestimmten Zeiten eine Wasser-, Licht- und Lasershow mit Musik, bombastisch! Passend zur Musik wechseln die Lichter, ihre Farben, die Intensität der Wasserstrahlen. Dann erscheint eine Art Wassernebelleinwand, auf dem Bilder projiziert werden, verschiedene Landschaften sowie Kulturen Perus sind zu sehen. Alle Menschen in unmittelbarer Nähe stehen da und schauen gebannt der Show zu.
Die unterschiedlichen Wasserspiele sind nummeriert und so kann man den gesamten Park erkunden, in dem man den angelegten Wegen und der Nummerierung folgt.
An einer Stelle sind viele Wasserfontänen in einer Kreisform angebracht. Sie bilden fünf Ringe um das Zentrum und die Ringe schießen zur bestimmten Zeit Wasser nach oben. Es gibt noch weitere Fontänen, die eine Art Sprühnebel verteilen, andere schießen Wasser vom äußeren bis zum innersten Ring. Die Kunst ist es, den richtigen Moment abzupassen, um von außen bis zur Mitte zu gelangen, wo es glücklicherweise trocken aber auch voller Menschen ist. Es ist rutschig, man muss aufpassen, nicht auszurutschen und sich doch nass zu machen. Die Leute, klein und groß, haben alle viel Spaß dabei.
An einer anderen Stelle gibt es einen Spielpark für die Kinder. Aufblasbare Rutschen, Kletterspiele und anderes locken die Kinder an.
Und so verbringen ganze Familien, auch unter der Woche, bis halb elf abends ihre Zeit in diesem wunderschönen Park.

Parque de la Reserva, im Hintergrund der nationale Stadion von Peru.

Parque de la Reserva, im Hintergrund der nationale Stadion von Peru.

Chorrillos

Der Bezirk Chorrillos befindet sich im südlichen Teil von Lima, an der Pazifikküste.
Neben Sandstränden gibt es hier auch den Hügel, auf dem sich der Cristo Blanco befindet, sowie das Kreuz, das nachts beleuchtet und von anderen Stadtteilen wie Miraflores zu sehen ist. Einen echten Fussweg gibt es nicht hoch, doch es führt eine Straße hoch, an der man entlang gehen kann. Oben, hinter dem Kreuz, kann man auf die andere Seite des Hügels schauen, wo sich eine Bucht befindet. Direkt unter dem Hügel gibt es eine felsige Küste, an der einige Passanten spazieren gehen. Die Sonne kämpft gegen den Dunst in der Luft, so dass einige Sonnenstrahlen die Küste erreichen. Vom Kreuz aus führt eine Straße an einem kleinen Planetarium vorbei, bis zum Cristo Blanco. Hier befinden sich mehrere Aussichtspunkte, von denen aus man auf einen großen Teil von Lima sowie auf das Meer schauen kann. Weiter weg sieht man die Hochhäuser von Miraflores.

Am 26.09. verabschiede ich ich abends von Carlos und seiner Familie und mache mich in einem Nachtbus auf den Weg Richtung Norden.

Du bist hier : Startseite Die Amerikas Peru Peru-Reisebericht
Die Reise
 
Worum geht's?:
Als Backpackerin durch Südamerika, Beginn des Abenteuers in Peru, Cusco. Danach Bolivien, ... ach, mal sehen, was so kommt! Hier berichte ich über meine Erfahrungen während der Reise und natürlich freue ich mich auf Eure Gästebucheinträge!
Details:
Aufbruch: 17.05.2017
Dauer: 7 Monate
Heimkehr: 22.12.2017
Reiseziele: Peru
Bolivien
Argentinien
Uruguay
Der Autor
 
Katharina Deckers berichtet seit 16 Monaten auf umdiewelt.
Bild des Autors
Katharina über sich:
"Ich würde ja gerne mal als Backpacker durch Südamerika reisen, ABER....." So oder so ähnlich dachte ich schon einige Male, bis ich mir vor einigen Monaten sagte "Warum eigentlich nicht?" Warum sich dem eigenen Traum im Weg stehen?"
Im Mai 2017 werde ich also für einige Monate nach Südamerika reisen!