Pilgern auf der Königsstraße Via Regia

Deutschland-Reisebericht  |  Reisezeit: Juni / Juli 2020  |  von Ines Buchholz

04.Juli 2020 - über Dahlem nach Meltewitz

Mega gutes Frühstück

Die Bäckerei Uwe Behnisch bietet seinen Pilger Gästen nicht nur ein uriges Zimmer unter dem Dach, sondern er bereitet auch mit viel Liebe und Freude ein leckeres Frühstück. Uwe Behnisch hat eine ganz besondere positive Ausstrahlung. Er gehört zu den Menschen die man gern kennengelernt hat.
Wir bekommen auch noch einen Stempel in unseren Pilgerausweis und dann geht es gut gestärkt weiter.

Die Bäckerei und Pension Uwe Behnisch, direkt am Marktplatz.

Die Bäckerei und Pension Uwe Behnisch, direkt am Marktplatz.

Nach wenigen Schritten sehen wir auch schon die erste Jakobsmuschel.

Nach wenigen Schritten sehen wir auch schon die erste Jakobsmuschel.

Am Ortsausgang steht der Wasserturm.

Am Ortsausgang steht der Wasserturm.

Entlang der Landstraße geht es zum kleinen Dorf Leckwitz.

Entlang der Landstraße geht es zum kleinen Dorf Leckwitz.

Die Temperaturen sind jetzt am frühen Morgen noch angenehm kühl  und wir gut gelaunt

Die Temperaturen sind jetzt am frühen Morgen noch angenehm kühl und wir gut gelaunt

Unsere Blicke schweifen über die Felder in die Ferne und im Zusammenspiel mit dem sich ständig ändernden Wolkenhimmel entstehen auch immer neue schöne Aussichten.

Unsere Blicke schweifen über die Felder in die Ferne und im Zusammenspiel mit dem sich ständig ändernden Wolkenhimmel entstehen auch immer neue schöne Aussichten.

Am Horizont ist unser erstes Ziel zu sehen, die Bockwindmühle auf dem Liebschützer Berg.

Am Horizont ist unser erstes Ziel zu sehen, die Bockwindmühle auf dem Liebschützer Berg.

Der Blick scheint endlos

Der Blick scheint endlos

Auf dem Liebschützer Berg steht nicht nur die Mühle, es gibt auch Informationen zum Pilger Weg. Wir haben schon ein gutes Stück des Weges geschafft.

Auf dem Liebschützer Berg steht nicht nur die Mühle, es gibt auch Informationen zum Pilger Weg. Wir haben schon ein gutes Stück des Weges geschafft.

Heute wollen wir noch bis kurz hinter Dahlem

Heute wollen wir noch bis kurz hinter Dahlem

Einen schönen Stempel gibt es hier auch

Einen schönen Stempel gibt es hier auch

Die Bockwindmühle

Die Bockwindmühle

Richtung Lampertswalde lässt es sich im sanften auf und ab gut gehen und wir genießen die Aussicht.

Richtung Lampertswalde lässt es sich im sanften auf und ab gut gehen und wir genießen die Aussicht.

Der Weg geht immer gerade aus. Das Farbenspiel der Getreidefelder und des Himmels ändern sich ständig,  so dass wir immer wieder Halt machen zum wahrnehmen und fotografieren.

Der Weg geht immer gerade aus. Das Farbenspiel der Getreidefelder und des Himmels ändern sich ständig, so dass wir immer wieder Halt machen zum wahrnehmen und fotografieren.

Am Ortseingang von Lampertswalde kommt man direkt an der Mauer und dem Eingang zum Schlosspark vorbei. Wir sehen uns um...

Am Ortseingang von Lampertswalde kommt man direkt an der Mauer und dem Eingang zum Schlosspark vorbei. Wir sehen uns um...

Hier stand einst ein Rittergut. Heute ist es eine schöne Parkanlage mit Teichen und Plätzen zum verweilen.

Hier stand einst ein Rittergut. Heute ist es eine schöne Parkanlage mit Teichen und Plätzen zum verweilen.

An so einem Platz heißt es beschwingt genießen.

An so einem Platz heißt es beschwingt genießen.

Im Burgcafe machen wir Rast. Obwohl es noch gar nicht geöffnet hat, bekommen wir einen Kaffee und kühle Getränke. Wir freuen uns total

Im Burgcafe machen wir Rast. Obwohl es noch gar nicht geöffnet hat, bekommen wir einen Kaffee und kühle Getränke. Wir freuen uns total

Wir verlassen Lampertswalde, ein Ort der sich schier endlos hinzuziehen scheint. An einem Teich treffen wir auf das Schwanenpaar mit sechs Jungen. Mit Respekt, großem Abstand und schnellen Schrittes passieren wir die Familie. Schwäne mit Jungen können angriffslustig werden.

Wir verlassen Lampertswalde, ein Ort der sich schier endlos hinzuziehen scheint. An einem Teich treffen wir auf das Schwanenpaar mit sechs Jungen. Mit Respekt, großem Abstand und schnellen Schrittes passieren wir die Familie. Schwäne mit Jungen können angriffslustig werden.

Nach 17km erreichen wir Dahlem. Der Marktplatz ist wie ausgestorben. Kein Bäcker, Café oder sonst irgendwas.

Nach 17km erreichen wir Dahlem. Der Marktplatz ist wie ausgestorben. Kein Bäcker, Café oder sonst irgendwas.

Aber ein schönes Rathaus ziert den Platz.

Aber ein schönes Rathaus ziert den Platz.

Einkaufsmärkte und ausgestorbene Innenstadt

Wenige hundert Meter entfernt finden wir den Grund der ausgestorbenen Innenstadt - Rewe mit Bäckerei, Apotheke und einiges mehr.
Wir setzen uns beim Bäcker und essen eine Kleinigkeit.

Herberge in Börln

Wir wollen heute noch ins 5km entfernte Börln. Dort gibt es eine Herberge. Doch nach einem Telefonat wissen wir, daß dort kein Platz mehr für uns ist. Jetzt in Zeiten von Corona dürfen die Herbergen ihren Schlafsaal nur begrenzt nutzen, verständlicher Weise.
Wir suchen nach einer Alternative und finden Sie auf einem Pferdehof in Meltewitz.

Nach weiteren 6km entlang von Landstraßen kommen wir in Meltewitz an. Das Gehen auf Straßen ermüdet die Füße sehr. Jetzt heißt es entspannen und morgen geht es weiter

Nach weiteren 6km entlang von Landstraßen kommen wir in Meltewitz an. Das Gehen auf Straßen ermüdet die Füße sehr. Jetzt heißt es entspannen und morgen geht es weiter

Dem ist nichts hinzuzufügen - Punkt

Dem ist nichts hinzuzufügen - Punkt

© Ines Buchholz, 2020
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Eigentlich wollten wir bereits im Mai auf dem Caminho del Norte in Spanien unterwegs sein. Doch dann kam Corona dazwischen. Da sich die Situation inzwischen etwas entspannt hat, haben wir uns entschlossen in Deutschland zu pilgern. Auch Deutschland ist durchzogen von den verschiedensten Pilgerrouten. Wir haben uns für die 460km lange Via Regia von Görlitz nach Vacha entschieden.
Details:
Aufbruch: 24.06.2020
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 15.07.2020
Reiseziele: Deutschland
Der Autor
 
Ines Buchholz berichtet seit 4 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (3/5):
Rosi 1596014407000
Hallo, ihr Bei­den
­
Mir ging es ähnlich wie euch: Im Herbst 2019 von Zuhause aus aus­ges­tar­tet mit Ziel Metz, wollte ich im Mai 2020 von dort aus weiter weiter Rich­tung Santi­a­go...... Und dann kam Corona und so bin ich am 24.05. in Görlitz auf dem Öku­menischen Pil­ger­weg ges­tar­tet und am 07.06. in Erfurt an­ge­kom­men. Ich kann mich euch nur an­schlie­ßen, es war wun­der­bar und ich freue mich schon jetzt auf meine For­tset­zung des Weges von Erfurt nach Mainz, vo­raus­sich­tlich Mitte Au­gust.... Zu meiner Wan­der­zeit waren bis auf 2 Aus­nah­men (Me­lau­ne und Ne­belschütz) die Her­ber­gen alle gesch­los­sen­..
Lie­be Grüße und Buen Ca­mi­no
­
Ro­si
Angela 1594916366000
Hallo Ihr Beiden,
mal wieder wun­der­schöne Berich­te von einer tollen Reise ...
anonym 1594781815000
Guten Morgen ihr Zwei.­Was für ein toller Rei­se­bericht. Sicher­lich hattet ihr eine super schöne Zeit und habt viele neue Ein­drücke gesam­melt. Nun wünsche ich euch eine gute Heim­rei­se und freue mich auf ein wie­der­se­hen. Ganz liebe Grüße Anke