Rundreise durch Südosteuropa

Bulgarien-Reisebericht  |  Reisezeit: Juni / Juli 2018  |  von Gerd Dorn

Bulgarien: Pyramiden von Stob

Wir verließen Plowdiw in Richtung Westen. Heutiges Ziel war das Rila Gebirge, südlich von Sofia.
Aufgrund der hohen Gebirgszüge muss man einen ziemlichen Bogen um diese fahren. Überraschenderweise führte dieser Bogen auch durch das südliche Sofia und hier gerieten wir voll in die morgendliche Rush Hour. Ziemlich viel Stau - Stop and Go fahren - der Verkehrsfluss war recht zäh. Wie es weiter in der Innenstadt aussah wollten wir uns lieber nicht vorstellen.
Sofia sollte man besser, wenn möglich, weiträumig umfahren war die zu spät gewonnene Erkenntnis.
Hinter Sofia geht es dann nach Süden auf die A3 und man kommt wieder zügig voran. Schön, dass die Abfahrt zum Rila Kloster bereits auf der Autobahn ausgeschildert ist, da konnte man diese auch nicht verfehlen. Auf der Weiterfahrt bemerkten wir Schilder, die zu den Sandpyramiden von Stob weisen. Diese standen zwar erst auf Punkt Zwei der heutigen Ziele, aber da wir schon mal ein Hinweisschild hatten, beschlossen wir spontan eine Planänderung und steuerten zunächst die Pyramiden an.
Eine prima Wegweisung führte direkt bis zum Parkplatz von dem der etwa 2 km lange Weg zu den Pyramiden beginnt.

Bei den Pyramiden handelt es sich nicht um klassische Pyramiden, wie man sie aus Ägypten oder dem Mathematikunterricht her kennt. Es handelt sich um bizarr von Wind und Wasser geformte Formationen aus einem Sand/Lehm Gemisch, die entfernt an die Felsen beim Grand Canon erinnern. Ähnliche Formationen besuchten wir bereits im Vorjahr in Bosnien bei der Stadt Foča.
Die Form ist eher die einer konisch zulaufenden Säule. Oft befinden sich an der oberen Kuppe noch Steine, sodass das Gebilde eher an einen Pilz erinnern. In der Gesamtheit würde der Begriff "Pilzwald" eher auf die Formation zutreffen.

Vom Parkplatz windet sich der schmale Weg den Hügel hinauf. Man kommt an einem kleinen Heiligenschrein vorbei und hat nach etwa 30 Minuten Weg die "Pyramiden" erreicht.

Die Sandpyramiden von Stob

Die Sandpyramiden von Stob

Das Pyramidenfeld war zwar deutlich größer als das von Foča, dafür ist die Formation nicht so schön ausgeformt. Dennoch ein interessanter Anblick, den man sich auf dem Weg zum Rila Kloster durchaus gönnen kann. Zumal der Weg dorthin durch eine interessante Natur führt.

© Gerd Dorn, 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Tour durch Moldawien, Rumänien, Bulgarien, Serbien und die Ukraine
Details:
Aufbruch: 21.06.2018
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 09.07.2018
Reiseziele: Moldau
Rumänien
Bulgarien
Serbien
Ukraine
Der Autor
 
Gerd Dorn berichtet seit 28 Monaten auf umdiewelt.