Bericht: MUSICAL(ischer) London-Trip

Reisezeit: April 2015  |  von Birgit H.

Buena Vista Social Club

die Ruhe vor dem Sturm

die Ruhe vor dem Sturm

smoke-n-roll  AND AFTERWARDS healthy-Indian-food

smoke-n-roll AND AFTERWARDS healthy-Indian-food

das sind ja mal Schuh-KREATIONEN - mit denen rechts, würde sogar ich mal Model-Größe erreichen ^^

das sind ja mal Schuh-KREATIONEN - mit denen rechts, würde sogar ich mal Model-Größe erreichen ^^

Stables Market

Stables Market

Der Ostersonntag beginnt mit einer weiteren Aufzug-Geschichte:

wir starten mit ein paar jungen Franzosen im 3. OG und wollen ins EG. Das Licht leuchtet nicht als wir drücken, die Aufzugtür schließt ruckelig.
Im 1. OG hält der Aufzug. Wir bleiben drin... Einer der jungen Männer verlässt den Aufzug und sagt: "il ne marche pas. il va monter." Die anderen hüpfen noch rechtzeitig raus.... Die Sekunden, die ich brauche, um den französischen Satz zu übersetzen, reichen dem Aufzug, um die Türen wieder zu schließen und wir fahren in den 6. Stock.

Hier steigen wir aus und machen die Abfahrt mit einem der zwei anderen Aufzüge. Hat uns glatt ca. 10 Minuten gekostet, aber vom Vortag wissen wir ja: LAUFEN geht zwar, aber man kommt nicht raus aus der Hütte.

Jetzt geht es nach Camden. U-Bahn "Old Street" - "Camden Town".
Zuerst denke ich: zu früh - alle sind fleißig beschäftigt mit Aufbauen von Ständen für Waren und Essen. Die Geschäfte sind noch geschlossen. ABER: wir können ohne Gedrängel durchlaufen. Viele Ecken sehen so aus, als wären sie so baufällig, dass sie keinen Tag weiter durchhalten.

Ein Bereich, der definitiv seinen Charme hat - wenn man den vielen Müll übersieht, der hier leider überall liegt - ist Stables Market (frühere Pferdeställe) im Norden des Areals. Nachdem wir eine gute Zeit hier verbringen und wieder zurück in die Hauptstraße des Stadtviertels kommen, hat es sich hier bereits gefüllt. Die meisten Geschäfte sind inzwischen geöffnet und entsprechend drängeln sich bereits wieder die Menschen. Ein paar Fotos und zwei Shop-Besuche später (1 x Converse / 1 x leather - es darf geraten werden, wer sich für welchen Shop interessiert hat) entscheiden wir uns dafür, dass es reicht - die Geldbeutel sind aufgrund von Überangebot von Shopping-Eskapaden verschont geblieben.

Dieses Mal nehmen wir einen Bus, damit wir ein wenig mehr sehen und fahren bis "Moorgate". Hier gibt es ein kurzes Aufwärmen im Hotel mit einem Imbiss und Tee. Es gibt sehr viele Geschäfte hier (einige sogar Feiertags und nachts geöffnet), wo man abgepackte Imbisse - to go - kaufen kann. Sandwhiches, Wraps, Nudelsalate, Obstsalate u.v.m.

Am Nachmittag machen wir nochmals einen Themse-Spaziergang am Tag - es kommt sogar ein wenig Sonne durch und das ein oder andere Foto wird nun von einem Stückchen blauen Himmel geziert. Einerseits fasziniert das pulsierende Leben: Straßenkünstler, Cafés, Kids beim Parcouring/Skaten/BMXen ... allerdings - vor allem aufgrund der Osterfeiertage - schrecken diese Menschenmassen ab. Wir schieben uns mehr am Fluss entlang, als dass man es spazieren gehen nennen kann.

Auf dem heutigen Abendprogramm steht:
The Royal Albert Hall - Buena Vista Social Club

Diese Karten habe ich von Deutschland aus gekauft und wäre fast auf eine Abzocker-Börse reingefallen, habe aber letztlich nicht gekauft, weil mir der Preis zu teuer war. Die gleichen Karten habe ich dann wesentlich günstiger direkt über den Ticket-Verkauf der Royal Albert Hall bekommen. VORSICHT ist hier also geboten!!

http://www.royalalberthall.com/

Das 1871 eröffnete Gebäude ist beeindruckend. Innen noch viel größer, als man es sich von außen vorstellt. Es wirkt wie ein überdachtes Amphitheater. Hier gibt es 7000 Sitzplätze und 2500 Stehplätze. Wir fragen uns, wie wohl die Technik installiert wurde, die von der Decke hängt. Selbst die Drehleiter der Feuerwehr würde hier nicht bis oben reichen.

Die Bühne für die kubanischen Musiker ist klein und weit unten. Aber diese Musiker schaffen es, dass letztlich die gesamte - gut ausverkaufte - Royal Albert Hall zu Salsa/Merengue und Co. vor ihren Sitzen stehend die Hüften schwingt und klatscht, was das Zeug hält. Unangefochtener Star ist die nicht mehr ganz junge Sängerin (Ü80), die ein unwahrscheinliches Stimmvolumen hat, nicht mehr so sehr sicher auf den Beinen scheint, es sich jedoch nicht nehmen lässt, ein paar Hüftschwünge anzudeuten, was die Menge zum respektvollen bewundernden Toben bringt.

Die Akustik hier ist wundervoll. Interessant wäre, wie es klingen würde, wenn die Stimme der alten Dame a capella und ohne Mikro-Verstärkung zu hören wäre.... aber dieser Versuch bleibt uns verwehrt.

Erstaunlich finde ich, dass es keine unendlichen Wartezeiten gibt – weder beim Betreten des Gebäudes noch beim Verlassen – wohl gemerkt bei mehreren 1000 Menschen.

und nun mal overground: Bus fahren im Doppeldecker

und nun mal overground: Bus fahren im Doppeldecker

yummy

yummy

flyin' kids (parcouring)
"Parkour ... bezeichnet eine Fortbewegungsart, deren Ziel es ist, nur mit den Fähigkeiten des eigenen Körpers möglichst effizient von Punkt A zu Punkt B zu gelangen. Der Parkourläufer ... bestimmt seinen eigenen Weg durch den urbanen oder natürlichen Raum – auf eine andere Weise als von Architektur und Kultur vorgegeben. Es wird versucht, sich in den Weg stellende Hindernisse durch Kombination verschiedener Bewegungen so effizient wie möglich zu überwinden. Bewegungsfluss und -kontrolle stehen dabei im Vordergrund. Parkour wird deshalb auch als „Kunst der effizienten Fortbewegung“ bezeichnet. Parkour ist nicht wettbewerbsfähig. Es kann auf einem Hindernisparcours durchgeführt werden oder wird in der Regel in einer kreativen Neuinterpretation eines urbanen Raumes praktiziert. Parkour enthält das „Sehen“ der Umwelt in einer neuen Art und Weise und die Vorstellung der Möglichkeiten für die Bewegung um sie herum. Entwickelt wurde Parkour von Raymond Belle, seinem Sohn David Belle und anderen in den späten 1980er Jahren. Parkour wurde in den späten 1990er Jahren und 2000er Jahren populär durch Spielfilme, Dokumentarfilme und Werbung." (Quelle wikipedia)

flyin' kids (parcouring)
"Parkour ... bezeichnet eine Fortbewegungsart, deren Ziel es ist, nur mit den Fähigkeiten des eigenen Körpers möglichst effizient von Punkt A zu Punkt B zu gelangen. Der Parkourläufer ... bestimmt seinen eigenen Weg durch den urbanen oder natürlichen Raum – auf eine andere Weise als von Architektur und Kultur vorgegeben. Es wird versucht, sich in den Weg stellende Hindernisse durch Kombination verschiedener Bewegungen so effizient wie möglich zu überwinden. Bewegungsfluss und -kontrolle stehen dabei im Vordergrund. Parkour wird deshalb auch als „Kunst der effizienten Fortbewegung“ bezeichnet. Parkour ist nicht wettbewerbsfähig. Es kann auf einem Hindernisparcours durchgeführt werden oder wird in der Regel in einer kreativen Neuinterpretation eines urbanen Raumes praktiziert. Parkour enthält das „Sehen“ der Umwelt in einer neuen Art und Weise und die Vorstellung der Möglichkeiten für die Bewegung um sie herum. Entwickelt wurde Parkour von Raymond Belle, seinem Sohn David Belle und anderen in den späten 1980er Jahren. Parkour wurde in den späten 1990er Jahren und 2000er Jahren populär durch Spielfilme, Dokumentarfilme und Werbung." (Quelle wikipedia)

London Eye

London Eye

HILFE: zu viiiiiiiiele Menschen

HILFE: zu viiiiiiiiele Menschen

ready for the evening - leider bleiben die Fahrzeuge hinter Glas und ich davor

ready for the evening - leider bleiben die Fahrzeuge hinter Glas und ich davor

Abendstimmung vor der Royal Albert Hall

Abendstimmung vor der Royal Albert Hall

BUENA VISTA SOCIAL CLUB

BUENA VISTA SOCIAL CLUB

RESPEKT: Ü80

RESPEKT: Ü80

good night London

good night London

© Birgit H., 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Mutter und Sohn machen einen "Osterausflug" nach London.
Details:
Aufbruch: 03.04.2015
Dauer: 6 Tage
Heimkehr: 08.04.2015
Reiseziele: Großbritannien
Der Autor
 
Birgit H. berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.
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