Thailand 2006

Reisezeit: Februar / März 2006  |  von Ines Vonlanthen

Koh Ngai: Was macht man auf Koh Ngai?

In erster Linie gar rein nichts!

Man setzt sich in einen Liegestuhl, geniesst die traumhafte Aussicht auf das tuerkisfarbene Meer, vielleicht liest man in einem Buch oder nippt an einem kuehlen, fruchtigen Drink.

Wenn man sich dann aufraffen will, gehts zum Schnorcheln. Am besten mit Schuhen, denn die ersten 5 Meter ins Wasser hinein sind sehr stark mit Korallenabbruchen und spitzen Steinen durchsetzt. Danach kommt viel Sand, aber es hat immer noch Stellen mit spitzen Steinen, aber die kann man auch umgehen. Stehen kann man bis weit nach draussen - eigentlich bis zum Riff hinaus.

Ich selber hab mich jeweils ins erst knietiefe Wasser gelegt und bin hinaus geschwommen. Am Liebsten mit einer Schwimmweste und natuerlich Taucherbrille und Schnorchel.
So konnte ich meine Fuesse schonen, da ich leider keine Wasserschuhe mit dabei hatte.
Bereits weit vor dem Riff gabs schon viel zu sehen. Irgendwelche weissen Fische, die aussehen wie laengliche Korallenstuecke, meinstens vor Loechern, in die sie blitzschnell verschwinden, wenn man ihnen zu nahe kommt. Aber genauso schnell kommen sie wieder zum Vorschein, denn sie sind sehr neugierig. Man kann richtig mit ihnen spielen und sie machen mit. Witzig!

Draussen am Riff wird es dann echt spannend. Grosse farbige Fische kann man da bestaunen.
Aber es gibt auch riesige Mengen von Seeigeln. Auch die sind eigentlich sehr schoen, nur dass man mit denen nur ja nicht in Beruehrung kommt. Die Sorte die hier lebt hat lange Fuehler und man hat das Gefuehl, dass sie diese richtig nach einem ausstrecken. Seeigel sind schwarze Kugeln mit rundherum Stacheln (oder eben wie diese hier mit Fuehlern), dazwischen haben sie wunderschoene farbige Kugeln, orange, blau, gruen und goldfarben, die sehen aus wie wertvolle Perlen.
Wenn man ueber das Riff hinweg ist, gehts zielich steil hinunter - das waere dann wohl eher fuer die Taucher gedacht. Ich schnorchelte dann auf der Aussenseite des Riffs entlang und ploetzlich war ich inmitten von Fischschwaermen mit kleinen Fischen (so ca. 4-5 cm lang). Als ich weiterschwamm wurden die Fische etwas groesser (8-10 cm), aber auch die schwammen in grossen Schwaermen.
Ich geniesse es, diese fuer mich eigentlich sonst so fremde Welt so entdecken zu koennen.

Nach ca. einer Stunde schwamm ich dann wieder zurueck zum Ufer. Erst dort merkte ich, dass das Ganze doch ziemlich anstrengend war.

Essen und Trinken ist natuerlich auch noch eine Beschaeftigung auf der Insel. Allerdings ist es hier etwas teurer als auf Koh Lanta, es muss ja auch alles per Boot auf die Insel geschafft werden.

Dafuer kuemmern sich immer mindestens 3 Personen um einen, wenn man sich an die Bar oder an einen Tisch im Restaurant setzt.

Das Essen wird sehr schoen zubereitet und praesentiert.

Chickencurry in Ananas

Chickencurry in Ananas

© Ines Vonlanthen, 2006
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Ich möchte die Leute vom letzten Jahr gern wieder sehen - also wird der Verlauf meiner Reise sehr ähnlich sein, wie der vom letzten Jahr. Zuerst nach Phuket, Nai Yang Beach, von dort aus Besuch der Schule Baankhaupo mit den Patenkindern Tschalita und Saggarin, Besuch bei Nok und Rai, dann Weiterreise über Krabi nach Koh Lanta. Ob ich wohl Jimmy wiedersehe? Ich bin gespannt!
Details:
Aufbruch: 15.02.2006
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 13.03.2006
Reiseziele: Thailand
Kho Ngai
Koh Ngai
Der Autor
 
Ines Vonlanthen berichtet seit 19 Jahren auf umdiewelt.
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