Von Peking nach Moskau mit der Eisenbahn

Reisezeit: Juli / August 2006  |  von Günter Hollenstein

Moskau

Freitag, 11.08.
Nach 24 Stunden Zugfahrt wurden wir schließlich morgens um 9.00 h am Bahnhof Jaroslaw abgeholt und ins Hotel Ismailowa gebracht.
Das Hotel besteht aus 5 riesigen Komplexen mit insgesamt 8.000 Betten und wurde für die olympischen Spiele 1980 gebaut. Eine Metro ist direkt beim Hotel und somit kann man die Innenstadt leicht erreichen. Nur muß man sich in der Metro die kyrillischen Namen der Stationen einprägen.

Wenn man nach Moskau kommt ist das erste Ziel natürlich der Rote Platz und der Kreml. Gesagt, getan haben wir die wunderschönen Gebäude rund um das Zentrum der russischen Metropole bestaunt und im Kreml eine Tour in englischer Sprache gebucht. Auch durch das berühmte Kaufhaus GUM sind wir noch gelaufen.

Nach einem Lunch sind wir ins Lokal "Che" um die Ecke auf ein paar Bier und haben gleich auch das Abendessen zu uns genommen.
Nachdem wir relativ früh wieder beim Hotel waren, haben wir uns dann dort noch ein Bier genehmigt.
Da am Nebentisch gerade noch ein Geburtstag gefeiert wurde, mit Tanz und Gesang, mussten wir - man will ja nicht gegen die Sitten des jeweiligen Landes verstossen - ein paar Selbstgebrannte mit der Gesellschaft trinken.

Samstag, 12.08.
Um 11.00 h sind wir ohne Frühstück zum Neujungfrauen-Kloster gefahren. Hier wurden früher Damen des Adels, die nicht brav waren, festgehalten. Das waren noch Zeiten (Anmerkung des Redakteurs -.
Ein separater Eingang führt zu einem Friedhof, wo solche Persönlichkeiten wie Frau Gorbatschow, die Frau von Stalin, Chrustschow, Molotow, Gogol, Tupolew und Iljushin begraben sind.
Dannach haben sich unsere Wege getrennt. Während Andi, Stefan und Wolfi in die Innenstadt gingen, und ins Einkaufsmekka Arbat-Street, bin ich zum Gorky-Park und in die New Tretjak Gallery, wo u.a. Bilder von Kandisky und Chagall ausgestellt sind. Das Museum ist sehr groß und auch sehr empfehlenswert.

Am Abend haben wir uns wieder im Hotel getroffen und sind dann gemeinsam in die Stadt gefahren. Dinner gab es gleich neben der berüchtigen Lubjanka in der sogenannten KGB-Bar. Dann sind wir noch in ein uns empfohlenes Studentenlokal mit Live-Musik gegangen, wo Wolfi meine Sachen einem Wildfremden mitgab. Ich habe ihn dann gerade noch am Ausgang abgefangen und meine Sachen ohne Wiederrrede zurück bekommen.

Schließlich sind wir wieder im "Che" gelandet, wo eine unheimlich tolle Party im Gange war und wir gleich Feuer und Flamme waren - und das bis 5.00 h morgens. Stefan hat als Ober-Nachtschwärmer sogar die U-Bahn wieder benützt.

Sonntag, 13.08.
Nach einem Frühstück und dem checkout im Hotel, hatten wir es nicht weit zum bekannten Izmailova-Markt. Noch ein paar Schnäppchen und einen Saschlik zum Schluß, denn um 14.00 h war Transfer zum Flughafen und gegen Abend sind wir schließlich wieder Richtung Heimatflughafen München aufgebrochen.
Gegen 21.00 h hat Stefan die ganze Truppe wieder wohlbehalten in Lustenau abgeladen.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir fliegen am Samstag, 22. Juli nach Peking, steigen am 26. Juli in den Zug und fahren nach Moskau. Zwischenstationen sind in Ulan Bator, Irkutsk (Baikalsee), Krasnojarsk und Ekatarinenburg gebucht.
Details:
Aufbruch: 22.07.2006
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 13.08.2006
Reiseziele: China
Russland / Russische Föderation
Der Autor
 
Günter Hollenstein berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.
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