Südafrika im Winter, Juni 2007

Reisezeit: Juni / Juli 2007  |  von Sabine H.

Pongola

24.06.2007

Heute morgen gab es das opulenteste südafrikanische Frühstück der ganzen Reise - mit Hackfleisch ! Martin grillte allerdings auch riesige Bratwürste und Monstertomaten, Sharon "poachte" Eier, während Rudi sein heißgeliebtes Hackfleisch in der Mikrowelle auf Temperatur brachte. Ich dagegen erbat mir nur ein Rührei und baute meinen Käsevorrat vor mir auf, den die anderen verächtlich verschmähten. Das sind nun mal die kulinarischen Unterschiede ! Ich lieeebe das ganze andere Zeug auch, aber nach 6 Tagen sehnte ich mich nach Käse und Marmelade, sorry.

Besichtigung der Nachbar-Lodge

Besichtigung der Nachbar-Lodge

Pongola River

Pongola River

Nach dem Frühstück verfrachteten wie unseren Krempel wieder in die Fahrzeuge und verließen die Lodge, allerdings fuhren wir noch ein bißchen durch die nature reserve, um uns die anderen Lodges anzusehen - eine schöner als die andere. Am gate hieß es Abschied nehmen von Sharon und Martin - für eine wohl sehr lange Zeit, denn die beiden gehen innerhalb der nächsten beiden Monate nach Neuseeland. Nun fuhren sie erstmal zurück nach Mbabane und wir machten uns auf, Richtung Süden, zurück nach Südafrika. Die Mvubu Lodge im privaten Pongola Game Reserve war unser Tagesziel. Straßenzustand gut, also fuhr ich. Die Fahrt war lang, aber die "Schweiz Afrikas" ist abwechslungsreich, also wurde es nicht langweilig. Am späten Nachmittag trafen wir in der Mvubu Lodge ein und da jetzt in der off-season nur sehr wenige Gäste da waren, freuten wir uns, daß man uns die "honeymoon-lodge" überließ, ohne Aufpreis. Der Blick über den Fluss ist himmlisch !

Pongola - ein Traum !

Pongola - ein Traum !

Nachdem wir nur kurz unsere Taschen in die Honeymoon Suite geschmissen hatten (wir sind beide nicht sonderlich ordentlich), begaben wir uns an den strategisch besten Platz der Lodge: Die Bar. Hier lernten wir gleich die komplette Belegschaft + 2 der anderen 5 Gäste kennen. Bei Bier und Wein galt es dann auch gleich zu entscheiden, welche Aktivität man am nächsten Morgen unternehmen wollte. Rudi entschied sich für Ausschlafen, Spa und Wellness mit Massage, ich wollte Nashörner ! George, der Ranger, hatte sein Rhino-tracking also erfolgreich als das beste Erlebnis angepriesen. Von Sharon und Martin waren wir schon instruiert worden, daß in der Mvubu Lodge zum gemeinsamen Abendessen getrommelt wird und dann auch erwartet wird, daß alle sich sofort einfinden. Die Trommel hörten wir dann auch und begaben uns in den einmalig schönen Essbereich um ein loderndes Feuer herum. Für alle (7) Gäste waren Tische um das Feuer herum aufgebaut und die Küchen-Crew, bestehend aus 5 schwarzen Damen, legte erstmal zu Trommelgewirbel ein Tänzchen aufs "Parkett". Jetzt könnte man meinen, "oh, was für ein Touri-Scheiß", aber selbst die 3 Südafrikaner waren angetan von dieser Show, die auch nur ein paar Minuten dauerte. Eine andere Angestellte der Lodge trug uns nun vor, woraus unser diner bestehen würde und sprach eine Weinempfehlung dazu aus, der wir auch folgten. Wir genossen ein erstklassiges Abendessen !

Zu meiner Rechten saßen 3 sehr nette Leute aus Holland, mit denen ich mich klasse unterhielt, wobei ich Rudi nicht vernachlässigte, aber der hatte zu seiner Linken auch schon sehr interessante Gesprächspartner aus Kapstadt gefunden. Der Abend war kurzweilig, wurde aber genau aus diesem Grund recht spät, und ich mußte morgen um 06.30 Uhr aus den Federn ! Gute Nacht !

© Sabine H., 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Eine 2-wöchige Mietwagen-Rundreise durch das nördliche Südafrika, Swaziland und KwaZulu Natal, für mich das 3. Mal Südafrika in Begleitung meines südafrikanischen Freundes.
Details:
Aufbruch: 16.06.2007
Dauer: 16 Tage
Heimkehr: 01.07.2007
Reiseziele: Südafrika
Swasiland
Der Autor
 
Sabine H. berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.
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