Usedom: Für uns die schönste Insel

Reisezeit: August 2008  |  von Bert Domann

Lütten Ort - die schmalste Stelle Usedoms

Weiter nach Nordwesten senkt sich die Steilküste vom Streckelsberg herab und wird am Ende des Seebades Koserow zur Flachküste. Von hier ab führt der Radweg auf dem Deich zur Ostsee entlang. Nach wenigen hundert Metern hatten wir Lütten Ort erreicht. Hier gibt es das Gedenkatelier Otto Niemeyer-Holstein zu besichtigen. Das lohnt sich auf alle Fälle, schon der vom Künstler vor vielen Jahren angelegte Garten ist sehenswert. Eine kleine Ausstellungshalle zeigt eine Reihe seiner Werke, die überwiegende auf Usedom entstanden sind.
Aus dem Garten des Malers gelangt man an die Achterwasserküste, die an dieser (schmalsten) Stelle nur ein paar hundert Meter vom Ostseestrand entfernt ist. Ein kleiner Hafen beherbergt zahlreiche kleinere Sportboote und gibt der etwas entrückten Atmosphäre des Gedenkateliers ein angenehm lebendiges Gegengewicht.
Unsere Tour führte uns auf dem Achterwasserdeich nach Loddin. An einigen Stellen ist der Deich für Fahrräder nur schwer zu passieren. Dafür entschädigt der Blick über das Achterwasser und die Beobachtung vieler Tiere (Reiher, Möwen, Kormorane). Nach einer Stunde kamen wir am Achterwasserhafen Loddin an.

© Bert Domann, 2008
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Gut vorbereitet haben wir in einer Woche diese sehr empfehlenswerte Ostseeinsel erkundet. Unser Ausgangspunkt war das Seebad Kölpinsee in der Mitte Usedoms, von wo aus die vielen interssanten Ziele bequem zu erreichen sind. Die abwechslungsreiche Landschaft und das breite kulturelle Angebot haben uns sehr beeindruckt; wir werden unbedingt wiederkommen.
Details:
Aufbruch: 02.08.2008
Dauer: 7 Tage
Heimkehr: 08.08.2008
Reiseziele: Deutschland
Der Autor
 
Bert Domann berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.