grubersunterwegs

Reisezeit: März 2009 - Juni 2010  |  von Elisabeth und Rupert Gruber

Endspurt ! 19.03.2009: Schiff, ahoi !

Bilbao, den 21.04.09
Zu unserer Ueberraschung bekamen wir an unserem letzten Abend Besuch von ein paar Familienmitgliedern mit Motorraedern. Und die begleiteten uns am Donnerstag frueh zum Schiff.
Und dann ging alles sehr schnell, kurzer Abschied, zum Kai und dort konnten wir sofort aufs Schiff fahren, Mopeds sicher verzurren und Gepaeck zur Kabine bringen. Und schon war der Augenglick auf den wir so lange gewartet hatten da. Jetzt sind wir auf dem Frachter mit Ziel Buenos Aires.
Von unserer Kabine sind wir angenehm ueberrascht, wir haben einen Schlafraum mit kleinem Bad und ein seperates Zimmer mit Schreibtisch und Sitzecke mit Meeresblick. Hier laesst es sich 5 Wochen aushalten. Und dazu gehoert ebenso das leckere Essen. Mittags und abends jeweils 4 Gaenge, gute italienische Hausmannskost. Die Essenszeiten sind streng einzuhalten und bestimmen so den Tagesablauf.
Unsere Motorraeder sind auf Deck 6 untergebracht, Kabinen und Kombuese auf Deck 12, nur die Bruecke ist noch eins hoeher. Gesamthoehe hat das Schiff ca. 40 m und Laenge ca. 215 m. Platz fuer 3515 Autos und 1321 Container. Unterwegs sind wir ca. mit 35 km in der Stunde.
Unsere erste Hafenausfahrt hat uns sehr beeindruckt, entlang der Elbe in die Nordsee gabs viel zu sehen. Von Hamburg gings nach Tilbury/England, dort hatten wir unverhofft drei Tage Aufenthalt und die Moeglichkeit London einfach zu erreichen. So verbrachten wir die Osterfeiertage damit London zu erkunden. Trotz des typischen Wetters, Regen, Nebel, kuehl haben wir die beruehmtesten Gebaeude und Plaetze besucht.
Obwohl Frachter bis zu 12 Passagiere mitnehmen, waren wir bis hierher die einzigen, seit England sind wir zu dritt.
Von Tilbury gings nach Antwerpen/Belgien, auch dort nutzen wir die Liegezeit zu einem Landgang.
Die Weiterfahrt nach Le Havre/Frankreich dauerte ca. 30 Stunden, und dort hatten wir auch genuegend Zeit die Stadt zu besichtigen, klein, ueberschaubar, ein nettes Staedtchen in der Normandie.
Nach Le Havre ist Bilbao/Spanien unser letzter Hafen in Europa.
Bis hierher hatten wir immer ruhige See und somit eine angehme Fahrt. Wenn es so weiter geht, sehen wir dem Rest der Ueberfahrt gelassen entgegen.

Letzter Gruß und Abschied in Hamburg

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Sicherung der Motorräder für die nächsten 5 Wochen

Sicherung der Motorräder für die nächsten 5 Wochen

Unser Zuhause für die nächsten 5 Wochen, die "Grannde Buenos Aires"

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Unser Tor zur Welt oder "die Rampe", über die alles rein und raus geht bzw. fährt

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Wir  legen ab, Ausfahrt aus dem Hamburger Hafen, auf ins Abenteuer

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London, 2 Tage volles Sightseeingprogramm

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Antwerpen, Altstadt

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Le Havre, Hafen, romatisch kann man die Schlafstätte nicht nennen

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Bilbao, kleine Gasse und frühlingshaftes Wetter

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Die Reise
 
Worum geht's?:
2 Lentinger, 2 Motorräder, 1 Kontinent Nachdem wir Afrika einigemale bereist haben, machen wir uns jetzt auf den Weg Südamerika zu erkunden. Mit genügend Zeit im Gepäck und Lust auf Neues, erfüllen wir unseren Traum: Reisen ohne Zeitdruck und entfliehen damit dem allgegenwärtigen Alltagsstress. Gerne nehmen wir Euch dabei ein Stück weit mit und lassen Euch an unseren Erlebnissen teilhaben.
Details:
Aufbruch: März 2009
Dauer: 15 Monate
Heimkehr: Juni 2010
Reiseziele: Argentinien
Chile
Paraguay
Ecuador
Brasilien
Bolivien
Peru
Der Autor