Wandern und Golfen in Cornwall

Reisezeit: Mai 2005  |  von Monika und Peter Pagel

Zur höchsten Erhebung Cornwalls

Der Jamaica Inn - Zuflucht im Bodmin Moor

Der Jamaica Inn - Zuflucht im Bodmin Moor

Der höchste Gipfel Cornwall´s ist bezwungen

Der höchste Gipfel Cornwall´s ist bezwungen

Wollgras im Bodmin Moor

Wollgras im Bodmin Moor

Mittwoch, 25. Mai 2005. Als die Fische nach dem Aufwachen aus dem Fenster auf den Fowey-Sundes blickten, glaubten sie ihren Augen nicht zu trauen. Das gegenüberliegende Ufer des Sundes war nicht mehr zu erkennen.

Nebliger Anfang

Nebel hatte sich über die Landschaft gelegt. Gerne hätten die Fische heute eine Runde Golf gespielt, doch dieser Gedanke wurde erst einmal verworfen. Stattdessen fuhren sie mit ihrem Automobil in das nahe Städtchen Bodmin, trieben sich ein wenig in den Einkaufsstraßen herum und tranken Kaffee. Doch schließlich fassten sie sich ein Herz und beschlossen trotz des Nebels eine Moorwanderung zu wagen.

Die Wanderung durchs Moor

Auf der A30, der großen Verkehrsachse Cornwalls, fuhren die Fische etwa zehn Meilen weiter mitten ins Bodmin Moore zum Jamaica Inn einem Jahrhunderte alten zentral im Moor gelegenen Rasthaus. Hier besorgten sie sich eine Wegbeschreibung zum höchsten Punkt Cornwalls und stapften los. Und siehe da, kaum waren sie 500 Meter gelaufen lichtete sich wie von Zauberhand der Nebel und die Sonne prangte strahlend am Himmel. Nach einer etwa zweistündigen Wanderung durch das Moor, welche teilweise eine etwas triefende Angelegenheit war, erklommen sie die höchste Erhebung Cornwalls, den Gipfel des Brown Willy mit über 400 m Höhe. Von hier aus hatten die Fische einen herrlichen Rundblick auf das Moor, das sich ihnen als grüne Hügellandschaft präsentierte, sowie Teile der Westküste.

Keine Herberge in Lanchester

Zurück am Jamaica Inn fuhren die Fische weiter nach Lancester einem Städtchen einige Meilen weiter an der A30. Hier mühten sie sich etwa eine Stunde lang systematisch ein Zimmer zu finden jedoch ohne Erfolg. Darum fuhren Sie gen Süden weiter mit der Absicht in einem Farmhaus Bed und Breakfast zu finden und trafen in der Tat nach etwa zwanzig Minuten auf ein Farmhaus mit einem freien Zimmer. Die Wirtin empfahl aufs wärmste den Besuch eines ländlichen Pubs in der Nähe. So fuhren die Fische durch das ländliche Cornwall auf Strassen die teilweise nicht breiter waren als ein PKW. Schließlich erreichten sie den Tamar, den Grenzfluss zur Grafschaft Devon. Über eine steinerne Brücke aus dem Jahre 1470, die so genannte Horsebridge, überquerten sie den Fluss. Kurz hinter der Brücke fanden sie den Knights Inn. Hier aßen die Fische wundervollen Skate-Fisch und fanden die kulinarischen Versprechungen ihrer Hauswirtin aufs Beste bestätigt.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Mit dem Mietwagen von Ort zu Ort rund um Cornwall. Und an den schönsten Plätzen Abhängen, Wandern und Golfen. Das war das Konzept dieser 10-tägigen Tour. Die Reisenden nennen sich "Die Fische" und fühlten sich auf dieser Reise in der Tat so wohl wie Fische im klaren kühlen Wasser. Für sie gilt die erklärende Formel "Die Fische = Fisch-Man + Fisch-Woman". Alle Klarheiten beseitigt?
Details:
Aufbruch: 17.05.2005
Dauer: 12 Tage
Heimkehr: 28.05.2005
Reiseziele: Großbritannien
Der Autor
 
Monika und Peter Pagel berichtet seit 19 Jahren auf umdiewelt.
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