Ich glaub, mich knutscht ein Elefant

Reisezeit: Oktober / November 2009  |  von Peter Belina

Ein Elefant zwischen mir und der Toilette

Büffel am Wasserloch

Büffel am Wasserloch

Am Nachmittag erreichen wir unseren sensationell gelegenen Campingplatz Simba am Rand des Ngorongoro-Kraters. Auch heute ist der Blick nach unten unbeschreiblich. Am Rand des Platzes sind zwei Elefanten unterwegs. Auf dem Weg zur Dusche muss ich an einem der beiden in fünf Metern Entfernung dabei. Während ich mich der Dusche nähere, beobachtet mich der Elefant ununterbrochen. Als ich ihm zu nahe komme, hört er auf zu kauen und legt die Ohren an. Eya Safari! Na hoffentlich nicht, denn da wäre ich der Gejagte. Noch unendlich lange 10 Meter bis zur Dusche! Ich werfe einen Blick auf das Gebäude, ob im Notfall eine Flucht dorthin Sinn macht- nicht dass es mir ergeht, wie dem Anwalt in Jurassic Park, der ins Klohäuschen fliegt, wo er dann vom Dinosaurier verspeist wird. Das Gebäude schaut stabil aus. Nachdem wir uns 1-2 Minuten gegenüber gestanden war, fängt der Elefant wieder an zu fressen und lässt mich passieren.

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Hungrige Löwen

Hungrige Löwen

In der Nacht fängt es an, intensiv zu regnen. Am nächsten Morgen wabert der Nebel über den Platz, die Sicht liegt bei weniger als 50 Metern, es ist locker 20 Grad kälter als gestern. Trotzdem fahren wir als einer der ersten Jeeps in den Krater hinein und werden belohnt. Nur wenige Minuten nachdem wir den Kraterboden erreichen, klart es auf und wir haben fantastische Sicht mit strahlend blauem Himmel und als Kontrast einigen Wolken.

Im Ngorongoro-Krater

Im Ngorongoro-Krater

© Peter Belina, 2010
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Zu den spektakulärsten Landschaften der Welt gehört der ostafrikanische Grabenbruch. Mittendrin: Der Ngorongoro-Krater, den Älteren unter uns noch von "Daktari" bekannt. Der Krater bezaubert aber nicht nur durch seine Landschaft, sondern auch durch die vielen Tiere, die sich hier aufhalten. Ich bekam hier binnen eines Tages die "Big Five" zu sehen.
Details:
Aufbruch: Oktober 2009
Dauer: circa 5 Wochen
Heimkehr: November 2009
Reiseziele: Tansania
Der Autor
 
Peter Belina berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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