Namibia - Land mit vielen Facetten

Reisezeit: April / Mai 2014  |  von Wolfgang Dreesbach

letzter Tag und FAZIT

26.05.2014
Morgens noch ein gemütlicher Spaziergang in die Stadt Richtung Christuskirche und Unabhängigkeits-Gedenkmuseum. Dort werden wir von ehemaligen "DDR-Kindern" in einwandfreiem Deutsch angesprochen und auf ihr Schicksal aufmerksam gemacht.
Im Namibia Craft Center finden wir mit einiger Mühe tatsächlich Mitbringsel für die Kinder. Auf dem Rückweg noch ein Abstecher in einen Laden "Bushman Art", in dem wir in größerem Umfang afrikanische Kunst und Kunsthandwerk bewundern. Unser Mitbringsel: ein Kamm aus dem Sudan, der - umfuntioniert - einen tollen Anhänger ergeben wird....
Zurück im Hotel werden wir bald pünktlich abgeholt und zum Flughafen gebracht. Einchecken, Passkontrolle und schon geht es los, fast ½ früher als geplant

Totsiens Namibia - Auf Wiedersehen Namibia

Fazit:
Super! Es hat alles so geklappt wie es erhofft und gewünscht war. Eine kleine Ausnahme, die aber in Anbetracht des Gesamtpakets kaum ins Gewicht fällt: die Tierbegegnungen im Kaokoveld, insbesondere natürlich in den Trockentälern Hoarusib, Hoanib und Ganamub, waren fast gleich Null. Elefanten und Giraffen in einer solchen Kulisse wären noch beeindruckender als im Etosha-Park!
Keine Panne mit dem Fahrzeug, nicht einmal einen Reifenschaden! Bei den gefahrenen 5300km hatten wir einen Durchschnittsverbrauch von 10,4 l Diesel/100 km. In Ordnung, wenn man die Fahrzeuggrösse und die Pistenverhältnisse berücksichtigt.... ASCO Car Hire erwies sich als zuverlässiger Dienstleister (Tranfers) und professioneller Autovermieter (größter in Namibia).
Die angepeilten Quartiere waren alle vollkommen in Ordnung. Die Etappenlängen so, dass wir normalerweise trotz vieler Fotostopps am frühen Nachmittag am Ziel waren und somit auch hier immer noch reichlich Zeit für Erkundungen hatten.
Selbst für eingefleischte Nicht-Camper wie wir es sind waren die Camptage super, da es hier nicht so hektisch zugeht wie auf vielen europäischen Massenanlagen. Oft gibt es nur 5-10 Stellplätze, alle mit eigenen sanitären Einrichtungen.
Leider oft bei Routenplanungen unberücksichtig, aber unbedingt besuchenswert - wenn auch nur über eine lange Anfahrt erreichbar - sind die Epupa-Falls. 150%ige Begeisterung, insbesondere nach der Regenzeit bei reichlich Wasser!
Wer jedoch nach Namibia fährt, um "Afrika" kennen zu lernen, ist hier verkehrt. Das Land und die Menschen haben vielfach westlichen Standard (ausgenommen Teile des Kaokovelds), teilweise preußischer als in Deutschland.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Namibia liegt im südlichen Afrika und erlangte 1990 seine Selbstständigkeit von der Republik Südafrika Mit einer Fläche von ca. 824.000 km² ist es 2,3 Mal größer als Deutschland (357.000 km²). Bei der Bevölkerung stehen ca. 2,1 Mio Namibier 81 Mio Deutschen gegenüber. Wir haben als Reisezeit den Mai gewählt, da dann die Regenperiode vorbei ist und die Temperaturen noch angenehm sind. Ab Juni soll es doch dann und wann auch im Süden Afrikas recht frisch sein können...
Details:
Aufbruch: 29.04.2014
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 27.05.2014
Reiseziele: Namibia
Der Autor
 
Wolfgang Dreesbach berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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