Von Kalimantan über Malaysia nach Thailand und Myanmar

Reisezeit: Juli - September 2015  |  von Phil Metzner

Kutai Nationalpark - in Borneos Regenwald

auf der suche nach orang utans

Pünktlich um sieben Uhr werden wir am Hotel von supiani und udin abgeholt. Wir fahren in Richtung kabo jaya - die Anlegestelle für die Boote zum Nationalpark. Auf dem weg gehen wir noch einkaufen, denn das essen für die nächsten Tage müssen wir uns selbst zubereiten. Wir kaufen Reis,Nudeln,erbsen , Eier und scharfe chilisosen. Nach einer viertelstündigen Bootsfahrt kamen wir am eingang des kutai Nationalpark an. kaum über den Anlegesteg gelaufen entdecken wir unsere Hütte für die nächsten Nächte: Plumsklo, Dusche,Küche und eine fette Spinne. Die zimmer sind sehr einfach eingerichtet. Dafür ist die Atmosphäre uberwaltigend. Man hoert nur die Geräusche des Dschungels. Nach der ankunft und dem umziehen geht bereits die erste Tour mit unseren guide Udin los. In der Tour sehen wir einige tiere: Tausendfüßler, Eulen, insekten und Makaken. orang utans waren leider nicht dabei. Dafür machten wir die unliebsame Bekanntschaft mit blutegeln, spinnen und mosquitos. Nach drei Stunden gingen wir zurück ins Champ.

Am Nachmittag stieß ein holländisches paar zu uns. Wir gingen am nachmittag gemeinsam mit unserem guide erneut in den Dschungel. Es dauerte diesmal nicht lange und udin entdeckte einen orang utan. Er war allerdings so hoch in der baumkrone , dass wir ihn kaum sehen konnten. Ein weiterer befand sich in einem anderen Baum, aber auch wieder für die Kamera nahezu unerreichbar. Dann bekam udin einen Anruf. Wir eilten Zu einer anderen stelle und bekamen dort eine Mutter mit ihrem Kind zu sehen. Es war unglaublich schoen sie beim klettern in den Bäumen zu beobachten. Und da die Bäume nicht so hoch waren konnten wir auch gute Bilder machen.

Zurück im camp war bereits pak supiani, der uns Gemüse und Bananen mitbrachte. Er kochte für uns Reis, Gemüsesuppe, Hähnchen mit Sojasoße und schnitt Ananas auf

Am nächsten Tag gingen wir gleich früh wieder in den Dschungel. Bereits nach wenigen Minuten fand unser guide udin orang utans, die in den Bäumen rasteten. Wir konnten allerdings nur die Umrisse sehen. Die Wanderung führte uns heute durch die abgelegeneren Teile des Parks. Kurz vor Ende der Wanderung entdeckten wir dann noch drei weitere orang utans. Udin erkennt sie häufig an den von den Bäumen fallenden Kernen der fruchte , die sie fressen. Wir konnten die Tiere hier gut beobachten und viele Fotos machen.

Zurück im camp kochten wir zusammen mit udin unser Mittagessen. Es gab Erbsen mit tempeh, Reis und omelett. Anschließend zeigte er uns stolz seine kleine farm und seine Hühner. Er kultiviert pitahaya, Maniok, papaya, Tomaten und Jack fruits. Wir konnten aus der ferne auch einen der seltenen nashornvoegel sehen.

Auf der suche nach nasenaffen

Um neben den orang utans auch die nur noch auf kalimantan lebenden nasenaffen zu sehen fuhren wir zwei Stunden mit dem Boot Richtung sangatta Flussdelta. Auf dem weg konnten wir Warane und ein kleines Krokodil entdecken. Es war sehr regnerisch doch der weite weg hat sich gelohnt und wir sahen mehrere Gruppen der nasenaffen.

Am abend gingen wir mit udin auf eine Nacht Wanderung durch den Dschungel. Es war faszinierend welch gutes Auge er für das aufspüren von Tieren hat. Er entdeckte in der Dunkelheit zwei schlafende bunte voegel, eine Vogelspinne, einen riesigen schoenen Schmetterling, einen weißen hasen, eine große kroete und leider wieder viele Blutegel. Stefan wurde gleich von dreien befallen.

So geht der letzte abend in kutai Nationalpark vorbei, denn morgen verlassen wir ihn in Richtung samarinda.

© Phil Metzner, 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Der grobe Plan für den anstehenden Trip: Die Orang Utans in Ost-Kalimantan besuchen. Mit etwas Glück auch Nasenaffen sehen. Von Kuala Lumpur bis Bangkok mit dem Zug reisen - mit spontanen Zwischenstopps und als krönenden Abschluss Myanmar..
Details:
Aufbruch: 26.07.2015
Dauer: 9 Wochen
Heimkehr: 29.09.2015
Reiseziele: Indonesien
Malaysia
Sri Lanka
Der Autor
 
Phil Metzner berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.