Weiberreise SULAWESI

Reisezeit: September / Oktober 2017  |  von Maritta Wulf-Bauer I.

Ahnenpflege

Ma‘nene Festival letzter Tag

Als wir ankommen herrscht Volksfeststimmung. Immer noch. Das Ma‘nene Festival, welches alle 3 Jahre für, ist ein sehr spezieller Totenkult, den es nur auf Sulawesi gibt. Um mit den Ahnen in Verbindung zu bleiben, Dankbarkeit zu zeigen, sie günstig zu stimmen, werden die Gräber geöffnet, die mumifizierten Körper herausgeholt und deren Kleidung gewechselt. Man muß sich gut stellen mit den Ahnen, denn sie können in Träumen erscheinen und Hinweise für das eigene Leben geben. Diese enge Verbindung mit den Ahnen ist ein geben und nehmen, dass in der Kultur der Toraja tief und fest verwurzelt ist. Uns gefällt diese Philosophie sehr und wir stürzen uns sehr gerne mit den Einheimischen ins Getümmel. Bei unserem Besuch sind die Toten bereits wieder angekleidet und in ihre Ruhestätte zurückgekehrt, aber die Türen der Felsengräber stehen noch offen und sind it Opfergaben bestückt.

Wieder ein "Selfie".

Wieder ein "Selfie".

Randgeschehen.

Randgeschehen.

Der Ort Lo‘ko‘mata liegt in den Bergen. Es ist kühl hier oben und Torajadörfer wechseln sich mit Reisterassen ab. Hier ist auch die Heimat für viele verrückte Tierarten, leider haben wir nur zwei davon gesehen.

Leider schon sehr angeschlagen, der riesige Nachtfalter ...

Leider schon sehr angeschlagen, der riesige Nachtfalter ...

Käfer können FAUCHEN! Dieser hat es mir deutlich demonstriert, als ich ihn in die Hand genommen habe.

Käfer können FAUCHEN! Dieser hat es mir deutlich demonstriert, als ich ihn in die Hand genommen habe.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Totenkult, Schwefelquellen und Schlammtauchen ... von Tana Toraja über Minhasa bis nach Bunaken und Lembeh.
Details:
Aufbruch: 12.09.2017
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 07.10.2017
Reiseziele: Indonesien
Der Autor
 
Maritta Wulf-Bauer I. berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.
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