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Indien, Thailand, Laos, Vietnam, Kambotscha, Malaysia, Australien und Hongkong in 9 Monaten
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Zur Orientierung:
Weg von Luang Prabang nach Vang Vieng
Zuerst kaufen wir uns noch einmal eines von diesen feinen Chickensandwiches...
Chickensandwich
und dann gehts mit unserem VIP-Bus nach Vang Vieng. Wieso dass es ein VIP- Bus sein soll, wissen wir nicht. Wir zahlen trotzdem den Fahrpreis und suchen uns ein gutes Plaetzchen, von wo aus wir einige Fotos machen konnten...
VIP- Bus von Luang Prabang nach Vang Vieng
Wir sind uns ja einiges an Bergfahren gewoehnt, aber 6h ueber diese endlosen Bergketten war dann schon ein bisschen viel. Dafuer ist die Aussicht umso schoener. Wir fahren an vielen Doerfern vorbei, wo wir diese typisch, laotischen Holzhuetten zu sehen bekommen.
Holzhaeuschen
Zum Teil sieht es aus wie in der Schweiz. Die Berge haben aber oft ganz eigenartige Formen. Sehr steile Flanken und das oft von jeder Seite.
Das staendige Kurvenfahren war fuer zwei Laotinnen zuviel und sie mussten sich uebergeben.
Ausblick vom Bus
kleine Siedlung
Nun sind wir in Vang Vieng gelandet, das wegen seinen Kalksteinhoehlen bekannt wurde. Mittlerweile wimmelt es hier aber nur so von Backpackern. Durch dieses wunderschoene Tal fliesst ein gemuetlicher Fluss Namens Nam Song. Auf dem Nam Song wird Kayaking angeboten und Tubing (LKW Schlauch), wobei man mit dem Schlauch 2h den Fluss herunterchillen kann. Dazu aber spaeter...
Tal, wo wir uebernachten
An zwei Tagen wollen wir die Gegend mit einem Fahrrad erkunden und 6 Hoehlen anschauen.
Unsere Fahrraeder
Da es in den Hoehlen sehr dunkel ist und wir nur eine Stirnlampe haben (Thoemis ging in Indien kaputt), war es sehr lustig. Wir glauben Personen zu kennen, denen es zu unheimlich gewesen waere...dazu noch die kleinen suessen Tierchen...wie heissen die schon wieder...ach ja, Fledermaeuse.
Gebilde in einer Hoehle
Wie gesagt, die Hoehlen sind meistens nicht ausgebaut. Deswegen kann man sich einen Guide organisieren, falls man nicht alleine hineingehen will. Wir haben alle alleine gemacht und leben immer noch. Es ist hoechstens ein wenig unheimlich, wenn es nicht noch andere Touristen hat. Wir haben eigentlich nur 2 Hoehlen gesehen, die wir weiterempfehlen koennen: Die Tham Jang, welche sehr schoen mit Lichteffekten dargestellt wird (und sie ist auch leicht begehbar) und die Tham Nam, die mit dem LKW Schlauch erforscht/erschwommen werden kann.
Gebilde in einer anderen Hoehle
Die Tham Nam nehmen wir, wie schon gesagt, mit einem alten LKW Schlauch in Angriff. Die ersten paar Meter koennen wir uns an einem Seil in die Hoehle ziehen. Danach mussten wir padeln und padeln. Wir haben schon nicht mehr an ein Ende geglaubt (sind ja auch ca. 500m), als nach etwa 20 Minuten doch noch ein Felsen das Weiterkommen verunmoeglichte. Auch in dieser Hoehle war kein Licht...
Eingang zur Tham Nam Hoehle
Auf dem Rueckweg mit dem Fahrrad gab es wieder einiges zu sehen. Uns scheint es fast, als wuerden die Laoten als Hauptbeschaeftigung BierLao verkaufen (sie rufen dann immer BierLao, BierLao), aber ab und zu bekommen wir sie auch beim Fischen zu Gesicht. Nebenbei sehen wir viele Laoten beim Boccia und Pool spielen.
Laotinnen beim fischen
Die Berge sind wirklich eine Wucht, auch wenn sie gar nicht so hoch sind wie sie scheinen. Besonders wenn es etwas Wolkenverhangen ist, sehen sie sehr mystisch aus.
verhangene Berge
altes Holzhaus
Nach so viel Fahrradfahren tut uns unser Allerwertester recht weh und wir benoetigen einen Relaxday.
Fuer das gibt es hier eben diese LKW Schlaeuche, wo man sich draufsetzten und den Fluss hinuntertreiben kann.
Van mit Tube's
Alle paar Meter gibt es dann Restaurants, wo man sich im "Funpark" vergnuegt oder einfach ein Bier geniesst (ist sogleich auch der Eintrittspreis fuer den Park).
Hier auf dem Bild: Ein Baum/Geruest, ca. 10m hoch. Von dort aus kann man sich mit einem Seil ueber den Fluss schwingen, einige Kunststuecke machen, und wenn man nicht mehr mag, kann man sich ins Wasser plantschen lassen.
Sprungturm mit Bunjeeseil
Der Irlaender (rechts unten im Bild), der mit uns unterwegs war, plantschte dann mit dem Kopf voran ins Wasser und war danach leicht geroetet...
Ach ja: Der Irlaender war auch derjenige, der beim ersten Halt auf dem Fluss die Seile dessen Funpark zum erschlaffen gebracht hat. Sprich die Betreiber konnten Feierabend machen.
Terasse am Ufer zum relaxen
Nach so viel Spass benoetigen wir doch schon wieder ein bisschen Ruhe. Wir treiben auf unserem Ring mit einem Laobier den Fluss hinunter.
Marco treibt den Fluss hinunter und geniesst ein LaoBier
Das ist unser Bungalow, wo wir uebernachten. Es ist direkt am Wasser, super um eine schnelle Abkuehlung zu nehmen.
Unser Bungalows, von wo aus es nur 20m bis zum Wasser geht
Aussicht vom Bungalow
Waehrend wir so da sitzen kommen immer wieder Kinder und waschen sich in dem Fluss. In der Nacht jagen Laoten auch irgendwelchen Flusstieren mit Taschenlampen und Netzen hinterher.
Kinder beim duschen
Als letzte Station gehen wir nun in die Hauptstadt Vientiane. Von da aus fahren wir mit einem Bus nach Hanoi.
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