Weltreise 2005

Reisezeit: Mai 2005 - April 2006  |  von Iris Lumetzberger und Stefan Pointner

Australien: Uluru

Der naechste Flug war ein Inlandsflug mitten ins Herz Australiens. Aber auch dieser Flug hat ueber 3 Stunden gedauert. Wir sind auch diesmal wieder auf der richtigen Seite im Flugzeug gesessen und haben Uluru (Ayers Rock) von der Luft aus das erste Mal gesehen. Ganz in der Naehe vom Berg wurde ein Resort mit Hotelanlagen, Supermarkt, Restaurants und Campingplatz erbaut. Wir sind uns in dieser kuenstlichen Stadt ein bisschen wie in Disneyworld vorgekommen. Auch haben wir uns schon vorher nach einer Uebernachtungsmoeglichkeit umgesehen und dabei bemerkt, dass wir uns eigentlich nur den Campingplatz leisten konnten! Also haben wir uns in Sydney noch ein Zelt gekauft. Der Campingplatz dort ist riesig gross und da gab es auch genug Platz fuer unser kleines 2 Mannzelt.
Und endlich, schon beim Austeigen aus dem Flugzeug haben wir es bemerkt!!! Sonnenschein und 32 Grad Celsius!! Juhuuu! ;o
Ueberrascht waren wir beide von der dichten gruenen Vegetation hier im Outback, wie dieser Teil Australiens genannt wird. Nach einer ungewoehnlich langen Trockenzeit hatte es vor ein paar Wochen endlich geregnet und nun ist die Vegetation in Fruehlingsstimmung und waechst und blueht.
Hier war es auch wieder mal an der Zeit, mal einfach nichts zu tun und zu entspannen, was wir am ersten Tag auch gemacht haben. Erst am zweiten Tag haben wir uns Uluru von der Naehe angesehen. Auf das Hinaufklettern haben wir verzichtet, fuer die Aboriginals, den Ureinwohnern Australiens, ist Uluru ein heiliger Ort. Und bei uns kaeme auch keiner auf die Idee, auf einem Altar herumzukraxeln, oder?
1985 wurde der Nationalpark offiziell den Aboriginals zurueckgegeben und seither traegt der Berg auch wieder seinen Originalnamen: Uluru statt Ayers Rock.
Anstatt raufzuklettern, haben wir Uluru zu Fuss umrundet und dann anschliessend beim Sonnenuntergang das herrliche Farbenspiel bewundert!

im Abendlicht

im Abendlicht

20 min spaeter, kurz bevor die Sonne verschwindet

20 min spaeter, kurz bevor die Sonne verschwindet

Die Kata Tjutas, oder mehr bekannt unter dem Namen: die Olgas, sind nicht weit von Uluru entfernt und ragen genau wie Uluru einfach so aus der sonst flachen Umgebung heraus. Auch hier gibt es eine sehr schoene, abwechslungsreiche Wanderung und wieder einen farbenpraechtigen Sonnenuntergang.

Die Naechte im Zelt waren etwas hart, manchmal kuehl aber sonst ganz angenehm. Gleich in der ersten Nacht haben sich ein paar Dingos Stefan's Schuhe genauer angesehen und ein bisschen darauf herumgekaut, bis sie sie doch als ungeniessbar einfach in der Wiese stehengelassen haben. Spaeter haben wir sie dann auch am Abend ganz nahe gesehen.

Jeden Morgen hat sich ein Schwarm Papageien auf einem Busch niedergelassen und mit lautem Geschrei die Samen gefressen.
Das ganze haben wir uns gemuetlich vom Fruehstueckstisch im Freien aus angesehen. War das herrlich, in kurzer Hose und mit T-Shirt durch die Gegend zu laufen!

Ja, und nach 5 Tagen ging es mit dem Flugzeug wieder weiter an die Westkueste nach Perth. Fortsaetzung folgt bald...
Ganz liebe Gruesse an alle zuhause!!!

Die Reise
 
Worum geht's?:
In einem Jahr um die Welt: Südostasien, Australien, Neuseeland, Mittel- und Südamerika, Afrika. Nur um zu sehen, ob die Welt wirklich rund ist ...
Details:
Aufbruch: 02.05.2005
Dauer: 11 Monate
Heimkehr: 12.04.2006
Reiseziele: Ecuador
Chile
Argentinien
Bolivien
Peru
Titikakasee
Südamerika
Neuseeland
Australien
Westküste Australien
Indonesien
Lombok
China
Laos
Vietnam
Kambodscha
Thailand
Sambia
Kenia
Tansania
Uganda
Weltweit
Der Autor
 
Iris Lumetzberger und Stefan Pointner berichtet seit 19 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Iris Lumetzberger und sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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