Magic India VII

Reisezeit: August / September 2011  |  von Tobias Zierhut

Aklimatisierung in Leh

Nachdem ich die Lounge zum Check in verlassen habe, musste ich erst mal feststellen, dass wir ein technisches Problem am Flugzeug hatten und sich unser Abflug um 1,5h verspaetete. Dafuer Sass ich aber dann auch ganz alleine in der Eco+.

Nach 8 Stunden Flug in Delhi angekommen traf ich Bargunan am Flughafen und wir schlugen in den Bars am Flughafen die 4 Stunden Wartezeit uns um die Ohren.

Da ich einen anderen Flieger als er hatte kam ich eine halbe Stunde vor ihm in Leh an und der Anflug war schon gigantisch.... auf einmal tauchen unter den Wolken schneebedeckte Gipfel auf und dann gleitet der Flieger zwischen den Bergen ins Taal und stoppt in letzter Sekunde auf der Piste.

Beim Aussteigen war die Luft schon ziemlich duenn und ich hatte einen leichten Druck im Schaedel (ob das nun die Drinks in Delhi oder die duenne Luft auf 3.500m war sei nun mal dahingestellt).

Also Bargunan sein Gepaeck hatte gings per Taxi nach Leh und wir suchten gegen 7Uhr ein offenes Restaurant um zu fruehstuecken. Das war gar nicht so einfach und ne halbe Stunde spaeter gabs Tee mit Salz und Butter (Ladakhsche Spezialitaet) und eine Mehl Gemuesesuppe in der man das Gemuese suchen musste. Aber Hunger und muedigkeit trieben es rein.

Nach Kilometer des Laufens fanden wir ein super nettes Hotel und verbrachten den Tag mit der Orga unseres gelanten Trekkings.

In Leh gehen die Uhren langsammer.....)))

In Leh gehen die Uhren langsammer.....)))

Mittags machten wir uns einen Salat, da uns das frische Gemuese auf dem Markt so angelacht hatte, dass wir kurz shoppten und den Salat auff dem Zimmer zubereiteten.

Der Urlaub hier wird super erholsam, da alle auslaendischen und bundesstaatsfremden Sims hier aus Terror praeventiven Gruenden nicht zugelassen sind. Ich versuche nun eine Ladakhische Sim zu bekommen, aber auch das ist nicht so einfach....

Leher Gebetsstelle an einem Haus

Leher Gebetsstelle an einem Haus

Kleiner abendlicher Snack am Strassenrand....

Kleiner abendlicher Snack am Strassenrand....

Am naechsten Morgen sind wir nach 12 Stunden Schlaf aufgewacht und hatten widererwartens super geschlafen. Bis auf dass wir einen super trockenen Mund hatten und nachts fast verdursteten. Bargunan hatte auch leichtes Kopfweh und atmete super kurz.

Am Morgen gabs dann super leckeres Fruehstueck im Hotel eigenen Garten.

Nach dem Fruehstueck machten wir uns auf den Weg um die Trekkingangebote zu vergleichen und wir hatten die Wahl zwischen der 4 Tagesbesteigung eines 6100ers oder eines 7 Tages Trek mit einem 5.200m Pass.

Nachdem Bargunan noch nie in den Bergen war, entschieden wir uns doch fuer den 7 Tages Trek und machten uns dann anschliessend auf Sightseeing-Tour in Leh.

Wir starteten mit dem Leh Palace der 1553 erbaut wurde und dem Potala Palace in Lhasa/ Tibet aehnlich sieht.

Leider gibts innen nicht viel zu sehen und das einzig interessante war die Aussicht.

Blick auf den Leh Palace

Blick auf den Leh Palace

Im Anschluss machten wir uns auf den Weg das Tsemo Fort zu erklimmen, was nicht so einfach war, da Bargunan ganz schoen nach Luft schnappte.

Aber nach einigen (vielen) Pausen waren wir schliesslich oben. Das wird glaube ich lustig auf unserem Trekking, da Bargunan noch nie in den Bergen war)))). Aber auch den werde ich noch fitt bekommen...

Hoch oben thront das Tsemo Fort

Hoch oben thront das Tsemo Fort

Buddha in der eigenen Gompa

Buddha in der eigenen Gompa

Kleine Rast nach erfolgreicher Kleinbesteigung.

Kleine Rast nach erfolgreicher Kleinbesteigung.

Nachdem wir wieder abgestiegen sind und einen kleine Kaffeepause in einem privaten Ladakhischen Kaffee machten gings quer durch Leh um die Shanti Stupa zu erklimmen.

Diese wurde ebenfalls im 16. Jahrhundert von Koreanischen Moenchen erbaut.

Blick auf die Shanti Stupa

Blick auf die Shanti Stupa

Abends gehts jetzt gleich auf ein gemuetliches Bier und einen Snack....denn Fluessigkeit ist in den Bergen wichtig.

Ich halte Euch informiert.

© Tobias Zierhut, 2011
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Schon zwei Monate später geht es erneut nach Indien. Diesmal in den hohen Norden in die ausläufer des Himalayas und nach Kaschmir. Ich hoffe auch diesmal Euch wieder interessante Erlebnisse und eindrucksvolle Bilder liefern zu können. Euer Tobias
Details:
Aufbruch: 19.08.2011
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 13.09.2011
Reiseziele: Indien
Der Autor
 
Tobias Zierhut berichtet seit 17 Jahren auf umdiewelt.
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