Zu den Orang-Utans auf Borneo

Malaysia-Reisebericht  |  Reisezeit: Juli 2019  |  von Peter B.

Unsere Touren im Mulu-NP

Die Standardtouren sind:

Cave of the wind/Clearwater cave (Vormittags)
Langs cave/Deer cave (nachmittags wegen dem Ausfliegen der Fledermäuse)

Die Fast lane-Tour gibt es nicht täglich, wir konnten sie an die Vormittagstour anhängen.

Der canopy walk wird täglich 6x angeboten... Mit ca 10 Teilnehmern und mehr wird nicht angenommen.

Cave of the Wind/Clearwater cave

Es geht mit dem Langboot flussabwärts. Zuerst gibt es einen Zwischenstopp bei bei einem Handicraftcenter der Datang. Dieses ehemalige Nomadenvolk wurde sesshaft gemacht. Es gibt Langhäuser, Kindergarten. Schule und ein Arztzentrum. Sie versuchen, über Handarbeiten Geld zu verdienen. Etliche haben inzwischen aber auch normale Jobs in Mulu. Wir haben ein Blasrohr samt Munition erstanden. Und hier eines unserer Lieblingsbilder, auf diesem Markt gefunden:

Traumhaft schöne  Flusslandschaft,  aber keine grossen Tiere

Traumhaft schöne Flusslandschaft, aber keine grossen Tiere

Zuerst gehts in die cave of the wind. Durch mehrere Ausgaenge gibt es einen steten Luftzug. Riesig. Beeindruckend. Phantasievolle Tropfsteingebilde Immenser Ausmaße. Das Handy war bei Fotos in der Höhle überfordert, darum nur ganz wenige derzeit.

Der zweite Punkt der Tour war die Clearwater cave. , durch die ein richtig großer Fluß fließt. Gigantisch. Riesig und traumhaft schön.

Der Fluss tritt dann zu Tage und bildet ein wunderschönes und erfrischendes Badebecken.

Da alle Touren nur mit Guide gemacht werden dürfen, haelt sich die Anzahl der Besucher immer im Rahmen. Dadurch bleibt es ein schönes Erlebnis.

Ausblick aus der Cave of the wind

Ausblick aus der Cave of the wind

Clearwater cave.... derart riesig,  da kommt man sich sooo klein vor.

Clearwater cave.... derart riesig, da kommt man sich sooo klein vor.

Ein kleiner Eindruck von innen,  von einem Poster abfotografiert.

Ein kleiner Eindruck von innen, von einem Poster abfotografiert.

Die Badestelle davor.  Angenehm kühles Wasser. Herrlich.

Die Badestelle davor. Angenehm kühles Wasser. Herrlich.

Anschließend ging's zurück zum Headquarter. Pause. Im Restaurant vom NP kann man gut sitzen und auch essen. Dazu gab's oft einen leckeren banana smoothie mit Eis. Mhhhhh.

Die Fast lane-Tour am Nachmittag fanden wir nicht so aufregend. Ist aber Ausgangspunkt für adventure-Touren, wo dann richtig geklettert wird.

Ein Gedanke vom Vormittag blieb haften. Die cave of the Wind und die Clearwater cave sind miteinander verbunden und es gibt eine Adventure-Tour, wo man dieses Stück bewältigt und dabei 2 km schwimmen muss. Diesen Part hätte ich riesig gern gemacht, wurde aber in den Tagen nicht angeboten. Also wer sich das zutraut, vorinformieren.

Langs cave/Deer cave-Tour

Es geht zu Fuss bis zum Aussichtspunkt für die Fledermäuse und dann noch ein paar Meter weiter.

Langs cave ist ein Besuch im Märchenland. Die gigantischen Tropfsteine zaubern eine neue Welt mit bizarre Gebilden. Wundervoll. Leider blieb uns die Blue racer snake, die hier zu Hause sein soll, verborgen.

Endemische Pflanzen, die es nur in Mulu gibt

Endemische Pflanzen, die es nur in Mulu gibt

Das sind Kristallgebilde,  die ihre Richtung nach dem Licht ausrichten... hätte ich für ein Märchen gehalten.

Das sind Kristallgebilde, die ihre Richtung nach dem Licht ausrichten... hätte ich für ein Märchen gehalten.

Das Unbeschreiblichste kommt zum Schluss, die Deer cave., die größte Höhle der Welt., das Zuhause von Millionen von Fledermäusen. Die Größe ist erschlagend und die Erscheinung ganz anders als Langs cave. Keine Tropfsteine, dafür gewaltige Kuppeln, deren Größe unfassbar ist. Und wenn man scheinbar am Ende ist, öffnet sich der nächste gigantische Raum.... und endet bei einem zweiten Ausgang namens Garten Eden.

Der Eingangsbereich zur  Deer cave... die Bilder vermitteln nicht ansatzweise die Größe.

Der Eingangsbereich zur Deer cave... die Bilder vermitteln nicht ansatzweise die Größe.

Eine Felsenformation, die man Herrn Lincoln zuordnet....Ähnlichkeit ist vorhanden.

Eine Felsenformation, die man Herrn Lincoln zuordnet....Ähnlichkeit ist vorhanden.

Am Ende der Tour stand wieder bat watching,  diesmal war es voll und schlimmer noch,  in hellgrün ein große Gruppe von Chinesen,  die jede neue Gruppe Fledermäuse mit heftigen Aufschreien kommentierten, so dass nicht mal dieses markante Surren des Schwärme zu hören war. Trotzdem war es wieder sehr beeindruckend.

Am Ende der Tour stand wieder bat watching, diesmal war es voll und schlimmer noch, in hellgrün ein große Gruppe von Chinesen, die jede neue Gruppe Fledermäuse mit heftigen Aufschreien kommentierten, so dass nicht mal dieses markante Surren des Schwärme zu hören war. Trotzdem war es wieder sehr beeindruckend.

Canopy walkway. Ca. 30 min vom Headquarter entfernt. 480 m langer Rundkurs durch die Baumkronen und über den Fluss mit schönen Ausblicken. 20-30 m hoch. . Auf jeden Fall schön und für die, die das erste Mal solch eine Chance haben, eigentlich Pflicht. Ansonsten eine Möglichkeit

Die Canopy-Tour war mit 235 RM für 3 Nasen recht teuer.

Nachfolgend noch ein paar Tierchen, denen wir unterwegs begegnet sind. ..jetzt soweit sie vom Handy erfasst wurden, auf der Kamera gibt's später mehr.

niedlich...über 10 cm groß.

niedlich...über 10 cm groß.

Ist doch ein Hingucker, das kleine Kerlchen.

Ist doch ein Hingucker, das kleine Kerlchen.

Und wenn schon keine blue  racer  snake,  dann wenigstens eine ausgewachsene tricolor garden snake.

Und wenn schon keine blue racer snake, dann wenigstens eine ausgewachsene tricolor garden snake.

© Peter B., 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
drei Wochen Singapur, Sabah und Sarawak - mit Oran-Utans und Zwergelefanten im Infinitypool vom Marina Sands Singapur
Details:
Aufbruch: 06.07.2019
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 28.07.2019
Reiseziele: Singapur
Malaysia
Der Autor
 
Peter B. berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.