Von Bangkok nach KO Phangan.......

Thailand-Reisebericht  |  Reisezeit: April / Mai 2014  |  von Bernd Schall

Namtok (River Kwai): Adventure auf dem River Kwai

Kanufahrt auf dem River Kwai

Unser Guide Jokee kam 30 min. zu spät, er entschädigte uns aber mit guten 4,5 Stunden obwohl wir nur 3 Stunden gebucht hatten. Wir fuhren mit dem Elektroauto runter zum Fluss, haben Schwimmwesten angezogen, kurze Hosen ausgezogen und ab aufs Kanu. Flussabwärts ist es keine Kunst, die Strömung ist nicht stark man kann sich einfach treiben lassen. Das ging dann 1/2 Stunde, dann stiegen wir an den Float-Häusern aus. Super schön, zwar ohne Strom, mit kaltem fließenden Wasser, wobei kalt relativ ist, weil irgendwie kommt das nicht wirklich kalt aus der Leitung. Dort haben wir uns ein Zimmer, bzw. Haus zeigen lassen, sehr romantisch und idyllisch, für eine Hochzeitsreise sehr geeignet. Diese Float-Häuser werden von den Mon-People bewirtschaftet.

Mon Village und Mon People

Runter vom Floß und rein in den Wald, gelangen wir ins Mon Village, wo die Mon People, ein ethnisches Volk, das aus Burma stammt und ein sehr viel kleineres Volk ist, als die Thailänder. Sie leben und kleiden sich nach alten Traditionen, haben in ihrem Dorf 2 Elefanten, die man für 20 Bt füttern kann, eine Lehrerin, eine Schule für 4-7 jährige, dort lernen diese Kinder alles gleichzeitig in 4 Sprachen, einen Sportplatz, einige Rinder und Hühner. Sie wohnen in Stelzenhäusern, weil es leicht sauber zu halten ist und es sie vor Kleintieren schützt. Danach wurden wir dann in einen Souvenir Shop geführt, wo einige Mon People anscheinend gerade das Mittagessen beendet hatten. Bernd bekam zum testen eine selbstgewickelte Zigarette und unserem Guide wurde ein Rest Suppe angeboten. Er probierte die Suppe mit einem Löffel aus dem Topf und dann wurde mir der Löffel hingehalten. Ich konnte nicht anders und habe sie dann auch probiert, lecker, nicht so scharf, wie ich erwartet hatte. Bernd musste dann auch noch, unser Kommentar hierzu: "Ok, wir sind ja geimpft!"
Es war sehr interessant und gar nicht aufdringlich. Man fühlte sich nicht zum Kauf von irgendwas verpflichtet.

Klassensaal der Mon Kinder.

Klassensaal der Mon Kinder.

Bamboo Rafting (ca. 45 min)

So jetzt wieder Schwimmwesten an und ab aufs Floß. Als wir in der Höhe der Büffel auf einer Flussseite waren, durften wir springen. Es war herrlich kühl, so ca. 25 Grad, also angenehmes treiben lassen. Nach ca. 10 min. haben wir uns, elegant wie Säugetiere, aus dem Wasser helfen lassen und haben dann Natur und Umgebung genossen. Sind an weiteren Float-Häusern vorbeigekommen, diese sind die edlere Ausstattung mit Klima und Strom. Auch super schön und idyllisch. Zum Mittagessen und Ende der Floßfahrt sind wir dann im Resotel abgestiegen. Das kam uns sehr gelegen, weil wir ja da ursprünglich unterkommen wollten, war aber ausgebucht. Wir hatten 1,5 Std. Zeit zum essen und relaxen an Pool oder River, wir haben uns für den River entschieden. Jokee kam wieder mal zu spät, na ja es gibt Schlimmeres.

Die Hilfguides paddeln, der Oberguide schaut zu.

Die Hilfguides paddeln, der Oberguide schaut zu.

Lava Cave

Nach 114 Stufen sind wir triefend und außer Atem am Höhleneingang angekommen. Jokee hat sich vor dem Aufstieg noch nen Energie Drink geholt, er war der letzte von uns 4. Im ersten Raum der Höhle ist eine Buddha Statue, der zweite Raum ist Buddhas room, der nächste der monkey room, dann der krokodil room. Dies wurde uns mit einer Taschenlampe an den Höhlenwänden angezeigt, ich hab das nicht gesehen, weil die Taschenlampe genauso wenig Energie hatte, wie unser Guide. An den Höhlendecken hingen ganz viele Fledermäuse und ich bin froh, dass sie sich durch uns haben nicht stören lassen. Große und kleine Stalagmiten und Stalagtiten (oh je schreibt man das so?) waren zu sehen. Am Ende angekommen, den ganzen Weg wieder zurück, Kopf einziehen, könnte sonst schmerzhaft werden, und dann wieder raus ins Warme und zu unserem letzten Punkt unserer Adventure Tour.

Longtailboot

Unterhalb des Resotel warten wir ein paar Minuten bis unser Guide Jokee ein Boot heranpfeift. Wir steigen ein Schwimmwesten an und los geht die kühle, stritzige Fahrt zurück an unser Hotel.

Fazit:

Wir hatten einen wunderschönen Tag mit tollen Eindrücken, lustigen Gesprächen, kleine Lehrstunden in thailändische Flora und Fauna, welches Obst ist lecker, dass wir unbedingt einen spicy Mangosalat probieren müssen, dass Mann nur zu spät kommt, wenn Mann abends vorher zuviel Bier und sonstiges getrunken hat und dass Energiedrinks bei 37 Grad auch nicht viel bringen. Es war super!

© Bernd Schall, 2014
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Unsere erste Thailandreise, Bangkok-River Kwai-Ko Phangan-Bangkok in 3 1/2 Wochen.
Details:
Aufbruch: 30.04.2014
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 24.05.2014
Reiseziele: Thailand
Der Autor
 
Bernd Schall berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.
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