USA - Go West

USA-Reisebericht  |  Reisezeit: Mai / Juni 2019  |  von Laura Oberhauser

08.06.2019 Flaggstaff

Heute wollen wir in den "Drive Tru Tierpark" namens "Bearizona", danach wollen wir uns den Meteoritenkrater ansehen. Der Tierpark ist total irrsinn. Man fährt mit dem Auto durch Wolfs-, Büffel- und sogar durch Bärengehege. Ein Bär kreuzt direkt vor uns die Straße, man bekommt schon ein bisschen angst, zumindest hat man großen Respekt.

Danach gehen wir in den dazugehörigen Tierpark. Kurz hinter dem Eingang steht eine Frau, die einen Babyfuchs an der Leine hat. Sie steht auf einer kleinen Bühne und erzählt, dass dies ihr Haustier ist, wie ein Hund oder eine Katze. Daneben steht eine andere Frau, die eine Schlange auf dem Arm hat.

Wir sehen noch ein bisschen den Ottern in ihrem Aquarium zu. Es sind drei echt niedliche Kerle und auch sehr zutraulich. Die Hauptattraktionen sollen ein Panther und ein Leopard sein. Hier müssen wir erstmal durch einen Souvenirshop, ein Restaurant und eine Bar laufen (hier wird eben alles vermarktet).

Wir schlendern noch ein bisschen durch den Tierpark. Es wird wieder überall Musik gespielt, die aus im ganzen Tierpark verteilten, Boxen ströhmt. Langsam bekommen wir hunger und wir beschließen uns irgendwo ein Diner, für ein Frühstück zu suchen.

Wir kommen in ein kleines Städtchen namens "Williams". Hier verläuft die historische Route 66. Per Zufall sind wir gerade an einem Wochenende da, an dem alte, schöne, amerikanische Oldtimer ausgestellt werden. Nach dem Frühstück wollen wir hier eine Runde drehen und uns die Autos in Ruhe ansehen. Es ist ein total schöner Tag, wir sehen uns die Autos an und kaufen ein paar Souvenirs und die restlichen Autoschilder von den Bundesstaaten, in denen wir waren (Kalifornien, Nevada und Arizona). Es ist total schön, es wird Musik gespielt, die Menschen sitzen auf Campingstühlen an der Straße und trinken Bier (natürlich werden die Dosen durch einen Stoff oder eine Tüte verdeckt).

Nach ca. 2 Stunden bummeln, entschließen wir uns um ca. 13:00 Uhr weiterzufahren, Richtung Krater und dann vllt. noch an den See, der uns gestern in der Bar von einem netten jungen Mann empfohlen wurde.

Aber als Michael den Autoschlüssel aus der Hosentasche zieht, bekommen wir einen Schreck. Der Schlüssel ist einfach in der Mitte auseinandergegangen und die ganze Technik ist überall verstreut. Wir versuchen ihn wieder zusammenzubauen, aber das Auto lässt sich nicht öffnen. Da wir ein relativ neues Auto haben, ist dies nur mit elektronik zu öffnen. Ein Schlüsselloch ist nicht vorhanden (zumindest nicht sichtbar). Wir rufen beim Mietwagenanbieter an, der uns gleich fragt, ob wir in einer sicheren Gegend sind. Wohlhabend sieht sie nicht gerade aus, ist aber unseres Erachtens sicher und nicht weit von der Hauptstraße entfernt. Zwei junge Typen kommen vorbei und fragen uns, ob wir Hilfe brauchen und ob sie uns ein Wasser holen sollen oder ob wir sonst irgend etwas benötigen. Wir verneinen, bedanken uns aber für die angebotene Hilfe. Nach ca. 1,5 Stunden und nach zahlreichen Telefonaten kommt der Abschleppwagen. Der Techniker ist sehr nett und erklärt uns alles. Er braucht auch eine Weile, um ins Auto zu kommen, aufgrund des nichtvorhandenen Schlüssellochs. Das Starten dauert dann auch noch eine Weile. Wir fahren mit dem Abschleppwagen nach Flaggstaff zurück, an den Flughafen, wo wir ein neues Auto bekommen.

Nun ist es bereits 17:00 Uhr. Wir haben leider kein Navi mehr im Auto (gut, dass ich ein eigenes dabeihabe) und die Sitze sind bei Weitem nicht so bequem. Wir bemerken, dass wir bei der ganzen Aktion auch den USB Stick verloren haben und das Auto keinen CD-Spieler hat (wir haben extra beides mitgenommen, um unsere liebevoll ausgesuchte Musik, während des Roadtrips, im Auto hören zu können). Wir fahren zurück ins Motel, wo wir bescheid geben, dass sich unser Auto geändert hat und wir nochmals alles nach den USB Stick absuchen - leider erfolglos. Eigentlich wollten wir heute Wäsche waschen, aber da wir uns auf dem Rückweg vom Flughafen auch noch verfahren haben, haben wir hierfür, genauso wie für den Krater und den See heute leider keine Zeit mehr.

Hungrig machen wir uns auf den Weg, um in der Stadt ein Lokal zu finden. Wir suchen leider vergeblich nach einen Parkplatz und fahren dann (unverrichteter Dinge) wieder zurück. Auf dem Rückweg entdecken wir ein kleines mexikanisches Restaurant, in dem wir einkehren. Es ist bereits halb 8. Nach dem Essen holen wir uns noch im Supermarkt einen Wein, den wir gemütlich im Hotelzimmer trinken. Wir wollen heute nichts mehr unternehmen, da wir nach dem langen und ereignisreichen Tag sehr geschlaucht sind.

© Laura Oberhauser, 2020
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Die Reise
 
Worum geht's?:
4 Wochen Mit dem Mietwagen durch den Westen der USA - Kalifornien, Utah, Nevada und Arizona - San Francisco - Yosemite Park - Lake Tahoe - Death Valley - Las Vegas - Zion Nationalpark - Bryce Canyon - Antylope Canyon - Grand Canyon (Flaggstaff) - Barstow - San Diego - Los Angeles - Santa Barbara / Highway #1 - Scotts Valley
Details:
Aufbruch: 20.05.2019
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 18.06.2019
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Laura Oberhauser berichtet seit 3 Monaten auf umdiewelt.
Aus dem Gästebuch (1/1):
Laura Oberhauser [?] 1577996480000
Hallo Leu­te,­

mein Rei­se­ta­ge­buch über unsere vierw­öchi­ge USA Reise ist endlich fertig ge­wor­den. Ich freue mich sehr, wenn ihr Kom­menta­re, Fragen oder Grüße in meinem Gäste­buch hinter­lasst Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen!

lg Laura