In 74 Tagen um die Welt

Bolivien-Reisebericht  |  Reisezeit: März - Mai 2012  |  von Mario Hueber

BOLIVIEN: Copacabana

26.03.2012 - Bienvenidos en Bolivia!

Um 7.30 Uhr ging es per Bus in Richtung bolivianischer Grenze, die wir nach den Aus- und Einreiseformalitäten zu Fuß überquerten. Dabei verloren wir gleichzeitig eine Stunde, da Bolivien eine Stunde vor der Zeitzone Perus liegt. Nach 15 weiteren Minuten im Bus erreichten wir dann Copacabana, nach dem übrigens das berühmtere Pendant in Brasilien benannt ist. Dieser Ort hier ist jedoch viel kleiner und so haben wir die Sehenswürdigkeiten gemütlich am Nachmittag besucht. Darunter war auch der Spaziergang über den Kreuzweg hinauf zum Kalvarienberg - unserem nächsten Viertausender. Der Blick auf den Titicacasee war wunderschön und durch die Größe des Sees fühlt man sich ans Meer versetzt! Beim Abstieg konnten wir noch unzählige Kolibris beobachten. Sie sehen sehr putzig aus und sind Felicitas' neue Lieblingsvögel! Am Abend befeuerten wir dann in unserer lustigen Unterkunft (erinnert an Hundertwasser) den kleinen Holzofen und schliefen daher bei wohliger Wärme ein.

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At 7.30 am we went on the bus towards the Bolivian border which we crossed by foot after the formalities at the migration office. At the same time we "lost" one hour as Bolivia is one hour ahead of Peru. After 15 more minutes we arrived in Copacabana - which, by the way, gave the name to the more famous place in Brazil. However this town is far smaller so that we had seen all the sights in the afternoon. Among them was a walk along a way of the cross up the Calvary - our next 4,000 m peak. The view on Lace Titicaca was beautiful and due to its size, we really felt like being at the sea-side! On our way down, we saw many hummingbirds. They are really cute and are Felicitas' new favorite birds! At night we made a fire in the little stove of our funny accommodation (reminded us of Hundertwasser!) and fell asleep feeling cozy warm.

Auf dem Kalvarienberg (4.018 m) mit der Isla del Sol im Hintergrund

Auf dem Kalvarienberg (4.018 m) mit der Isla del Sol im Hintergrund

Kolibri bei der Nahrungsaufnahme...

Kolibri bei der Nahrungsaufnahme...

...und im Flug!

...und im Flug!

Gemütlich und warm

Gemütlich und warm

27.03.2012 - Die Sonneninsel im Regen...

Früh morgens starteten wir zur eigentlichen Sehenswürdigkeit bei Copacabana, der Isla del Sol, auf der der Legende nach der erste Inka erschaffen wurde. Neben Cusco war sie damit der heiligste Ort der Inka. Bei tief hängenden Wolken bestiegen wir ein recht klappriges Boot, das zudem ziemlich überladen war. Wie wir später erfuhren, war ein anderes Boot ausgefallen und daher hatten sie kurzerhand die Passagiere zusammengelegt. Bald darauf setzte heftiger Regen ein und so tuckerten wir im Schneckentempo 2,5 Stunden lang die 10 km zur Insel. Auch dort regnete es mal mehr, mal weniger stark und daher war der einstündige Aufstieg zu der heiligen Stätte leider etwas mühselig und nicht das schöne Naturerlebnis, das es bei Sonnenschein sein muss. So hielten wir uns auch dort recht kurz auf und begaben uns bald bei endlich schwächer werdendem Regen zurück zum Boot. Erst als wir die Insel wieder verließen, wurde sie ihrem Namen gerecht und zeigte sich im Sonnenschein. Am Abend gönnten wir uns daher ein richtig gutes Abendessen im Restaurant nebenan und genossen später abermals die Wärme vor unserem Öfelchen.

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Early in the morning we left to the biggest sight close to Copacabana, the Isla del Sol, where due to the legends the first Inca appeared. Apart from Cusco this was hence the most sacred place of the Incas. With very low clouds, we set foot on a quite ramshackle boat which moreover was quite over-loaded. As we got to know later, another boat had been cancelled so that they had to squeeze more people in one boat. Soon later, it started to pour down and we chugged really slowly (10 km in 2,5 hours!) to the island. It was raining there as well, sometimes more, sometimes less so that the one-hour walk to the sacred site was a bit troublesome and not the stunning event in nature as it would've been with the sun shining. That's why we didn't spend a lot of time up there and went back to the boat with the rain fading away. Only when we left the island, it lived up to its own name and showed its sunny side. In the evening we treated ourselves to some good food in the restaurant next door and later enjoyed again the cozy warmness in front of our little stove.

Im "Labyrinth des Inka"

Im "Labyrinth des Inka"

Regnerische Sonneninsel

Regnerische Sonneninsel

Mit etwas Phantasie: Der Pumafelsen (Titi = Puma, Caca = Felsen)

Mit etwas Phantasie: Der Pumafelsen (Titi = Puma, Caca = Felsen)

© Mario Hueber, 2012
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Südamerika - Südsee - Neuseeland - Australien - Singapur
Details:
Aufbruch: 12.03.2012
Dauer: 11 Wochen
Heimkehr: 24.05.2012
Reiseziele: Peru
Österreich
Bolivien
Chile
Französisch Polynesien
Frankreich
Neuseeland
Australien
Singapur
Der Autor
 
Mario Hueber berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.