In 74 Tagen um die Welt

Chile-Reisebericht  |  Reisezeit: März - Mai 2012  |  von Mario Hueber

OSTERINSEL: Sonnenauf- bis -untergang

23.04.2012 - Über Stock und Stein!

Wieder waren wir früh aufgestanden, um am letzten Tag nochmals unser Glück für einen Sonnenaufgang bei den 15 Moai zu versuchen und dieses Mal wurden wir auch mit einem (fast) perfekten Sonnenaufgang belohnt!
Anschließend nahmen wir die von uns bisher ausgesparte Westseite der Insel in Angriff. Auf der Karte war die Küstenstraße nur als Schotterpiste eingezeichnet, jedoch war auch diese Bezeichnung noch beschönigend. So rumpelten wir im Schritttempo mit unserem tapferen Suzuki der Küste entlang. Für unsere Ausdauer wurden wir mit einer außergewöhnlichen Sehenswürdigkeit belohnt: Über ein kleines Loch in Küstennähe, dessen Einstieg etwas Überwindung erforderte, erreicht man eine geräumig Höhle, die in zwei "Fenster" zum Ozean mündet. Ein märchenhafter Ausblick!
Weiter ritten wir unser Auto über Stock und Stein zu ehemaligen Höhlenbehausungen und den einzigen Moai, die im Inselinnern mit dem Gesicht zum Meer stehen und dort bei der Sommersonnenwende direkt in den Sonnenuntergang blicken. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir wieder am traumhaft schönen Sandstrand, bevor wir zum Check-In am Flughafen aufbrachen. Leider dauerte dieser viel länger als gedacht, sodass wir zum Sonnenuntergang bei den Moai fast zu spät angekommen wären - Felicitas konnte dies jedoch durch das Ignorieren der üblichen Geschwindigkeitsbegrenzungen gerade noch verhindern...
Der Abschied von der Insel fiel uns nicht leicht, da es noch viel zu entdecken und erleben gegeben hätte und die einzelnen Stätten auch bei mehreren Besuchen nichts an Magie einbüßen. So hoben wir etwas wehmütig von "Rapa Nui" ab und waren noch länger in Gedanken auf der rätselhaften Insel.

***
We got up early again to try our luck with the sunrise at the 15 Moai statues and were rewarded with an (almost) perfect one. Then we went on to visit the west side of the island. The road was indicated as a gravel track but that's still an exaggeration for it... So we bumped along the coast at walking pace with our brave Suzuki and it was worth the effort as we got to see a very special sight: From a quite small hole close to the coast - where a bit of courage was necessary to climb through - we entered a cave, very spacious inside, with two "windows" to the ocean. It was like in a fairytale!
Then we went on to discover some other open caves and the only row of Moai statues looking towards the sea. Once more we spent the rest of the afternoon at the beautiful sand beach before we headed to the airport for the check-in. Unfortunately it took much longer than we had thought so that we were almost late for the sunset. However by ignoring the speed limits we still got there just in time. Later in the plane, we still dwelled on all the things we had seen and experienced on this magic island. A really special place.

Wie herrlich, dass es Selbstauslöser gibt

Wie herrlich, dass es Selbstauslöser gibt

Strahlender Sonnenaufgang

Strahlender Sonnenaufgang

Traumhafter Ausblick!

Traumhafter Ausblick!

Die sieben Moai, die zum Meer blicken

Die sieben Moai, die zum Meer blicken

Einzigartig: Strand mit Moai

Einzigartig: Strand mit Moai

Letztes Abendlicht

Letztes Abendlicht

© Mario Hueber, 2012
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Südamerika - Südsee - Neuseeland - Australien - Singapur
Details:
Aufbruch: 12.03.2012
Dauer: 11 Wochen
Heimkehr: 24.05.2012
Reiseziele: Peru
Österreich
Bolivien
Chile
Französisch Polynesien
Frankreich
Neuseeland
Australien
Singapur
Der Autor
 
Mario Hueber berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.