Rundreise durch Südosteuropa

Rumänien-Reisebericht  |  Reisezeit: Juni / Juli 2018  |  von Gerd Dorn

Rumänien zum Zweiten: Das Bucegi-Gebirge

Südlich von Brașov liegt als weiterer Teil der südlichen Karpaten das Bucegi Gebirge. Die Omu-Spitze stellt mit über 2.500m die höchste Erhebung von diesem dar. Das Bucegi Gebirge ist touristisch voll erschlossen. Zahlreiche Seilbahnen und Skilifte sorgen besonders im Winter dafür, dass Touristen voll auf ihre Kosten kommen.
Da die Schnellstraße 1 in Richtung Bukarest an diesem Gebirge vorbeiführte, hatten wir hier einen Zwischenstopp eingeplant.
Das Bucegi Gebirge ragt mächtig im Westen auf. Allerdings: Mal wieder Wolken. Wirklich schade.
Zunächst hielten wir in Busteni an. Die Seilbahn ist gut ausgeschildert. Wir wollten zunächst nur schauen wie weit die Sicht reicht - ob wir überhaupt damit fahren. Alle freien Parkplätze in der Umgebung kosteten 15,00 Lei, etwa 5,00 €. Nur für mal kurz kucken dann doch etwas viel. Ein nerviger Typ, der die 15 Lei kassieren wollte, verfolgte uns, weil wir das einzige Fahrzeug waren, bei dem überhaupt etwas zu kassieren war. Diskussionen "Wir wollen nur kurz kucken!" scheiterten an der Sprachbarriere. Nachdem wir ihn abgeschüttelt hatten, stellten wir fest, dass die erste Bahn in die Höhe erst um 10:00 Uhr gehen sollte. Es war halb neun - derart lange wollten wir nicht warten.
Also weiter in den nächsten Ort - Sinaia. Hier das selbe Theater. Alle Parkplätze 5,00 €. Wir hatten dem Aushang in Busteni aber bereits entnommen, dass die erste Gondel hier schon um 09:00 Uhr fährt, also bezahlten wir. Die Gondel von Sinaia fährt in zwei Etappen bis in eine Höhe von 2.000m. Bereits von unten konnten wir erkennen, dass in dieser Höhe nur noch Nebel ist, also fuhren wir nur bis zur ersten Etappe. Immerhin noch 12,00€ pro Person für hin und zurück - nicht schlecht.
Um 09:00 Uhr dann mit der ersten Gondel auf 1.400 m hoch. Glück gehabt: Hier waren die Wolken noch nicht, war aber knapp.

Etwa 100 Meter oberhalb der Zwischenstation dann schon dichter Nebel

Etwa 100 Meter oberhalb der Zwischenstation dann schon dichter Nebel

Auch wenn wir nicht auf die volle Höhe von 2.000 m erreichten, war der Ausblick von hier oben atemberaubend. Die Landschaft Rumäniens ist wirklich herrlich.
Ein Weg führte in die Höhe - verschwand aber schnell im Nebel. Eine weitere Schleife führte etwa 1 km lang um die Zwischenstation rum.

Die Dörfer entlang der Schnellstrasse 1 wirken wie in das Tal gepresst.

Die Dörfer entlang der Schnellstrasse 1 wirken wie in das Tal gepresst.

Auf diesem Weg konnten wir ein Rind bestaunen, mehr war da nicht. Allerdings halt die phänomenale Aussicht, die uns immer wieder innehalten ließ.
Wenn man in der Nähe Bukarests ist, sollte man sich einen Ausflug ins Bucegi Gebirge nicht entgehen lassen.

© Gerd Dorn, 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Tour durch Moldawien, Rumänien, Bulgarien, Serbien und die Ukraine
Details:
Aufbruch: 21.06.2018
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 09.07.2018
Reiseziele: Moldau
Rumänien
Bulgarien
Serbien
Ukraine
Der Autor
 
Gerd Dorn berichtet seit 31 Monaten auf umdiewelt.