HAMBURG - eine der schönsten Städte der Welt

Reisezeit: April 2026  |  von Inge Waehlisch Soltau

Zum "Michel"

Vom Hotel aus lief ich auf einem Weg oberhalb der Landungsbrücken mit schöner Sicht auf den Hafen Richtung Elbpark. Dort wacht immer noch unübersehbar Bismarck.
Das Denkmal wurde zu Ehren des Reichskanzlers Otto Graf von Bismarck gebaut. Schliesslich verdankt ihm die Hansestadt Hamburg das Privileg, einen Freihafen betreiben zu dürfen und verhalf Hamburg zum Aufstieg zu einem der grössten Seehäfen der Welt.
Zu Ehren Otto von Bismarcks, von 1871 bis 1890 der erste Reichskanzler des Deutschen Reichs, wurde hier zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein knapp 35 Meter hohes Monument erschaffen. 1906 wurde das Bismarck-Denkmal feierlich eingeweiht.

Weg oberhalb Landungsbrücken

Weg oberhalb Landungsbrücken

Bismarck Denkmal

Bismarck Denkmal

Ein interessantes Gebäude

Ein interessantes Gebäude

Vom Park aus war es nicht mehr weit bis zur St. Michaeliskirche – von den Hamburgern nur „Michel“ genannt – das Wahrzeichen der Hansestadt. Von der Plattform des 132 Meter hohen Kirchturms hat man einen wunderbaren Blick über den Hamburger Hafen, die Innenstadt, die Alster, das Rathaus. Aber ich ersparte mir die Plattform, denn einen sehr schönen Blick hatte ich ja auch von meinem Hotel..
Wenn man das Innere der Kirche betritt, hat man immer wieder ein "Wow"-Gefühl, es ist einfach nur wunderschön...

Der Michel

Der Michel

Der Michel

Der Michel

Die Hauptkirche St. Michaelis ist ein evangelischer Sakralbau in der Neustadt von Hamburg. Der 132 m hohe Turmbau wurde 1751 bis 1786 erbaut. Nach der Zerstörung 1945 wurde die Michaeliskirche 1947 bis 1952 wiederaufgebaut. Sie gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Der Michel ist die bekannteste Barockkirche in Norddeutschland. Für die Schifffahrt auf der Elbe stellt der weithin sichtbare Sakralbau mit seiner markanten Architektur seit langem das Wahrzeichen der Hansestadt dar. Die Kirche ist nach dem Erzengel Michael benannt, der als grosse Bronzestatue über dem Hauptportal als Sieger im Kampf mit Satan dargestellt ist.
Das heutige Gebäude ist bereits der dritte Kirchenbau an dieser Stelle und eine Rekonstruktion von 1912. Der zweite Bau - 1751 bis 1786 errichtet - wurde bei einem Brand im Jahr 1906 zerstört. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Sakralbau erneut schwer beschädigt und danach wiederaufgebaut.
Über dem Haupteingang von St. Michaelis befindet sich ein reich verziertes Jugendstilfenster. Zwei Engel stehen am linken und rechten Bildrand, in der Mitte fliegt eine Taube über einer stilisierten Burg. Die Taube steht als Symbol für den Heiligen Geist und den Segen Gottes, der sich über der Kirche und der Stadt ausbreitet.

Einfach nur wunderschön!

Einfach nur wunderschön!

Alles in weiss und goldfarben

Alles in weiss und goldfarben

Die Orgel

Die Orgel

Der im Grundriss kreuzförmige Kirchenraum ist 52 m lang, 44 m breit, 27 m hoch und fasst 2.500 Besucher. Er ist lichtdurchflutet, weil die klaren Fenster das Aussenlicht passieren lassen.
Einige der vorderen Bankreihen sind breiter und bequemer als die übrigen Bankreihen. Dieses Senatsgestühl ist bei Festakten oder Trauerfeiern für Regierende vorgesehen.
Die marmorne Kanzel ragt vom südöstlichen Vierungspfeiler in den weiten Vierungsraum hinein. Die Krypta wurde mit dem zweiten Bau der Kirche angelegt. Während des Zweiten Weltkriegs diente die Krypta als Luftschutzbunker. Anfang 2000 wurde die Krypta umgebaut und wird nun für Gottesdienste und Konzerte genutzt.

Blick nach oben

Blick nach oben

Der Altar

Der Altar

Im Inneren der Kirche

Im Inneren der Kirche

Der 132 m hohe Kirchturm prägt die Silhouette der Stadt und galt schon früh als Orientierungsmarke für die auf der Elbe nach Hamburg segelnden Schiffe. In 83 m Höhe ist die Turmplattform, die einen weiten Ausblick über die Stadt bietet.
Die Uhr im Kirchturm ist mit ihren acht Metern Durchmesser die grösste ihrer Art in Deutschland. Der Michel besitzt fünf Orgeln.
Nach einem 300 Jahre alten Brauch bläst der Türmer vom Michel werktags am Morgen um 10 Uhr, am Abend um 21 Uhr einen Choral auf seiner Trompete auf der Plattform aus den vier geöffneten kleinen Fenstern in alle vier Himmelsrichtungen. Sonn- und feiertags findet dies nur um 12 Uhr statt. Es war bis 1861 das Signal zur Öffnung bzw. Schliessung der Stadttore.

Der Michel

Der Michel

Der Michel

Der Michel

Blick zurück auf den Michel

Blick zurück auf den Michel

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Die Reise
 
Worum geht's?:
"Heimweh"-Hamburgerin auf Nostalgie- Tour
Details:
Aufbruch: 18.04.2026
Dauer: 8 Tage
Heimkehr: 25.04.2026
Reiseziele: Deutschland
Der Autor
 
Inge Waehlisch Soltau berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.