Neu oder bekannt - aber immer besonders - Gambia und Senegal 2026

Reisezeit: März / April 2026  |  von Brigitte Amrhein

21. März - es geht in den Senegal

Ebro ist pünktlich um 5 Uhr da und es geht ohne Probleme nach Banjul. Dort ist an der Fähre so viel los, dass wir erst die zweite des Tages erwischen, aber wir haben ja genug Spielraum. In Barra gibt es im Markt für uns ein Frühstück und für unseren Enkel eine coole Kombi für den Sommer.

Auch bis zur senegalesischen Grenze geht alles glatt, was aber dann auf den paar Kilometern bis Fathala alles kontrolliert wird, ist schon ziemlich krass! Vor allem wollen die Beamten wieder und wieder die Autopapiere sehen - zum Glück hat Ebro alles beisammen, sonst müssten wir zurück zur Grenze und das Ganze würde von vorne beginnen...

Am Eingang zum Wildpark sehen wir, dass der zu hat - zweiter Tag des Zuckerfestes heißt im Senegal, dass fast nichts mehr geht... Also ändern wir unser Programm! Fathala wird auf morgen verschoben, jetzt fahren wir in die Nähe von Toubakouta und unternehmen gleich unseren ersten Birdwalk. Wir sind im ersten Teil im Buschland und im zweiten am Rand der Mangroven unterwegs. Wir sehen viele Vögel, darunter auch ein paar, die wir noch nie gesehen haben.

Markt in Barra

Markt in Barra

Buschland bei Toubakouta

Buschland bei Toubakouta

Kaptäubchen

Kaptäubchen

Anschließend fahren wir ins Hotel "Keur Saloum", wo unsere Zimmer noch nicht ganz fertig sind, wir aber schon im Restaurant etwas trinken und eine Kleinigkeit essen können. Wir haben auch hier ein Round House, das aber etwas mehr auf Touristen zugeschnitten ist als in der "Mandinka Lodge".

Am Nachmittag gehen wir zur Anlegestelle in der Nähe des Hotels, wo unsere Bootstour startet. Mit an Bord sind außer uns beiden und Ebro noch drei französische Vogelbeobachter und ihr (wie Ebro) professioneller Guide. Diese Tour ist wirklich toll, keine "Touri-Runde", sondern eine echte Beobachtungs- und Späh-Tour! Wir sehen einige interessante Vögel, über die auch die beiden Guides sehr erfreut sind, weil sie selten zu sehen sind. Nach gut 3 1/2 Stunden sind wir zurück an der Anlegestelle.

Im Hotel gibt's erst ein Bier, dann eine Dusche und dann das (sehr leckere) Abendessen - ein toller Tag! Alt werden wir aber heute nicht, es war auch ein langer Tag.

Round House im "Keur Saloum"

Round House im "Keur Saloum"

Unterwegs in den Mangroven

Unterwegs in den Mangroven

Weißschopfreiher

Weißschopfreiher

Goliathreiher, der größte Reiher der Welt

Goliathreiher, der größte Reiher der Welt

© Brigitte Amrhein, 2026
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Zum dritten Mal in Westafrika - und wieder hatten wir unvergessliche Erlebnisse mit unseren Freunden und natürlich auch mit unserer gambischen Familie. Diesmal ging es auch für ein paar Tage ins Nachbarland, einzigartige Abenteuer inklusive!
Details:
Aufbruch: 16.03.2026
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 04.04.2026
Reiseziele: Gambia
Der Autor
 
Brigitte Amrhein berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.