Neu oder bekannt - aber immer besonders - Gambia und Senegal 2026
23. März - ein etwas anderer Spaziergang
Schon vor dem Frühstück packen wir alles zusammen, so dass wir danach nur noch alles holen und auschecken müssen.
Zügig geht es nach Fathala, wo wir erst mal auf den Spaziergang mit den Löwen warten. Während dieser Zeit sehen wir auf einmal ein gewaltiges Breitmaulnashorn ganz in der Nähe - eigentlich außerhalb des Parks... "Kevin", so heißt der riesige Bulle, ist mal wieder dort unterwegs, wo er eigentlich nicht sein sollte...
Um 9:30 Uhr werden wir zu unserem "Lion Walk" abgeholt und mit kräftigen Stecken ausgerüstet. Wir werden von zwei weiteren Rangern und den Löwen Cris und Lesi erwartet. Nach ein paar Fotos mit den ruhenden Katzen (und mit deutlich weniger Abstand als erwartet) gehen wir los. Wir müssen aufpassen, dass wir den beiden nicht auf ihre (riesigen) Pfoten treten, wenn sie zwischendurch auf einmal stehen bleiben, so nah gehen wir hinter ihnen her. Plötzlich taucht Kevin auf der anderen Seite des Zauns zum Löwenareal auf - und Lesi wird von jetzt auf gleich von einer entspannten Mieze zur aufmerksamen Königin der Wildnis, ihre Instinkte sind auch nach 10 Jahren Menschenkontakt da. Unsere Ranger sagen uns, dass wir den Marsch jetzt abbrechen müssen, das Risiko ist nicht kalkulierbar. Schade, aber wir verstehen es natürlich!
Anschließend geht es auf Safari, wir drei und eine Rangerin. Wir sehen in den gut 1 1/2 Stunden alle Tiere, die es im Park gibt - was nicht immer so einfach ist, wie man vermuten könnte. Zwischendurch hat unser Fahrzeug einen Plattfuß, aber der Reifenwechsel geht routiniert über die staubige Bühne. Besonders gefällt uns die Giraffenfamilie mit dem einmonatigen Kalb und dem mächtigen Bullen. Und am Ende der Runde ist auch Kevin wieder da, wo er hingehört... Es sind alles in allem unvergessliche Eindrücke!
Nach einem Bier machen wir uns auf den Weg Richtung Gambia, jetzt gibt es auch nicht mehr so viele Kontrollen. Allerdings herrscht in Barra Chaos (mit allem Drum und Dran, von Straßensperren bis Scharfschützen) wegen des Besuchs des Präsidenten zur Inbetriebnahme eines neuen Schiffes im Fährbetrieb. Das bringt uns über 6 Stunden Wartezeit ein... Wir sind heilfroh, als wir endlich auf dem Schiff sind!
Um 22:15 Uhr erreichen wir erschöpft, aber voller Eindrücke die "Mandinka Lodge". Bei einem Bier lassen wir die letzten Tage noch mal Revue passieren.
| Aufbruch: | 16.03.2026 |
| Dauer: | 3 Wochen |
| Heimkehr: | 04.04.2026 |