Island 2026

Reisezeit: Juni / Juli 2026  |  von Uwe H

Island gilt als Urlaubsziel der Superlative: unberührte Natur, Vulkane und Geothermalgebiete, eine spannende Besiedlungsgeschichte "am Rande der Welt". Im Juli 2026 unternehmen wir eine selbst organisierte Rundreise mit Mietwagen und Übernachtung in Ferienbungalows. Wir haben nicht jeden Tag ein neues Quartier angesteuert, sondern sind je drei Tage im Westen, Norden, Osten, Süden und Südosten geblieben.

Borganes

Mit Icelandair fliegen wir nach Kevlavik. Der Flug kommt pünktlich an und auch das Abholen des Mietwagens (ein Toyota Yaris Cross von Europcar) ist zügig erledigt. Wir fahren in Richtung Norden nach Borganes. Dort kaufen wie bei einer Filiale der Supermarktkette Bonus ein. Die ist für isländische Verhältnisse günstig und erkennbar an dem rosa Schweinchen. Etwas außerhalb haben wir einen Bungalow der Thursstadir Cottages gemietet, wo wir drei Tage bleiben werden.

Am nächsten Tag fahren wir zum Thermalgebiet Deildartunguhver. Hier gibt es brodelnde heiße Quellen. Eine Ente zeigt uns dann an, wo es nicht zu heiß ist und man mit dem Finger mal die Temperatur prüfen kann (nicht da, wo der Wasserdampf austritt).

Nun geht es zu den Wasserfällen Hraunfossar und Barnefoss. Das Wasser tritt hier aus der 50 km langen Hallmundarhraun-Lavazunge aus. Bei Regen sind wir anfangs die einzigen Besucher. Über eine kleine Brücke gelangt man auf die Lavazunge, wo man die Bänder der Stricklava gut sehen kann.

Wir fahren weiter nach Húsafell, hier wandern wir in den Bæjargil-Canyon bei der Kapelle. Der Weg im Tal endet irgendwann, wir nehmen eine Pfad bergan und gehen ein Stück des Höhenwegs.

Auf dem Rückweg fahren wir über die Hallmundarhraun-Lavazunge auf der Schotterstraße 523, vorbei an einer Ziegenfarm.
In Borgarnes halten wir für einen kurzen Einkauf bei Netto und zum Geldwechseln.
Am Abend erkunden wir den Strand beim Cottage. Hier gibt es auch eine der typischen kleinen privaten Kirchen.

Am zweiten Tag in Borgarnes fahren wir früh zu den heißen Quellen Landbrotalaug. Eine Stelle mit angenehmer Temperatur ist aber schwer zu finden. Außerdem ist der Grund sehr schlammig, daher entfällt das Bad.

Am Strand Ytri Tunga ist eine größere Robbenkolonie zu sehen. Die meisten Robben sind weiter weg, hier ist ein Fernglas hilfreich.

Weiter geht es dann zum Bjarnarfoss, wir gehen den kurzen Weg bei Regen.

Nicht weit davon kommt die enge Rauðfeldsgjá-Schlucht, die als das eindrucksvollste Erlebnis dieses Tages gelten kann.

Bei Regen und Nebel fahren wir über den Bergpass zur Nordküste. Wir halten in Grundarfjörður für Tanken, Einkauf und Kaffee.

Die Wasserfälle Grundarfoss und Kirkjufellsfoss lassen wir weg, denn es gibt schon genug Wasser von oben. Wir fahren weiter in das Fischerdörfchen Stykkishólmur. Fish and Chips am Hafen sind sehr gut, eine Portion reicht für zwei.

Auf dem Rückweg halten wir immer noch bei Regen am Selvallafoss. Hier gibt es sogar einen Weg hinter den Wasserfall.

© Uwe H, 2026
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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 28.06.2026
Dauer: 17 Tage
Heimkehr: 14.07.2026
Reiseziele: Island
Der Autor
 
Uwe H berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.