Island 2026

Reisezeit: Juni / Juli 2026  |  von Uwe H

Vík í Mýrdal

Auf der Fahrt von Egilsstaðir nach Vík begleiten uns Nebel und Regen bei recht frischen Temperaturen. Über den Gebirgspass führt uns die Straße 95 durch dichten Nebel an die Küste zur Ringstraße. Der noch kürzere Gebirgspass Straße 939 ist uns bei diesem Wetter zu heikel. Wir kommen an die Ringstraße, der wir nach Westen folgen. An mehreren Stellen zeigen sich Rentiere.
Wir halten an einem Aussichtspunkt bei Djúpivogur, wo wir eine Gryllteiste und eine Lavawurst am Strand sehen.

Nächster Stopp ist beim Wikingercafe, wo es ein Wikingerdorf als Filmkulisse und auf den Felsen eine einsame Robbe zu bestaunen gibt.

Höhepunkt des Tages ist die Gletscherlagune Jökulsárlón mit Eisbergen und Robben. Trotz des ergiebigen Regens ist viel los. Am benachbarten Diamond Beach haben Wind und Wellen aus den Gletscherresten eindrucksvolle Gebilde geformt.

In unserem neuen Quartier, einem schönen Bungalow des Valley Guesthouse kurz vor Vík können wir uns dann aufwärmen.

Am ersten Tag in Vík fahren wir zum Dyrhólaey-Felsen. Neben den Felsformationen gibt es hier vor allem zahlreiche Papageitaucher zu bestaunen.

Nach dem Klippenweg fahren wir zum Strand Reynisfjara, wo mächtige Wellen auf den Strand und an die Felsen schlagen.

Im Ort Vík genehmigen wir uns dann Kaffee und einen Zimtknoten. Der große Andenken- und Bekleidungsladen Icewear ist auch einen Besuch wert. Hinterher geht es noch in die neue Buchhandlung Penninn Eymundsson und kurz an den Strand.

Am zweiten Tag in Vík fahren wir zum Skógafoss. Neben dem Wasserfall führt eine lange Treppe nach oben, hier beginnt dann ein 24 km langer Wanderweg nach Thorsmörk. Der Weg führt an etlichen weiteren Wasserfällen vorbei wie dem Hestavaðsfoss und dem Fosstorfufoss. Die Schafe am Wegesrand scheinen sich an dem mittlerweile intensiverem Regen nicht zu stören, wir kehren nach etwa 3 km um.

Hinterher fahren wir zum Skógar-Museum mit interessanten Ausstellungen zu Heimatgeschichte und Technik aller Art.

Von hier aus sehen wir uns noch den nahen Kvernufoss an. Hier kann man hinter den Wasserfall gelangen.

Als krönender Abschluss des Tages bekommen wir in der Faxi-Bäckerei gerade noch vor Schließung die besten Zimtschnecken in Island.

© Uwe H, 2026
Du bist hier : Startseite Europa Island Vík í Mýrdal
Die Reise
 
Worum geht's?:
Island gilt als Urlaubsziel der Superlative: unberührte Natur, Vulkane und Geothermalgebiete, eine spannende Besiedlungsgeschichte "am Rande der Welt". Im Juli 2026 unternehmen wir eine selbst organisierte Rundreise mit Mietwagen und Übernachtung in Ferienbungalows. Wir haben nicht jeden Tag ein neues Quartier angesteuert, sondern sind je drei Tage im Westen, Norden, Osten, Süden und Südosten geblieben.
Details:
Aufbruch: 28.06.2026
Dauer: 17 Tage
Heimkehr: 14.07.2026
Reiseziele: Island
Der Autor
 
Uwe H berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.