Fahrrad..Erde..Ein Jahr.."Runde Sache"

Reisezeit: August 2008 - September 2009  |  von Peter Greiner

Myanmar (Burma)

Hi ihr lieben!!", seid nach langer Zeit mal wieder herzlich willkommen zum Myanmar Reisebericht, begrüßt wird hier mit "Mingalaba, für dankeschön heißt es "ze zu timbale" und verabschiedet wird mit "thwa ba oun meh", die Schrift besteht aus vielen aneinander und aufeinander gesetzten Kringeln und bezahlt wird in kyat. Korpulenz steht für Gesundheit, "wa laiq ta" zu sagen, was so viel heißt wie "wie dick siehst du aus" ist hier ein Kompliment. Über 100 verschiedene Rassen bilden heute dieses Land mit knapp 54 Mio. Einwohnern. Man spricht hier von drei Jahreszeiten, dem monsungeprägten Sommer, der Regen- und zum Reisen bestgeeignetsten Winterzeit, die mich zum Glück getroffen hat.
Konnte euch leider nicht frühzeitiger einen Zwischenstand schicken, denn das Internet ist hier noch weit in seinen Anfängen, teilweise gar nicht aufzufinden, und wenn, dann ist die Geschwindigkeit derart (entschuldigt) "pfurzlangsam"!!, dass beim Versuch des Öffnens einer Email nach 20 Minuten von einem weiteren Versuch abgesehen werden sollte. Der Grund hierfür liegt nicht etwa bei der Technik oder Leistungsstärke der Rechner, sondern bei der Regierung. Myanmar wird bekanntlich von einer Melitärregierung geführt, genauer gesagt unerbittert kontrolliert. Ziemlich jede email wird von diesem Regime zunächst nach regierungsschädigendem Inhalt durchstöbert, bevor sie auf ihre Reise geht. Dies führt dazu, dass das 2001 begonnene Internetzeitalter hier sich nur sehr langsam fortentwickelt.
Myanmar ist ein Land von verblüffenden Gegensätzen, über viele Jahrzehnte hat die beherzte Bevölkerung der Unterdrückung standgehalten, von König Kublai Khan, über George VI, der englischen Besatzung, bis zum heutigen Melitärregime. Diese schreckliche Melitärjunta behauptet sich seit 1962, hat friedvolle Proteste der Mönche gewaltsam 1987/88 trotz internationalem Druck niedergerungen und viele Mönche getötet. Statt einer 1990 angekündigten Wahl wurden Mitglieder der demokratischen Parteien gefangengenommen.Bis zum heutigen Tage geht Angst durch die Bevölkerung, die Freiheit oder gar das Leben zu verlieren, sollte Negatives über das Regime nach außen treten. In einzelnen Gebieten herrscht derzeit Krieg gegen Minderheiten, für Touriste sind diese Gebiete untersagt. Dies einmal vorweg, man sollte wissen, worauf man sich einlässt, wenn man dieses Land bereist. Reiserestriktionen für Ausländer ändern sich ständig, die benötigte Information zu Grenzüberschreitungen, Visadauern und co. sollte man sich vor der Einreise versuchen bestmöglich zu beziehen.

Von dem Geld, das Fremde in dieses Land tragen, fallen allerdings gute 80% an die Bevölkerung und nur ca. 20% an das Regime, da die Bevölkerung zudem auch durch Touristen die einzige Quelle nach außen hat, ist eine Reise in dieses Land eher als positiv zu werten.
Und nun zum lustigeren Teil..
Die Eireise nach Burma von China verlief beinahe einwandfrei, man könnte auch sagen, sie wäre fast in die Hose gegangen, denn der Guide der mich für das viele bezahlte Geld die 5 Stunden Autofahrt von Muse nach Lasio durch eine autonome oder für "foreigner" restrikte Region führen sollte, saß noch in Mandalay fest. Ein Unternehmenskomlize mit zwei chinesischen Reisenden im
Schlepp teilte mir das rein zufällig mit und organisierte mir dann aber eine Alternative. So ging das ganz rein über die Bühne und ich konnte die Burmareise angehen.

Die erste Station hieß Hsipaw, eine wunderschöne Kleinstadt inmitten tollster Lanschaft, in der Wanderausflüge unabdingbar sind. Schon nach kurzer Zeit hat man sich ein Bild von dem gemacht, was einen in diesem Land erwarten könnte..arme Verhältnisse, aber ausgesprochen nette Menschen, tolle Landschaften, niedrige Preise und burmesisches Essen in vielen Schälchen.
Wasserbüffel sind des Burmesens liebstes Arbeitstier, reiten kann man sie dem Anschein nach auch.

Die Dame, die sich hier ausgesprochen bereitwillig fotografieren lässt, trägt Thanakha- Paste im Gesicht, eine Kombination aus Feuchtigkeitscreme, Sonnencreme und Perfum. Eine Vielzahl der Frauen kommen dieser Tradition nach, manche bedecken sich gar vollständig damit in der Nacht, wurde ich allerdings nicht Zeuge von

Anfangs eine Sensation, doch schon nach geraumer Zeit ein gewohntes Bild..Burmas Mönche. Es gibt sie von ganz klein bis ganz alt und fast überall.

Morgens in aller Früh streifen sie mit ihrem Essensbottich von Haus zu Haus, um sich ihr Frühstück zusammenzustellen.

Der Wasserbüffel mit seinem eigensinnigen Charakter möchte gerne verwöhnt werden, um gute Arbeit zu leisten. Feldarbeit tut er nur morgens und abends- schon ein eigensinniges Tier.

In der Mittagshitze weigert er sich schlechthin, dem Menschen zu dienen und genießt es hingegen in vollen Zügen, sich im kühlen Nass zu baden.

Lanschaft und Landleben rund um Hsipaw.

In der burmesischen Schule sitzen mehrere Altersklassen in einem großen Klassenzimmer, bei fast betäubendem Geräuschpegel wird hier zeitgleich unterrichtet.

Man darf bei der Zigarrenherstellung..

oder der Zuckerherstellung aud Rohrzucker zugegen sein. Erst wird in mehreren Durchgängen die Flüssigkeit aus den Stängeln herausgepresst..

und anschließend so lange über Tonofen destilliert, bis der Zucker in harten Päckchen seine Endkonsistenz besitzt.

Das Mr.Charles Guesthouse hier die absolute Unterkunfts- Nr 1.

Itlienisch-französisch-deutsch-schweizerische Gemeinschaftsexpedition auf der Suche nach dem großen Wasserfall.

und wir wurden fündig.

..und nun noch ein letzter Wasserbüffel, der sich allerdings nicht so bereitwillig reiten lässt.

Ja bei dem Holzfund, da ist Freude angesagt,

und die kleinen Burmesen hier zeigten den Weg zur heißen Quelle.

Und so ging die Sonne in Hsipaw unter und die 2 Tage dort zu Ende.

Am nächsten Tag gings nach kurzem Ringen nach langer Zeit, ihr werdet es kaum glauben, wieder aufs Rad für die erste Etappe in die 160 km westich gelegene Stadt Pyin U Lwin. Diese Straße von Mandalay zur chinesischen Grenze zählt zu den besseren und eignet sich daher bestens zum biken.

Den bunten Vogel im pflanzen- und tierreichen nat. Kandawgyi park mußte ich euch einfach präsentieren.

Diese Stadt in knapp 1000 Metern Höhe wurde von den Briten als kühles Bergresort neben Mandalay gegründet. Der Clocktower, Pferdekutschen und die Gebäudearchitektuer lassen den britischen Stil unschwer erkennen.

Die burmesische Regierung stärkt sich mit vielen Melitärlagern, dessen Soldaten in dieser Region nicht rar..für das gute Geld nehmen sie es in Kauf, bei der Bevölkerung nicht als liebster Freund betrachtet zu werden.

Teigtaschen mit Fleisch- oder Gemüsefüllung hier ein beliebtes Frühstück.

Die Anisikan falls 8 km entfernt Richtung Mandalay kamen bei der nächsten Radetappe mit ins Programm.

Burmesische Musik auf vier Rädern ließ die Mittagshitze für kurzen Moment vergessen erscheinen..mobile Karaoke ..auch das ist Burma.

Auch Mandalay haben die Briten einen Clocktower geschenkt.

Mandalays Hauptumschlagsplatz ist der Hafen am Ayeyarwady river.

Hier herrscht buntes Treiben in jeglicher Form.

Die Sicht vom Hotelbalkon verschafft einen Eindruck auf eine in einem Raster angeordnete Innenstadt

Der Mandalay palace wurde 1861 vom damaligen König Mindon errichtet, um einer alten Prophezeihung nachzukommen und die Hauptstadt von Amarapura nach Mandalay umzuverlegen, sein im Qadrat angeordneter Schutzwall knapp einen km lang pro Seite. Im Hintergrund der Mandalay hill.

Der Palast besteht aus vergoldetem und mit Zinnoberrot bestrichenem Teakholz. Zur britischen Besatzungszeit wurde dessen damaliger König nach Indien verbannt und aus dem Palast ein britischer Stützpunkt.

Das weltgrößte Buch, die Kuthodaw, ein 13 Feder und 729 Steinschriften großen Einzigartigkeit beinhaltet die gesamte buddhistische Bibel auf Marmorplatten in jener Vielzahl von kleinen Tempeln.

Die kleinen freuen sich über frischgemachtes Eis.

Diese Nonnen ließen sich nur allzu gerne fotografieren

Alter Tempel in Inwa, ca. 20 km südlich von Mandalay

"U Bein bridge", die längste Teakbrücke der Welt in Amarapura, 1849 gebaut, 10 km südlich von Mandalay hat bereits tapfer vielen Erdbeben standgehalten.

Sonnenuntergänge hier ein Traum

Mönche und Nonnen fahren immer umsonst mit.

Von Mandalay führte eine 20 stündige Zugfahrt ins knapp 600 km nördlich gelegene Myitkyina. Seit wenigen Jahren zahlen Touristen hier den mehrfachen Aufpreis eines Einheimischen Reisenden, statt 9$ sind es sodann um die 30$.Dies sicherlich eine eher unschöne Sache, denn das Geld fließt an das Regime. Die Aufpreise betreffen auch Boots- und Busfahrten. Bei den Stopps herrscht vereinzelt rege Hektik.

Mit dem Kanadier Marc führte der Weg auf einer dieser chinesischen Billigmotorräder namens Kenbo, die vermehrt von Burmesen als Fortbewegungmittel benutzt werden ins nördlich gelegene Myit son. Die Zweiräder kosten angeblich nur knappe 500 $..

..und so wunderte es uns nicht, dass bereits beim Losfahren die erste Reparaturarbeit geleistet werden musste, um den Motor am Laufen zu halten.

Nun, schließlich fuhr das Ding, doch nach knapp Hälfte der Strecke fiel unser Vorderrad dem üblen Steinbelag zum Opfer. Unser Glück schließlich, dass der Bauer nebenan das Flickzeug und die Pumpe bereit hatte.

Und so kreuzten  wir winkend und grüssend die Fahrer so mancher dieser Gefährte, die in Deutschland bereits vor 50 Jahren keine Zulassung mehr bekommen hätten.

Und so kreuzten wir winkend und grüssend die Fahrer so mancher dieser Gefährte, die in Deutschland bereits vor 50 Jahren keine Zulassung mehr bekommen hätten.

Unsere Kenbo brachte uns dann an unser Etappenziel, das zum einen von landschaftlicher Edylle..

..und zum anderen von jeder Menge Goldwäscherei geprägt war. Die Funde werden allerdings nicht für den Strassenbau oder andere dringend benötigten Zwecke verwendet, sondern zentimeterdick an die Pagoden geklebt..ja, das ist Glaube.

Nun, unser Geld floß an diesem Tag zugunsten unserer Mägen in einen Snapper und eine Flasche Dali Beer. Die Alternative heisst in Burma Myanmar- oder Mandalaybeer, das Dali allerdings vollzüglich für diejenigen Biertrinker, die es lieber ein wenig aromatischer mögen.

Der Anblick des Obst- u. Gemüsemarktes in Myitkyina ähnelt dem der meisten anderen burmesischen Städte.

Das lustige Zusammenwirken mit dem Kanadier führte dazu, die Abschnitte in Myanmars Norden weiterhin gemeinsam in Angriff zu nehmen. Das Etappenziel zum größten, dem Ingawgyi lake führte über Zwischenstopp mit dem Zug zunächst nach Hopin..

..und von dort mit einem Pic up truck personenvollgeladen und sitzfleischbeanspruchend..

..über sandiges Strassengefilde..

..über sandiges Strassengefilde..

..und die Morgendusche zunichtegemachte Frisur..

..vorbei an vielen Tempel-Donationstops..

Zunächst zum Mohrloch und somit Fangloch für alles Motorisierte.

Hatte man das eine Fahrzeug gerade erst aus dem Sumpf herausgezogen, versank auch schon das nächste in dieser Mulde. Vielleicht ist es die Faulheit, das Loch zu stopfen, warum die Menschen es sich hier Tag für Tag gerne lieber ein wenig schwerer gestalten zu reisen und gerne noch das ein oder andere Arbeitsstündchen dranhängen, um ihr Etappenziel zu erreichen. Zeit spielt aber keine Rolle und wir hatten eine Menge Abenteuer, daher machte die Mulde auf jeden Fall Sinn.

Die Dörfchen in dieser eher abgelegenen Region jedenfalls traumhaft schön. Touristen sieht diese Gegend so gut wie nie und so wurden wir von so manchen Einheimischen mit verblüffenden Blicken und weit aufgerissenen Augen beliebäugt.

Warum die Brücke gebaut wurde, wussten wir nicht- wahrscheinlich nur für die Regensaison. Der Truck wühlte sich lieber parallel durch die Schlammpfütze.

Schliesslich erreichten wir Lonton am besagten See und meine Nacht wurde von einem hohen Herzschlag begleitet, denn das Gasthaus beherbergt Schlangen in den Zwischenwänden der Zimmer und unter dem Zimmer, die es gerne vorsehen sich lautstark bemerkbar zu machen, wenn man es nach einer anstrengenden Truckfahrt vorsehen möchte, durch Schlaf zu neuen Kräften zu finden. Jedenfalls blieb ich nicht alleine schlaflos, Marc hatte das Zimmer neben mir und erlebte den gleichen Alptraum. Waren am nächsten Morgen jedenfalls recht schnell wieder mit unseren Taschen ausgecheckt und wußten das Geisterhaus hinter uns.

So wurden wir Zeuge vom Geschehen um den See..

..und am See. Unser Vorhaben, den See an einem Tag forschen schrittes umwandern zu können, wurde schon nach einer halben Stunde zur Illusion, denn die moorigen Abschnitte hielten uns von einer geraden Linie ab und ließen uns mehrmals knöcheltief einsinken.

So lösten wir einen Bauern von seinen Fischfangabsichten ab und ernannten ihn zu einem Bootsführer für hilflose Touristen.

Der ruhige edyllische See war wie ein Spiegel und Paradies zugleich.

Auch Lonton hatte sein kleines Meltärcamp, nicht zu glauben mit welchem Zuviel- Aufwand hier ein primitiver Abwehrwall errichtet wurde, der vor der eigenen Bevölkerung schützen soll. Das Ding ist in wenigen Sekunden überwunden.

Die darauf folgende Holzlasterfahrt hätten wir besser auslassen sollen, denn die Dame die uns ein Elefantenarbeitscamp nach 1 Stunde Fahrzeit versprach und für uns gar die Liebenswürdigkeit besaß, den Truck anzuhalten, bescherte uns eine 2,5 stündige Fahrt ohne Elefanten zusammen mit einem vollgestonten Jugendlichen, der diese grünen Blätter ganztäglich kaut, welche die Mundhöhle in ein kannibalisch anmutendes Rot verfärbt. Der Kerl hatte immer die Fahrt über sich immer auf meinem Knie stützen wollen, bewies somit eine starke Anhänglichkeit oder aber verminderte Sinneswahrnehmung. Diesen Blättern jedenfalls wird angeheftet, sie führten zu Zahnausfall und Gedächtnisschwund ..dies war nicht zu revidieren. Kauen tun das hier fast alle Männer.

Wir wurden doch immrhin Zeuge von Dachvorarbeiten..

..und während der 4 Stunden bei einer Familie auf einen anderen in Gegenrichtung fahrenden Laster wartend..

von zwei Elefanten auf ihrem Weg nach Hause, denn die Elefanten aus dem besagten Camp hatten arbeitsfrei.

Von Lonton gings dann wieder zurück nach Hopin. Die Kühe keine wirkliche Zeiteinbusse..

Die zwei liegen gebliebenen Fahrzeuge jedoch schon eher. Denn der Burmese versteht sich als äußerst hilfsbereit bei Pannen anderer. Sicherlich kam hier jeder schon mehrfach in diese Lage und war froh auf Hilfe.

Hopins katholischer Pfarrer, ja den gibt es wirklich, war uns bei vielen Fragen eine gute Hilfe. Er kümmerte sich um uns in allen Belangen. Politische Gespräche sollten möglichst hier vermieden werden, dies kann wahrlich zu Gefängnis führen, doch trotzdem kommen sie immer wieder auf. Man sollte jedoch immer zuvor wissen, mit wem man diese Gespräche führt- hier waren wir richtig.

Die Zugfahrt in der zweiten Klasse ohne Foreigner-aufschlag kaum besser wie ein Viehtransporter lädt zum Querdurcheinanderschlafen ein. Die letzte Zugentgleisung auf diesem Abschnitt ist schon ein knappes Jahr her. Dies sehr verwunderlich, denn den ausrangierten chinesischen Zügen fällt der Halt bei geringer Fahrt auf den wellig geformten Gleisen derart schwer, so daß es einen gelegentlich aus dem Sitz hebt. Das gab es bislang höchstens bei einer Busfahrt.

Wie die Vögel auf der Stange wird der vorbeifahrende Zug begrüßt.

In Sachen Zwischenverpflegungsverständigung helfen zum Schluss immer noch die Hände. Bestellt wird am besten über das Auge, sonst ist die Überraschung groß.

Am nächsten Tag führte uns ein Schiff von Myitkytina über Zwischenstopp in Simbo südlich nach Bhamo. So eine Erfrischung mit anschließend kühlender Kleidung am Leib tat schon gut.

Ja, auf dem Sonnendeck ließ es sich gut aushalten. Der Foreigneraufschlag rechtfertigte die Logenplätze.

Daß wir uns fast ausschließlich mit dem gut ausgerüsteten Melitär auf dem Boot befanden ließ uns zunächst grübeln, ob wir uns sicher oder bedroht fühlen sollten. Die Jungs waren allerdings auch so stóned von den Blättern, dass sie uns ausschließlich ein breites Lächeln schenkten und uns wohl mochten.

Simbo ein wunderschönes Dorf, hier durften wir uns auch wieder sicher in Freiheit wissen.

Simbo- Sonnenuntergang..

und unser Unterkunftsäffchen, das täglich die Kokosnüsse pflücken darf.

Ohne Melitär durften wir uns am nächsten Bootsfahrtstag dann schon wieder wohler fühlen

Der Frontspäher verharrte erstaunlicherweise stundenlang in dieser Sitzposition, ich dachte immer das geht nur über Meditation.

..Goldwäscherstimmung entlang des Flusslaufes

Schliesslich erreichten wir Bhamo und somit das Friendshiphotel, der Unterkunft in Burma mit dem besten Frühstücksbüffet auf meiner gesamten Reise, und das für 8$ mit Übernachtung. Na das ist doch was.

Kennt ihr die Geschichte von Ikarus? Wir haben sie fast erlebt, denn im Lonelyplanet-Reiseführer ist auf der Stadtkarte ein Hubschrauber dargestellt, den wir unbedingt sehen wollten. Ein wenig verwundert waren wir dann, als uns die Tür geöffnet wurde und uns ein Herr in sein Haus zum besagten Heli hereinließ. Der Hobbyingenieur hat einen 170 kg schweren Einmann-Heli aus Stahl gebastelt-eine wahre Meisterleistung. Sein Problem sah er einzig darin, für dieses Traumgefährt mit seinen Holzrotorblättern den passenden Motor zu finden, um es in die Luft zu bringen. Eine schwächere Motorvariante hatte er bereits versucht. Jedenfalls sträubt es einem Heli-Ingenier eventuell die Haare, wenn an die Komplexität der Flugstabilität und Mannöverierung gedacht wird. Allein durch die Reibung zwischen Rotor und Lagerung im Chassy würde, nachdem das Ding den Boden hinter sich hätte, der Heli anfangen zu drehen, wenn nicht mit einem zweiten Rotor diesem Moment gegengewirkt wird-soweit meine Meinung. Wie seht ihr das? Wir jedenfalls wünschten ihm, niemals in die Hände eines starken Motors zu kommen um das gute Stück auch weiterhin gut erhalten im Wohnzimmer zu wissen.

Zusammen mit anderen Europareisenden..

erlangten wir auf der letzten Bootsfahrtsetappe schließlich Katha.

Auf dem Boot war schon ne Menge los, waren aber bereits um die 10 Kenbo- Motorräder ab dem letzten Stopp leichter- Sinken war daher ab dort eigentlich unmöglich.

Apropo Motorrad- schon praktisch zum Transport des Abendessens. Den beiden Hühnern gefallen die letzten Stunden ihres Lebens so sicherlich nicht.

Der 20 Stunden Bus Katha zurück ins Myanmarzentrum nach Mandalay bestand aus zwei bis drei Schichten Reissäcken..

..und darüber einer Schicht Passagiere. Die Idee hinten links zu liegen war nicht die beste, denn der Sand wurde mir durch den hinten liegenden Motor geradezu ins Gesicht geblasen- Hätte fluchen können. Die Fracht auf dem Dach des Busses drückte sich bei jeder Auf- und Abbewegung in das Blech, dachte der Schutz über dem Kopf hält nicht stand.

Kein Scherz- dann gabs da noch die beiden Reifenpannen vorne rechts.. . Dies erklärt die Feldweg- Straßenverhältnisse auf diesem Abschnitt. Man sollte mit harten Wassern gewaschen sein, sollte man diese Busfahrt antreten, denn die wird richtig ungemütlich!!!

Von Mandalay ging's mit dem Boot und dem Fahrrad unter'm Arm über den Ayeyarwaddy river nach Mingun. Der größte geplante Tempel der Welt, der "Great Mingun temple" wurde nach dem Versterben des damaligen Königs nach 20 Jahren Arbeit durch 20 000 Arbeiter 1819 nach Erreichen eines Drittel seiner vorgesehenen Höhe eingestellt und sollte das damals weltgrößte Gebäude werden. Es ist dennoch das immer noch existierende größte Ziegelstein geschaffene Bauwerk. 1838 wurden ihm dann noch durch einen Erdbeben tiefe Risse zugefügt- welche Tragik!

Die Mingun- Bell aus Bronze ist hingegen die größte knapp 100 Tonnen schwere ungerissene Glocke der Welt.

Sagaing, 20 km südwestlich von Mandalay am Westufer des Ayeyarwaddy river ist nach Bagan die Nummer Zwei in Sachen Monastien- vielzahl. Von den rund 500 000 Mönchen in Burma leben hier alleine 6000.

Mit dem Melitär ringte ich um die besten Schattenplätze.

Das Steinchenspiel "typisch burmesisch"

Fischen inmitten der Fische.

Auf dem Rad gelang ich von Mandalay 180 km südlich nach Thazi. Der Fahrer des Lastwagens, der mir eine gute Stunde Schatten spendete, lud mich zur gemeinsamen Melonenparty mit den anderen Truckern ein.

Ja, ich war irgendwie ganz schön exotisch, und dann noch dieser Helm und dieses Rad, unglaublich komisches Zeug.

Auch kein gewöhnliches Aufeinandertreffen, aber ein Foto wert.

Nach der Busfahrt noch am selben Abend von Thazi ins 1200 Meter hoch ins östlich gelegene Kalaw ging's am nächsten Tag weiter zum bekannten Inle Lake.

Die Unterkunft in Nyaungshwe, das Aquarius inn, die reinste Ruheoase, genauso wie der See selbst.

Das besondere an diesem See sind die sogenannten "Negativ-islands". Am Rande des 22 km langen und 10km breiten auf 900 Metern Höhe gelegenen und herausstechend schönen Sees im Shan State befinden sich quasi schwimmende Inseln, die "Floating Islands" und auf diesen gebaute Dörfer. Über die Zeit wurde Seegras und Wasserhyazinthen ausgehärtet und hierauf Bungalows und Hütten auf Pfählen errichtet- ist das nicht fantastisch! Der Grund hierfür auch, ein damaliger Herrscher entrichtete damals eine Landsteuer an seine Bevölkerung- auf diese Weise konnten sich die heute 80 000 in 17 Dörfern lebenden Seebewohner, die Inthars dieser Abgabe entziehen.

Mit einem angeheuerten Fischer einer dieser Dörfer ging es hinauf auf den See, nachdem ihm sein Nachbar das nötige Benzin bereitstellte..

..und ich durfte den "Einbeinfischern", dies der Name dieser besonderen Rudertechnik, bei ihrer Arbeit zusehen- ja da hat man die Hände frei für die wesentliche Arbeit.

Auf dem Weg von Dorf zu Dorf gab es schon auch mal erschrockene Schulkinder ..

Fußball spielende Mönche..

musikalische Burmesen..

Kinder mit niegesehenen Luftballons..

..und fotowilligen Inthardamen.

Die Waldbrände stellten sich im Nachhinein als beabsichtigtes Buschlandabfackeln heraus.

Die Strampelstrecke vom Inle lake 200 km westlich nach Meiktila fand eine Zwangspause durch diesen Straßenzug zur Mönchsweihe..

Mit dem Sonnenuntergang war Meiktila jedoch sicher erreicht.

Nach einem guten Essen und erholsamem Schlaf ging's am nächsten Tag weiter in westliche Richtung zunächst vorbei an jener Stätte für viele spirituelle Akte, Mt. Popa, einem erloschenen Vulkan, der seinen Tempel stemmt und den Burmesen den Glauben schenkt, alle mythologischen Götter zu behausen...

und am Abend nach 200 km in den Beinen und 12 Litern Wasseraufnahme gabs die kleine Sonnenuntergangsbelohnung..

Und Nyaung U, der Stadt bei den über 2500 Tempeln von Bagan war erreicht.

Es gibt hier weit mehr Tempel als Touristen, man tritt sich daher ja nicht gerade ständig auf die Füße wie anscheinend in Angkor in Kambodscha, hat daher schon was positives. Möchte man sich an diesen Bauwerken allerdings nicht mehr als nur satt sehen, dann ist anzuraten, in 2 Tagen Besichtigung sich auf die wichtigsten und größten zu beschränken.

Sonnenuntergang südlich Old- Bagan am Ayeyawaddyriver..

..ist ein wenig Star-Cola -Romantik..

..und Pagodengold, dessen Glitzer für ein paar Stündchen Pause einlegt.

Um den Sonnenaufgangstempel rechtzeitig zu erreichen, hieß es den Wecker früh zu stellen. Nachdem ein Japaner nach seinen gemachten Bildern wieder abgezogen war, blieb ich alleine mit diesem süßen Balg aufgedrehter Kinder, die mich durchweg umlagerten. Nun, kann euch nicht beschreiben, wie schwierig es war, mich beim gehen wieder loszureißen.

Hattet ihr schon einmal eine Heißluftballon- Finsternis..wir konnten dieses "mysteriös anmutende Naturschauspiel" ein wenig spüren!

Diese hübsch gemachten Dreikäsehochs hier sind zwischen vier und sieben und mussten an diesem Tag noch ihre Haare lassen.

Unter musikalisch ungewohnten schrill hellen und dumpfen Klängen ..

..findet hier jene Zeremonie statt, die im Beisein von Familie und Verwandtschaft auf Wunsch der Eltern die Kleinen zu Mönchen und Nonnen macht. Die Kosten der Veranstaltung werden durch Spenden gedeckt. Eine Familie erlangt angeblich großes Ansehen, wenn einer ihrer Söhne ins Mönchsleben überwechselt.

Und nun heißt es stillhalten- muss es nicht ein komisches Gefühl sein, nie wieder Haare auf dem Kopf sein Eigen nennen zu dürfen?

Von meinem Fahrrad begleitenden Bagan- Freund wurde ich zu dieser beeindruckenden Veranstaltung mitgenommen und Gastfreundschaft stand hier aber ganz hoch!

Was man unseren Kindern frühzeitig versucht abzuerziehen- Burmesen essen mit der Hand.

Und irgendwann waren auch die Kleinen satt.

Reis gabs aus dem ganz großen Pott..

..und die Geschirrwäsche machen auch hier nur die Freiwilligen.

Süß die Kleine, ne!

Und hier einmal ein Bayern-München Mannschaftsfoto das irgendwie den Weg an diese Wand gefunden hat. Deutscher Fußball ist im übrigen das Stichwort, sollte man sich seiner Nationalität auten. Ballack und Kahn sind hier die ständig und zugleich einzig genannten Namen unserer Stars, schon eigenartig.

Die Tour mit dem Raderl wurde fortfesetzt in südliche Richtung nach Magwe. Die Mönche im Gemeinschaftszug bei ihrer Frühstücksbeschaffung.

Die Straßenüberquerung - beispielhaft.

Zum Radeln dieses Land oftmals traumhaft, wenn auch manchmal der Kampf mit den Schlaglöchern die Arme zu Pudding shaken und den Händen die letzte Kraft zum Bemsen und Schalten nimmt.

Die brüchigen Holzbretter auf den Brücke lassen die Flussüberquerung zum Hindernisparcourt werden.

Mit dem Bus ging's zunächst nach Pyay und von dort am nächsten Tag an die Westküste nach Taungkok und weiter nach einem Motordichtungsproblem an diesem Pick up-Truck nach 2 Stunden Wartezeit nach Thandwe ...

..die 10 km zum erwünschten Etappenziel, dem N'gapali beach mit dem wieder zusammen gesteckten Rad nur noch ein Klecks.

Burmas Strände zählen zu den schönsten laut einer Liste südostasiatischer Strände und der Ngapali beach gilt als Burmas schönstes Badeparadies. Seinen Namen trägt er angeblich vom bekannten Napoli beach in Italien.

Der Tourismus ist hier stark eingebrochen durch die politische Situation in den letzten Jahren, viele Hotels ringen um ihre Gäste, ein ruhiger traumhafter 3km langer Sandstrand die reinste Ruheoase.

Es darf den Fischern bei ihrer morgendlichen Tat zugesehen werden.

..Grill und Kleinfische hier die sichere Fangbeute. Weiter draußen sind es White Snapper' und co, die für ca. 2€ abends in einem der wenigen Strandlokale verzehrt werden dürfen.

Die Fische werden zum Trockenen entlang der Strandabschnitte vor den Dörfern ausgebreitet..

..und dies kann schon auch mal eine größere Strandfläche in Anspruch nehmen.

Die Strahlekinder hier bekommen jedenfalls täglich leckeren Fisch zu essen, und der scheint ihnen gut zu munden.

Die Busfahrt zu Burmas größter Stadt Rangun im Süden des Landes musste ich mit diesem Helmträger absolvieren..wirklich erschütternd, wie wenig Hirn dieser Herr unter seiner Hartschale behauptet. Mit dem ähnelnden Hinduzeichen hat das auch nichts mehr zu tun.

Und einmal mehr deutscher Fußball beim Verpflegungszwischenstop. In vielen Städten sitzen die burmesischen Männer übrigens in großer Anzahl in Tearestaurants zusammen um sich Championsleague- europäische Landesleaguen oder Weltmeisterschaften anzusehen.

Auf Ranguns Straßen findet sich so ziemlich jedes burmesische, chinesische und indische Essen. Auch die Völkerverschiedenheit landesführend.

Hier finden sich jene grünen Blätter mit Geschmackszutaten die der Burmese so liebt, um sich in seinen Rausch zu versetzten- evtl.um von den Landessorgen abzukommen.

Konnte es kaum glauben, Rangun hat einen Ruderclub..fast so exotisch wie ein Jamaikanischer Skibob in "Cool runnings". Da mußte ich doch mal eben Zwischenstop einlegen. Dieser Herr hier war sogar schon an der Ruder-WM für Burma, phantastisch!

Das Wahrzeichen Ranguns, die Shwedagon Pagoda, Burmas Größte - für diese Stadt ansteuernde Flugcapitäne wohl ein sicherer Orientierungspunkt.

Und weil's so schön war, entschloss ich mich nach 28 Tagen regulärer Visadauer noch neun Tage dranzuhängen und eine weitere Radetappe Richtung Osten zu wagen. Bagos "sleepingbuddah" und andere Tempel hier das Mittagspausenprogramm um schließlich am Abend nach erschöpften 210 km Kyaikto zu erreichen.

Die Golden Rock Pagoda ist über einen langen schweißtreibenden Pilgerweg hinauf auf den Berg die sichere Belohnung. Radfahren und Bergsteigen eine gesunde Mischung.

Die Räder drehten sich weiter entlang Hpa-An's umliegenden Pineapple-Berglandschaften..

..vorbei mit Zwischenstopp bei mehreren eisgekühlten Zuckerrohrsäften..

..auf eine Brücke, auf der ich mich denn kopfüber purzelte, da die Spalten eine größere Breite aufwiesen als meine Reifenbreite. Leute, diese Brücke ist Hirnriss, denn auch jeder motorisierte Zweiradfahrer steckt hier beim Zusehen in wahren Schwierigkeiten- meine mittlerweile wieder verheilte Oberschenkelprellung war zunächst zentimeterhoch.

Jedenfalls kein Grund sich einschüchtern zu lassen, denn solange man beim biken noch so wie hier empfangen wird, macht das ganze enorm Spaß!

Mawlamine und somit Burmas längste Brücke wurde jedenfalls erreicht

und am nächsten Abend war Rückreise mit dem Bus nach Rangun angesagt. Dank an die nette Belgierin, die mich mit ihren 20 US$ am Leben erhielt, denn mein Geld war bis hierher ebbe und ich konnte nun wieder kyat tauschen. ATM gibt es in Burma nicht und es gibt im ganzen Land nur ein einiges, das Sedona-Hotel in Rangun, bei welchem man über Kreditkarte zu Bargeld gelangt. Vor dem Mawlamine Trip war ich dort an einem sonntags geschlossenen Schalter und für den Folgetag war Public holiday angesagt und so hoffte ich auf vertrauenswürdige Touristen, die aus der Klemme helfen. Jedenfalls gibt es in Burma viele Reisende, denen gleiches ereilt und deren Urlaubskasse bedingt durch die hohen Touristenzuschläge unerwartet schnell ebbe laufen. Die in den letzten 2 Jahren stark gestiegenen Preiserhöhungen für Besucher sicherlich ein Minus zum Reisen in diesem Land, insbesondere wenn man weiß, wohin eben dieses dort gelassene Geld fließt. Ansonsten ist eigentlich durchweg positives zu vermerken über Burma. Wer das Abenteuer sucht, physikalisch grenzwertige und sicherheitstechnisch fragwürdige Bus- und Bahnreisen standhält und liebenswerte Menschen sucht, der ist hier gut aufgehoben.
Seit 09.03. bin ich in Bangkok, hier konnte ich auch gestern und heute diesen Bericht zusammenbasteln, was in Burma nicht ging. Bangkok und Thailand wieder eine ganz andere Welt und ich bin gespannt was mich erwartet.
Ich reise nach wenigen Tagen Bangkok zunächst nördlich mit dem Rad durch Thailand, wechsle dort nach Laos, reise durch Laos südlich , reise weiter durch Kambodscha südlich ins Vietnam und von dort in nördliche Richtung durch Vietnam bis Hanoi um dann als Angelpunkt Bangkok wieder aufzusuchen um mich Richtung Süden Richtung Malaysia auf den Weg zu machen. Den nächsten Bericht gibt es von Nordthailand.
Danke euch, daß ihr diesmal beim Lesen dieses Berichtes mit Rekordlänge standgehalten habt. Wollte diese Eindrücke allerdings alle festhalten, daher sorry.
Der nächste Bericht wird mit Sicherheit sehr viel kürzer.
Ich wünsch euch bis dahin alles Liebe,
Gruss, peter

© Peter Greiner, 2008
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Die Reise
 
Worum geht's?:
13 Monate Weltreise geschmückt mit unvergleichbar schönen Erfahrungen auf einer Vielzahl von Radabschnitten sowie dem Leben unter den Menschen durch Homestay, langen Busfahrten auf Reissäcken in Myanmar, Bergvölker in Laos und vieles mehr. Die Reise führt durch Ungarn nach Griechenland, Dubai, Indien, Japan, China, Myanmar,Thailand, Laos, Vietnam, Malaysia, Philippinen, Borneo, Singapur, Sydney, Chile, Argentinien, Brasilien, Florida, Mexiko und findet in Madrid ihr Ende.
Details:
Aufbruch: 28.08.2008
Dauer: 13 Monate
Heimkehr: 28.09.2009
Reiseziele: Großbritannien
Ungarn
Serbien
Griechenland
Vereinigte Arabische Emirate
Indien
China
Japan
Hongkong
Myanmar
Thailand
Laos
Kambodscha
Vietnam
Malaysia
Philippinen
Singapur
Australien
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Chile
Argentinien
Uruguay
Brasilien
Paraguay
Vereinigte Staaten
Mexiko
Spanien
Der Autor
 
Peter Greiner berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Peter sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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