Reise durch die Philippinen

Reisezeit: Dezember 2009 - Januar 2010  |  von Marcel Eigenmann

Malapascua - Cebu - Bohol - Panglao

Hallo zusammen...

Endlich wieder Internet Dafuer gibt es einiges zu lesen! Macht's euch also bequem vor dem Rechner, es koennte ein paar Minuten dauern! Nach unserer Ankunft in Malapascua ist doch schon einiges an Zeit vergangen und wir haben super viel erlebt! Wir versuchen moeglichst alles zu erzaehlen, aber ein paar Dinge werden wir auch noch fuer uns behalten, sonst gibt es nach unserer Rueckkehr ja nichts mehr spannendes zu berichten.

Nun ja, beginnen wir bei Malapascua. Wie gesagt war die Reise dorthin ja noch etwas gewoehnungs beduerftig, aber mitlerweile koennen wir sagen, dass wir die Philippinen und ihre "Einwohner" von einer sehr herzlichen Seite kennen gelernt haben. Die Freundlichkeit und das zuvorkommende Verhalten uns gegenueber ist einzigartig!
Malapascua ist eine kleine Trauminsel, welche einen speziellen charme auf uns ausgeuebt hat. Aus diesem Grund haben wir auch aus den geplanten 4 Naechten, gleich deren 6 gemacht! Das Essen (vorallem die Salate) in unserem Resort (Hippocampus) war der Traum. Einfach nur sehr fein!

Ebenfalls haben wir auf Malapascua unseren Tauchpruefung zu Ende gefuehrt, welche wir ja in der Schweiz begonnen haben (danke noch einmal Sam). Zusammen mit Sven, unserem Tauchlehrer auf Malapascua, haben wir die Unterwasserwelt auf den Philippinen fuer uns entdeckt. Auch Denise hat sich nach anfaenglichen Bedenken, sehr schnell mit dem Tauchen angefreundet und hatte riesen Spass dabei. Nach den offiziellen 4 Tauchgaengen, haben wir am Tag darauf noch einen weiteren gebucht. Doch nicht einfach so ein "bubi" Tauchgang, nein, wir sind gleich zu "grossen" Tauchern geworden...Fuchsheie nennt man diese 2-3m grossen, wunderschoenen und scheuen Tiere welche wir auf knapp 25m Tiefe beobachten konnten.

Ein riesiges "Hai-light" gleich schon zu Beginn unserer Ferien!

Nach Malapascua haben wir uns wieder auf den Weg nach Cebu gemacht. Eigentlich wollten wir dort nur schnell unser Visum verlaengern, eine lokale Simkarte kaufen und dann gleich weiter nach Bohol. Wenn da nur auch der Maesi mitgemacht haette. Kopfschmerzen und der Flitzekacke machten dies fast unmoeglich. Oder sagen wir es anderst...Es war mir dann halt etwas zu viel an einem Tag. Also beschlossen wir, unsere 2 Sachen zu erledigen und dann in der Kiwilodge zu uebernachten. Wir haben ja genug Zeit...

Am naechsten Morgen ging es weiter nach Bohol. Mit OceanJet ging es in rund 1.5h rueber nach Bohol. Eigentlich ein easy cruse, wenn man davon ausgeht das die normale Faehre dafuer 4h braucht. Kaum in Tagbilaran angekommen, haben wir uns einen Fahrer gesucht, welcher uns in's Nuts Huts Resort gefahren hat...Nuts Huts ist ein ganz kleines Resort mittem im Dschungel und gleich am Loboc River. Zu erreichen eigentlich nur mittels Boot, oder einer kleinen Wanderung ueber Stock und Stein und einer kleiner Treppe (277 Stufen)....Wir haben uns fuer das Boot entschieden...
Natuerlich wollten wir nach dem Einchecken bei den ueberaus freundlichen Belgischen Besitzern, die Natur um uns herum entdecken. Also haben wir uns wieder ein Boot gemietet und machten uns auf die viel gelobte Rivertour. Schliesslich gibt es da auch einen Wasserfall unter dem man duschen kann...Der Wasserfall konnte nicht viel...Er war gerade mal 1.5m hoch, aber baden konnte man...wir mussten aber vorher erklaeren, dass wir auch schwimmen koennen. Nach einem kurzen Bad im erfrischenden Wasser, machten wir uns weiter zu einer Quelle. Die soll wunder schoen sein, sagte man uns. Die Quelle konnte auch nicht viel....es sprudelte etwas Wasser von unten in den Loboc River. Naja, wir konnten uns ein "schmunzeln" nicht verkneifen und machten uns auf den Rueckweg zu unserem Cottage.

Dieses lag direkt am Fluss und unser Restaurant dann wieder 120 Treppenstufen den Berg hoch. Sagt also nicht, wir haben uns nicht sportlich betaetigt!!! Die Aussicht war's aber allemal wert. Einen Blick ueber den ganzen Urwald belohnten die Taeglichen Strapazen. Das Essen war auch hier wieder super!!
Am Tag darauf haben wir uns ein Motorbike gemietet und wir machten uns auf den Weg zu den 60km entfernten Chocolate Hills. Diese kleinen Berge haben ihren Namen davon, dass sie nur mit Gras bewachsen sind und sich dieses in der Trockenzeit braun faerbt. Ein wunderschoenes, kleines "Naturwunder"! Die Fahrt dorthin soll aber ebenfalls nicht unerwaehnt bleiben. Die Strasse, welche seht gut zu befahren war, schlaengelte sich durch eine sattgruene Landschaft mit zahlreichen Reisfeldern und kleinen Doerfchen. Jeder Einheimische winkte und laechelte usn zu eim Vorbeifahren...Auch bei jedem Foto das wir von Philippinos machten, wurde gewinkt und herzlich gelacht! Ebenfalls die Tatsache, dass wir die einzigen Touristen auf einem Motorbike waren, schien sie zu amuesieren.
Nach unserer Rueckkehr wahr eine Dusche unumgaenglich. Die Beine und Koepfe faerbten sich durch den Staub und die vorbeifahrenden Jeepneys schwarz

Nach dem Naturtripp haben wir uns heute wieder auf den Weg an den Strand gemacht und am Alona Beach auf Panglao ein wunderschoenes Resort gefunden. Aber weiteres folgt spaeter...

PS: mit den Bildern von unserer Kamera hats bis jetzt noch nicht so funktioniert...Wir probieren es weiter...

Liebe (getreu nach dem Motto: "Wer braucht schon Schnee, wenn man einen weissen Sandstrand haben kann"?), warme und sonnige Gruesse
Maesi und Denise

© Marcel Eigenmann, 2009
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Marcel und Denise auf ihrer ersten Reise in die Philippinen. Wir freuen uns auf eine neue Welt und neue Eindrücke!
Details:
Aufbruch: 06.12.2009
Dauer: 6 Wochen
Heimkehr: 15.01.2010
Reiseziele: Philippinen
Der Autor
 
Marcel Eigenmann berichtet seit 14 Jahren auf umdiewelt.