Das erste Mal im schrillen, pulsierenden Indien mit allen Gegensätzen

Reisezeit: Oktober - Dezember 2011  |  von Kathrin S.

Varanasi am Ganges/ Heilige Stätte für Hindus

Morgendliche Waschung im Ganges, natürlich komplett bekleidet

Morgendliche Waschung im Ganges, natürlich komplett bekleidet

Kulturschock in Varanasi

Flug Mumbai-Varanasi:
> totales Chaos, alles läuft schief, überall Gehupe, Geschreie und massig Menschen/Ziegen/Kühe. Der Versuch mit der Auto Riksha zum Hotel endete plötzlich an einer Strassenkreuzung, weiter ging es zu Fuss mit einem ""Bruder des Taxifahres"" durch die viel zu engen, dreckigen Gassen. Bei Temperaturen um die 35C war das mit ca 20kg Gepäck kein Spaß. Welch Überraschung die lang vermissten Kühe in Mumbai waren hier endlich überall anzutreffen, sie frassen behäbig alles was ihnen in die Quere kam, vor allem Essensmüll.
Die Ghats am heiligen Ganges sind sehr unübersichtlich, die engen Gassen der Altstadt sind ein Labyrinth, man verläuft sich sehr schnell. Mein Hostel war sehr versteckt /
>Shiva Guest House mit einer wunderbaren erholsamen Dachterasse.


Der buddhistische Gedenkstätte in Sarnath ist nicht unbedingt sehenswert, liegt sie doch ziemlich außerhalb.
>Am nächsten Tag schaffe ich es endlich vor Sonnenaufgang mit dem Boot auf dem Ganges zu sein, um dort direkt im Morgengrauen die Stadt erwachen zu sehen. Bei der Bootsfahrt bekommt man einen guten Überblick über die unterschiedlichen Ghats, überall nehme die Leute ihre morgendliche Waschung im Ganges vor. Ein kunterbuntes, mit viel Geräuschen/Gesängen untermaltes Treiben. Obwohl es wohl selten vorkommt, sah ich auch eine schwimmende Leiche im Ganges. Der Fluss ist eine wahre Müllkippe, hier wird alles reingekippt und trotzdem ist es das heilige Wasser und wird zum Waschen/Kochen etc verwendet. Ich glaube ein Europäer würde sich hierin nicht so schnell baden.

Sonnenaufgang auf dem Ganges

Sonnenaufgang auf dem Ganges

Burning Ghat/ Hinduismus PUR

Am letzten Tag wage ich es dann auch zu dem großen Totenverbrennungs /BurningGhat zu gehen. Aus sicherer Entfernung kann man dem Schauspiel beiwohnen, bei dem die Toten auf Holz aufgebahrt werden und dann nach hinduistischen Ritual verbrannt werden. Für mich nur schwer zu nachzuvollziehen, wie man es erträgt, wie die Verwandten vor seinen Augen verbrannt werden, um dann am Schluss auch noch einen verbleibenden Knochen in den Ganges zu werfen. Wenn das Geld für eine Verbrennung nicht reicht, dann werden die Leichen eben so in den Ganges geworfen....

Das grosse Badezimmer

Das grosse Badezimmer

Buntes Treiben am Ganges

Buntes Treiben am Ganges

Tipps / Varanasi

>Spicy Bites/ Cordon Blue unbedingt testen
>Zug Tickets oft online oder in den Reisebüros ausverkauft, am besten direkt am Bahnschalter / speziell für Ausländer kaufen
> Shiva guest house, sehr nett und familiär

© Kathrin S., 2011
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Köln - Mumbai erste Etappe, die weitere Planung ist noch offen Alle Reiseführer sind veraltet, Mumbai ist viel moderner & sauberer als ich erwartet hatte. Kühe auf den Strassen, das war einmal!
Details:
Aufbruch: 31.10.2011
Dauer: 8 Wochen
Heimkehr: 23.12.2011
Reiseziele: Indien
Vatikan
Der Autor
 
Kathrin S. berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.