Thailand 2013 - Reif für die Inseln, Reloaded

Reisezeit: Februar 2013  |  von Stefanie L.

Endlich geht es wieder nach Thailand - das vierte Mal.

Anreise ohne Hindernisse!

Warum das so erstaunlich ist?
Naja, vor jeder Reise male ich mir immer die gruseligsten Sachen aus. Z.B. nichtfahrende Züge, vereiste Startbahnen, Flughafenstreiks (diesmal nicht so aus der Luft gegriffen), verpasste Anschlugsflüge, verlorenes Gepäck, überbuchtes Hotel etc. etc.

Aber diesmal ging alles glatt. Wenn man mal davon absieht, dass bei einem Blick ins Internet kurz vor Abfahrt sämtliche Züge bis auf einen 10 Stunden verspätet fuhren. Da hab ich dann eben den einen genommen, musste allerdings in Hamm starten.
Im Zug waren natürlich jede Menge Karnavalisten (Weiberfastnacht).

Am Düsseldorfer Flughafen war ich 5 Stunden zu früh. Ach, was für ein schöner, übersichtlicher Flughafen, im Vergleich zu Frankfurt.
Kein kilometerweites Gerenne, kein Umherirren. Herrlich! Und ich konnte sogar schon einchecken!
Die Zeit ging dank des E-Book-Readers schnell rum. Diesmal muss ich nicht am Buch sparen, da ich genug Lesestoff dabeihabe (und die Option zum Nachladen). Sehr beruhigend.
Das Flugzeug startete pünktlich. Trotz mehrere kreischender Kleinstkinder konnte ich ca. 4 Stunden schlafen, der Rest wurde mit Essen und Ice Age 4 ausgefüllt.
Zu Air Berlin: Sitze sind schon mies. Es ist nichtmal der geringe Abstand (obwohl ich mit den Knien am Vordersitz anstieß, erst Recht als der nach hinten geklappt wurde, der Bildschirm befindet sich dann ca. 10 cm. vor dem Gesicht...), es ist die Sitzlänge! Der Sitz reichte mir nicht einmal bis zur Mitte der Oberschenkel. Daher entsteht der Eindruck, man hat sich auf ein schmales Sims geklemmt. Nicht sehr schön, aber naja. Auszuhalten.

Außerdem war auf dem Hinflug der Sitz neben mir frei und ich konnte meine Beine ganz gut unterbringen.
Während des 2. Fluges wurden auch nur zweimal Getränke rumgebracht, was ich ziemlich armselig finde für einen 6 Stunden Flug. Natürlich gingen dann alle los und holten sich was, wovon die Stewardessen dann scheinbar auch genervt waren und immer ganz demonstrativ ihren Vorhang zuzogen. Aber was soll man machen, wenn man nicht verdursten will?
Außerdem hab ich wieder etwa 3 Stunden gepennt...

Die Horrorstories aus dem Internet bezügich Abu Dhabi (Chaos, Terminal nicht zu finden etc.) kann ich nicht bestätigen! Sofort beim Aussteigen aus dem Flugzeug konnten wir einen schönen Sonnenaufgang bewundern. Und die Luft war frisch. Hatte ich mir heißer vorgestellt.
Ich hatte meine Boarding Card ja schon und direkt nach dem Aussteigen stand da eine nette Service-Frau, die allerdings von allen außer mir ignoriert wurde, und die mir sogleich sagte, dass ich zu Gate 22 muss. Das war auch supi ausgeschildert und der Flughafen ist sowieso sehr übersichtlich. Nach Toilettenstop (äußerst sauber!) und kurzer Warterei im Gatebereich ging es dann zurück zum selben Flugzeug wie vorher.
Ich hatte einen Fensterplatz, der sich als Wandplatz entpuppte!
Neben mir saß eine Französin, der ich immer so gut es ging alles in grottiges Französisch übersetzte, was die Stewardess zu ihr sagte. Komisch, dass die Stewardessen so garkein Französisch konnten.
Jedenfalls war die sehr nett, auch wenn es mit der Kommunikation eher schleppend lief.

Landung in Phuket lief auch super und von oben sah ich schon den Nai Yang Beach (ich konnte durch das Fenster schräg vor mir sehen). Da frohlockte ich schon! Und erstmal, als wir aus dem Flugzeug stiegen und kurz die warme Luft in den Passagiertunnel schlug. Toll!

Bei der Immigration grinste ich so dämlich in die Kamera, dass der Immigrationstyp schon lachen musste.
Gepäckband 6: Warten. Alle warteten. Leider kam kein Koffer. Irgendwann fiel jemand auf, dass die Koffer auf einem ganz anderen Band ankamen. Und juhu, da war die Freude bei allen groß, denn die Koffer standen alle schon schön ordentlich aufgereiht auf dem Boden. Meiner auch!
Ich schnappte ihn und flitzte zum Ausgang, ohne große Hoffnung, dass mein Hoteltransfer klappt (immerhin hatte ich den schon vor mehr als 8 Wochen gebucht und nicht mehr bestätigt), aber da stand schon jemand und hielt ein Schild hoch auf dem "Seapines" stand und ein Name. Der Name war zwar nicht gerade meiner, aber egal.
Wie sich herausstellte, hatte ich den, der eigentlich vor mir abgeholt werden sollte, überholt (?) und das Schild konnte nach Art eines "Himmel und Hölle" Spiels so gefaltet werden, dass wie durch Zauberhand doch noch mein Name zum Vorschein kam.
Die sehr nette Hotelbesitzerin fuhr mich gleich selbst zum Hotel und hatte eine "Hiobsbotschaft" für mich: Das Hotel ist überbucht!
Oh nein!
Darum würde ich leider ein Upgrade ins beste Zimmer kriegen. Oh ja!

© Stefanie L., 2013
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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 07.02.2013
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 26.02.2013
Reiseziele: Thailand
Der Autor
 
Stefanie L. berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.