Uganda-Reisebericht :Weltreise 2005

Uganda: Fort Portal bis Lake Bunyonyi

In Uganda ist das oeffentliche Verkehrsnetz nicht so gut entwickelt wie anderswo. Die asphaltierten Strassen hoeren bald mal auf und in manche Gegenden fahren nur mehr private Fahrzeuge, die man mieten kann. Auch gibt es keine fixen Abfahrtszeiten, sondern das Fahrzeug faehrt erst dann ab, wenn es voll ist. Und gemeint ist wirklich voll. In einen 14-Sitzer Bus gehen leicht 25 Personen und einen PKW kann man mit 8 Erwachsene und 2 Babys vollstopfen, von dem vielen Gepaeck gar nicht zu reden...
Und mit solchen Verkehrsmittel waren wir immer unterwegs. Dazu braucht man natuerlich Zeit, aber die hatten wir ja genug.

Fort Portal ist der Ausgangspunkt, um die vielen Kraterseen in der Umgebung zu besuchen. Am Lake Nkuruba haben wir ein paar Naechte im einfachen aber sehr netten Community Camp verbracht. Wir waren neben einer Kanadierin die einzigen menschlichen Gaeste. Etwas Schwung in den Alltag haben die vielen Affen rundherum gebracht. Es war sehr nett, die Affenbande (Mantelaffen) aus naechster Naehe zu beobachten.

Unser naechstes Ziel waere Ugandas groesster Nationalpark gewesen, der Queen Elisabeth National Park. Mit dem oeffentlichen Bus sind wir nur in das kleine Dorf Katunguru gekommen. Hier haben wir eine Nacht verbracht, mit dem Polizeichef, dem Buergermeister und einem Regierungsmitglied ein Bier getrunken und Hippos, Bueffel und Wasservoegel gleich neben den Haeusern beobachtet. Wegen den ueberhoehten 'Muzungu-Preisen' haben wir hier das erste Mal das Taxi in den Park nicht genommen, sondern sind am naechsten Tag gleich weiter Richtung Sueden gefahren.

Am Lake Bunyonyi war es wieder mal Zeit fuer Erholung. Der See liegt eingebettet zwischen gruenen, bis oben hin bewirtschafteten Huegeln. Die Landschaft hier hat uns irgendwie an das Seengebiet zuhause erinnert. Zwei mal pro Woche ist Markttag und von ueberall her kommen frueh morgens die Menschen in ihren Einbaeumen voll mit Waren ueber den See gerudert. Wir haben natuerlich auch das Kanu ausprobiert uns sind etwas am See herumgerudert - wie romantsch! ;o

Lake Bunyonyi

Lake Bunyonyi

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Die Reise
 
Worum geht's?:
In einem Jahr um die Welt: Südostasien, Australien, Neuseeland, Mittel- und Südamerika, Afrika. Nur um zu sehen, ob die Welt wirklich rund ist ...
Details:
Aufbruch: 02.05.2005
Dauer: 11 Monate
Heimkehr: 12.04.2006
Reiseziele: Ecuador
Chile
Argentinien
Bolivien
Peru
Titikakasee
Südamerika
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Australien
Westküste Australien
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Weltweit
Der Autor
 
Iris Lumetzberger und Stefan Pointner berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Iris Lumetzberger und sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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