Indien? Ankunft und mittendrin!

Reisezeit: Dezember 2010 - Dezember 2011  |  von Florian Sebrich

Himachal Pradesh

Stressige Zugfahrt von Varanasi nach Ambala und Chandigarh

ersteinmal Chandigarh erreichen!

In Varanasi haben wir durch indische Umstaende (das Frühstück zu spät bekommen, durch die Menschenmassen nicht durchgekommen, Autorikshafahrer wollte uns bescheissen, langsames Radriksha genommen und wegen gesperrte Konstruktionsstrassen auf ein Autoriksha umgestiegen und zum Bahnhof gezuckelt - ja, das kann alles innerhalb einer halben Stunde in Indien passieren()
den Zug verpasst. Dann doch noch die positive Meldung auf der Anzeigetafel gelesen und durch einen Bahnangestellten bestätigt, dass der Zug noch auf Gleis 9 steht, auf und über die Passagierbrücke gelaufen, eingestiegen reservierten Platz gefunden -der war voll- in ein anderes Abteil gesetzt, noch schnell Wasser geholt, gefragt ob es der Zug nach Amritsar ist, vom Kioskverkäufer bestätigt bekommen, in die falsche Richtung losgefahren und gesagt bekommen, dass dieser Zug nach Kolkata fährt! Der richtige Zug ist nach unserer Abfahrt von Gleis 9 erst angeko
Frustration...
Wir sind dann bei der nächsten überfüllten Station ausgestiegen und dann zurück gefahren.
In Varanasi gibt es zum Glück einen klimatisierten Touristenschalter sonst wäre ich bei den damaligen Tagestemperatur von 44 °C durchgedreht, als der Ticketverkäufer uns, wegen Überfüllung dieses Zuges, keine Fahrkarten mehr ausstellen konnte!
Doch man glaubt es kaum, in Indien geht so manches doch noch irgendwie. Ich durfte dann mit einem Touristenpolizisten (netter Name oder?) hinter den Tresen der Fahrkartenschalter, der mit Glas vor dem Ansturm der drängelnden indischen Menschenschlangen gesichert ist. Dort bekam ich für die Strecke 2 Sitzplätze mit einen "open ticket". Das heißt so viel wie: Geh zum Fahrkartenkontrolleur frag nach einem freien Schlafplatz im Schlafabteil und zahle in bar, den höheren Preis für die Pritsche.
Das funktionierte auch soweit, bis wir die zwei Kartenkontrolleure trafen. Sie stellten auch die offiziellen Tickets aus, da einige Leute in Lucknow ihre Schlafplätze verliessen. Aber als wir dann den offiziellen Mehrpreis bezahlen sollten, kam so etwas wie "...plus as you like." Erst habe ich nachgefragt, was das heißen soll und bekam mit einem Grinsen im Gesicht die selbe Antwort "Plus, as you like."
Aha! Die zwei dicken mitte 50 oder 40er Jahre (so genau kann man das hier nicht sagen) grinsenden Ticketkontrolleure wollen Bestechungsgelder... Also gab ich ihnen erst einmal 200 Rupees. Mit einem Zeigefingerwink bekam ich zu verstehen, dass das zu wenig war. Ich zahlte nocheinmal 100 Rupees drauf und als sie sahen, dass ich nicht mehr Scheine hatte, die meisten hatte Mire versteckt bei sich, liessen sie uns die Pritschen beziehen.
Jaja, so ist das!
Diese Nacht schliefen wir im Zug in Richtung Nordwesten sehr rupig.

Mmmhhh, gebratenes gefülltes Parantha mit Joghurt zum Frühstück!
Nein nicht die Koechin! Das flache Ding auf der Bratpfanne!

Mmmhhh, gebratenes gefülltes Parantha mit Joghurt zum Frühstück!
Nein nicht die Koechin! Das flache Ding auf der Bratpfanne!

Chandigarh, union territory, Punjab & Haryana

Die Stadt wurde von ein paar Architekten aus den USA und dann von dem franz. Stararchitekten LŽCorbusieur kreiert.
Hier ist alles im rechten Winkel, die Strassen, die stilistischen Betongebäude und die Sauberkeit. Also eine indische Vorzeigestadt - von ein paar Ausländern entworfen - die in Sektoren aufgeteilt wurde, um die Häuserblocks zu markieren. Und es gibt zum ersten Mal in Indien einen fließenden Verkehr, da an den Kreuzungen nur Kreisverkehre gebaut wurden.
Eine Nacht haben wir im Busbahnhofhotel genächtigt, um den morgendlichen Bus nach Shimla zu erreichen.
Die Stadt hat aber auch noch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Da ist z. B. ein künstlicher See auf dem man segeln kann, viele Gärten und Parks, Corbusieur Gebäude und einen "Rock Garden" der von einem indischen Künstler erbaut wurde.
Gerade als wir dort hin wollten, kam ein älterer Sikh (eine religiöse Glaubengemeinschaft, die von dem 10. Guru namens Gobind Ji Singh im 16. Jahrhundert gegründet wurde - mehr dazu auf: Dein Linktext hier...) auf uns zu um sich äußerst freundlich und ergeizig vorzustellen. Warum?
Irgendwie kann man ja in Indien keinem trauen, angesichts der cleveren Abzocke überall. Da heißt es zuerst "Photo, please" mit unserer Kamera und dann wird vom Fotografierten Geld verlangt...
Und dann ist es noch unsere erste Begegnung mit einem Sikh Anhänger. Also, wie damit umgehen?
Auf der einen Seite war er sehr zuvorkommend und hat uns in einem sehr guten Englisch sich vorgestellt und unsere Fragen bis auf das Detail beantwortet. Nach einiger Zeit ist er uns durch seine Scherze und Herzlichkeit, doch als vertrauenwürdig vorgekommen.

"Narinder Singh" ist sein Name. "Singh" deshalb, da jeder Sikh Anhänger diesen Namen, als einen der 5 Symbole dieser Religionsgemeinschaft, als Familiennamen trägt. Die weiteren Symbole sind: ein Turban, der die nie zu schneidenden Haare verbiergt, einen Vollbart, Messingarmreife, die die Zugehörigkeit zu Gott symbolisiert, und einen Dolch, der auch von Frauen getragen wird. (Näheres zum Link oben)
Narinder hat uns zu Plätzen hingeführt, die sonstigen Touristen verborgen geblieben wären. Z. B. Hatte er Vorteil, dass er in bei der ind. Regierung Jahrzente lang als Sekretär und dann als Generalsekretär gearbeitet hat, und so konnten wir kostenlosen Chai in einer Regierungskantine mit Samosa geniessen, einen internen Minister kennenlernen, sowie einen Blick vom Dach des Mehrstöckigen Regierungsgebäudes auf die Stadt werfen (man sah mehr Bäume als Gebäude). Den kostenlosen Stadtbus hat er uns auch noch gezeigt, sowie den Rock Garden- auf den ich später noch zu schreiben komme- und den künstlichen See der Stadt mit seiner Promenade. Er führte uns in ein sehr schickes Restaurant in dem eigentlich nur Regierungsbeamte aufhalten durften, das aber durch seine großflächigen Beziehungen kein Problem war. Auch zu dem in Renovierung stehenden Sikh Tempel wurden wir gebracht, um ein paar leckere "Ladoo" zu essen und die freundlichen Familien bei ihrer Zusammenkunft kennen zu lernen.
Und das alles nur für ein paar Fotos und die Erinnerung an ihn, da er als der Hobbytouristenführer in ganz Indien und jetzt schon bei einigen Reisenden auf der ganzen Welt bekannt ist.
Glück schätzen kann man sich, wenn man Narinder Singh zufällig im Sektor 17 in Chandigarh antrifft.

Mire mit Narinder Singh beim Broschüre hochhalten... Er hatte irgendwie die Tasche, ganz rechts im Bild, voller Papierbeilagen?

Mire mit Narinder Singh beim Broschüre hochhalten... Er hatte irgendwie die Tasche, ganz rechts im Bild, voller Papierbeilagen?

Rock Garden, Chandigarh

Das ist mal etwas Irres, nein, eigentlich etwas kunstvolles und ein direktes Werk zur Wiederverwertung von Müll in Indien.
Nach der Trennung 1947 von Bangladesh und Pakistan von Indien, sind viele muslimische Bürger freiwillig, oder durch die Massenmorde zwischen Hindus und Moslems, aus Chandigarh geflohen.
Hinterlassen haben sie jedoch alles was zur industriellen Wirtschaft und Stadtabfall in der Region dazu gehörte. Also auch Müll oder unfertige Produktion aus der Glas-, Keramik-, Stahl-, Zement-, Stoffindustrie. Keiner wollte damals auch jemals etwas damit zu tun haben.
Nur ein Inder namens "Nek Chand" gab sich die Mühe und suchte in 7 Jahren mit seinem Fahrrad alles zusammen was er tragen konnte. Er brachte es an einen Ort, das heute so etwas wie seine "künstlerische Erleuchtung" wurde. Zuerst er und dann seine ganze Familie schafften aus übriggebliebenen Zement und verschiedenen Müll, zuerst künstliche Formen und dann ganze Landschaften. Als die künstliche Welt immer bekannter wurde, und Herrn Chand die Medallie des Wahnsinns weggenommen worde, half die Regierung sogar mit Bezahlung und Mitarbeitern um die Kunst weiter zu beleben. Nebenher bemerkt ist die Welt immer noch nicht fertig.
Seitdem ist die Fläche im Sektor 1 als "Rock Garden" bekannt und ist die Touristenattraktion der Stadt.
Ein wahrer Freizeitpark aus Müll, was die Inder eigentlich daran erinnern sollte, dass jegliches künstliches Material das produziert wird, nie wieder in etwas natürliches zurückentstehen kann. Hier im Rock Garden jedoch, sind die Abfallbruchstücke so etwas wie die Kunst aus Müll und Vergangenheit und zeigt einen optimistischen Drang der Nation. Na dann alles Gute!

Wieviele Plastikgussteile sind im Bild???

Wieviele Plastikgussteile sind im Bild???

Zerbrochene Fliesen und mit einem Kleid aus Kieselsteinen sollten viele der Figuren durch die Regierung verkauft werden. Sie wurden durch Protest nicht zur Wanderschaft gezwungen.

Zerbrochene Fliesen und mit einem Kleid aus Kieselsteinen sollten viele der Figuren durch die Regierung verkauft werden. Sie wurden durch Protest nicht zur Wanderschaft gezwungen.

Und gleich mit Wasserfall, Türmen, Toren, Gängen, Bächen, Balkonen und Teichen, ein wahrer Arbeitsplatz für indische Fotoapparate. Die Kunst war ihnen aber anscheinend zu schräg, da man die meisten Besucher immer nur an den Wasserfällen antraf, als sie die Füße im Wasser badeten.

Und gleich mit Wasserfall, Türmen, Toren, Gängen, Bächen, Balkonen und Teichen, ein wahrer Arbeitsplatz für indische Fotoapparate. Die Kunst war ihnen aber anscheinend zu schräg, da man die meisten Besucher immer nur an den Wasserfällen antraf, als sie die Füße im Wasser badeten.

ewige Busfahrten auf einspurigen Straßen an den Hängen und Kämmen des unteren Himalayas entlang

Shimla, Hauptverwaltung von Himachal Pradesh

Die englische Erfindung für die indische Kolonialregierung, um auch in der Sommerhitze noch einen kühlen Kopf behalten zu können, war eine "Hill Station" auf ca. 2000m zu bauen, wo sehr angenehme Temperaturen herrschen.
Auch ich war so froh wieder einmal durchatmen, kühle Luft spüren, grüne Flora sehen und mich frei bewegen zu können. Bin dann noch am selben Tag auf den nächstgelegenen Tempelberg gelaufen, um auch eine Unterkunft zu finden, die noch ein Zimmer frei hätte.
Denn es ist Sommerzeit und die meisten Staaten Indiens haben Ferienzeit. Und es tummeln sich sehr viele neureiche Inder in den Bergen umher. Ein gewisser Freizeitpark für westl. Inder mit Blick ins Tal.
Aber nur 100 Euro teure Betonburgzimmer waren noch frei. Nichts für unser Budget. So habe ich bei einigen Hotels nachgefragt, ob wir unser Zelt im Garten aufstellen dürften. Sogar das ethisch korrekte weltweite YMCA das jeden aufnimmt, egal welcher Hautfarbe gab mir durch einen schleimigen Manager zu verstehen, dass der kleine Garten unterhalb der Terasse nicht zu verkaufen sei. (?) Wir schliefen dann bei sehr zuvorkommenden Gasthausbesitzern im Vorraum des Hotels auf unseren Matten.
Im Ort gibts dann britische Kaffeeküchen, weltweite Pizzafirmen, Münchner Fussgängerzone und Nachtclubs. Hier ist jeder der als reich gilt. Zumeist aus Dehli oder Punjab.
Aber die Aussicht ist schon toll...

Hauptsitz der Himachal Pradesh Verwaltung. Endlich sind richtige Berge am Fuss des westl. Himalaya zu sehen und die Temperaturen!

Hauptsitz der Himachal Pradesh Verwaltung. Endlich sind richtige Berge am Fuss des westl. Himalaya zu sehen und die Temperaturen!

Tattapani (ind. "heißes Wasser")

An einer Biegung des grauen wilden Sultje Flusses im Tal Tattapani, gibt es eine geologische Entdeckung: heiße Schwefelquellen die aus dem Boden sprudeln. Diese können bis zu 97°C Hitze besitzen. Damit es in so einem schönen Naturschwimmbecken im Flussgeröll nicht zu heiß wird, sollte man kaltes Wasser vom Fluss benutzen, um sich die gegarten Wadeln zu kühlen. Sehr schwefelig.
Nun gut, sagt so einer, ist ja nur warmes stinkendes Wasser, das es auch nördlich in Manali und Parvati gibt. Der Grund für unseren Besuch war vielmehr die Gelegenheit diese Quellen zu besuchen. Denn in 1 bis 2 Jahren wird, dieses Tal durch einen Staudamm überschwemmt. Und dann ist der schöne wilde Sultje gebändigt und domestiziert...
Eigentlich soll der Staudamm schon 2011 fertig gestellt sein, aber in indischer Geschwindigkeit, dauert die Fertigstellung noch. Danach soll er bis zu 2,5 Atomkraftwerke Megawatt produzieren.

Endlich regnet es mal richtig! Der Sultje sieht auf dem Bild zwar ruhig aus, er ist jedoch zum Rafting ein gefundener reissender Fluss mit eiskaltem Wasser! Die Schwefelquellen machen einem dann aber wieder warm.

Endlich regnet es mal richtig! Der Sultje sieht auf dem Bild zwar ruhig aus, er ist jedoch zum Rafting ein gefundener reissender Fluss mit eiskaltem Wasser! Die Schwefelquellen machen einem dann aber wieder warm.

Rewalsar

Oh mei war des scheeee!
Ein kleines Örtchen an einem heiligen See, der für viele Glaubensseiten besonders ist. Dort findet man einen Buddhistische "Gumpa" ein Kloster mit riesiger thronender Figur des buddhistischen "Padmasambhava" der dort eine Verbrennung durch einen eifersüchtigen König von Mandi überlebt hat - er hatte eine Affäre mit der Prinzessin-, indem sie das Feuer 2 Wochen nicht entfachen konnten. Als es dann ging, ein See in Form einer Lotusblüte unter dem Heiligen entstannt, wo das Feuer nach unten in das Wasser brannte. (?) Er brachte dann den Buddhismus nach Tibet und wird daher als Heiliger angesehen.
Für Hindus und Sikhs ist der See auch heilig, da dort vor ein paar Jahrhunderten sich die Rebellen getroffen haben, um einen Gegenangriff auf die ethnischen Säuberungen der Mogul Könige zu planen.
Und wir sind zum erstenmal seit langer Zeit wieder auf einen Berg gegangen! Mei, ham mia gschnauft als wir die Höhle des buddhistischen Padmasambhava angekommen sind. Ich glaub ich werd in Zukunft eher meditieren, denn die Höhle ist mit seiner riesigen Statue, auch Guru Rinponche genannt, sehr angenehm kühl. In dieser Höhle hat er meditiert. Ein saugeiles Ding am First des Berges!
Im Ort herrscht eine ruhige Stimmung und es sind sehr viele Tibeter und buddhistische Mönche kennen zu lernen. Wir haben immer ein paar Mönche oder Pilger zum Chai eingeladen, wenn wir an einem Kaffee in der Sonne saßen. Trotz allgemeiner Sprachschwierigkeiten hatten wir sehr viel Spass.
Wir konnten aber den Rest der Zeit richtig deutsch sabbeln, da wir viele Deutsche trafen. Die russischen Freunde aus Tattapani kamen auch nach Rewalsar und wir hatten eine gute Backpackerzeit dort.

Padmasanbhava in seiner Höhle.

Padmasanbhava in seiner Höhle.

Jede Menge Gebetsfahnen um die Pilgerhöhle des Padmasanbhava.

Jede Menge Gebetsfahnen um die Pilgerhöhle des Padmasanbhava.

Rewalsar mit dem heiligen See. Rechts unten im Bild sieht man auch den dunkelroten Umhang der überdimensionalen Padmasanbhavastatue, der über einer Gompa thront.

Rewalsar mit dem heiligen See. Rechts unten im Bild sieht man auch den dunkelroten Umhang der überdimensionalen Padmasanbhavastatue, der über einer Gompa thront.

Kurze Strecke nach McLeod Ganj ins das schöne Kundra Tal

Dharamsala, Mc Leod Ganj, Dalai Lama

Der Touristenort schlechthin in Himachal Pradesh.
Heimat vom 14. Dalai Lama Tenzin Gyatso und des ganzen Stabes der tibetischen Exilregierung. In Tibet gab es 4 verschiedene buddhistische Religionsgemeinschaften: Die "roten Hüte" die in 2 Gruppen gegliedert sind, die "schwarzen Hüte" und die größte Gruppe die "gelben Hüte" zu der auch der 14. Dalai Lama gehört.
Nach einem Besuch im "Tibet Museum" waren wir fest entschlossen die Tibeter zu unterstützen und kein "made in China" mehr zu kaufen. Aber zu blöd! Es gibt fast kein Produkt mehr, das in diesem Land entstand! Und riesige Teile der erwirtschafteten Gelder des China Regimes gehen in die Nukleartest und Unterdrückung auf dem höchsten und strategisten Plateau der Welt. Tibeter werden zu degradierten Menschen, müssen in lächerlichen Mao Arbeitskleidern eine "kommunistische Umerziehung" mit Gewalt oder mit Aussichtslosigkeit ertragen und die Drecksarbeit für die Han-Chinesen machen. Oder schlimmeres...
Deshalb kommen jedes Jahr Tausende (zu meist von Eltern zu Verwandten im Asyl gesendetet Kinder) nach Indien über die unwirtlichen eisigen Berge, über geheime Routen geklettert und suchen politisches Asyl. Aber nicht alle werden über die ind. Grenze gelassen. Durch die Beraubung ihrer Herkunft und Heimat steht die Zukunft der Tibeter in den Sternen. Die beste Unterstützung ist, wenn man selbst hierher kommt und sich ein Bild dieses einzigartigen 2500 Jahre alten friedlichen Kulturland macht...
Zudem ist das Klima sehr gemäßigt und die verschneiten Berge hinter den grünen Vorbergen sind bei Sonnenschein wirklich saugeil. Wann geht denn endlich eine Klettertour los?
Ach Mist, wir sind schon fast 180 Tage in Indien und müssen wegen den Visumsklauseln für mind. 2 Monate in ein anderes Land! Voll verplant!
Na dann gehen wir eben nach Nepal. Da gibt es auch verschneite Gipfel.
Also, ich muss dann mal los.

Auf baldigst!

Da will ich rauf!!! knappe 4000m das ist doch was! Wo ist mein Kletterseil?!? Wenn es doch bloss jeden Tag so schön wär.

Da will ich rauf!!! knappe 4000m das ist doch was! Wo ist mein Kletterseil?!? Wenn es doch bloss jeden Tag so schön wär.

Aus einer Gompa heraus, die inmitten des Ortes steht.

Aus einer Gompa heraus, die inmitten des Ortes steht.

Viele Mönche und Exiltibeter zwischen indische Touristen auf dem Weg zurück von Bhagsu nach McLeod Ganj.

Viele Mönche und Exiltibeter zwischen indische Touristen auf dem Weg zurück von Bhagsu nach McLeod Ganj.

© Florian Sebrich, 2011
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Es geht darum, woher der Pfeffer wächst und warum man aus einer Reise von sich mehr lernt wie bei einer Weiterbildung zum "Teppichpurzler" zu Hause. Achja, wer bisher noch keinen lowbudget-Irrweg hinter sich hat, sollte sich hauptsächlich auf den Rhytmus, also die Zeit des Landes konzentrieren Also locker machen und nicht wie ein Pauschaltourist herum rennen! Auszeit! Basta! Gruaß an alle meine Amigos/Amigas
Details:
Aufbruch: 07.12.2010
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: Dezember 2011
Reiseziele: Indien
Der Autor
 
Florian Sebrich berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.