Indonesien: Sulawesi,Halmahera und...?

Indonesien-Reisebericht  |  Reisezeit: April / Mai 2018  |  von Thalia&Christine R

08.05.2018: Foli-LabiLabi

Es soll früh in den NP gehen um den „Bird of paradise“ zu sehen und meinen heißgeliebten weißen Kakadu.
Das ist schon so lange mein Wunsch: mal einen weißen Kakadu in freier Wildbahn zu sehen...

Die süße Jessica möchte erstmal ein Selfie

Die süße Jessica möchte erstmal ein Selfie

Wir haben etwa 40 Minuten mit dem Bike zu fahren.
Auf der Straße kein Problem, aber im Nationalpark sind die Wege vom Regen durchweicht und schlammig.
Ein Sturz bleibt nicht aus—wir kippen um und diesmal trifft es mein linkes Bein—es liegt unter dem Bike—aber es ist nur eine Prellung.
Lieber gehe ich aber die kritischen Stellen zu Fuß

Diese Orchideen gibt es haufenweise hier überall—

Diese Orchideen gibt es haufenweise hier überall—

...auch am Straßenrand...

...auch am Straßenrand...

Sie haben lange Stiele..

Sie haben lange Stiele..

Wir müssen noch eine Stück zu Fuß gehen, bis zu dem Platz, an dem Jeffrey sagt, dass es hier gleich viel zu sehen und hören gibt.

Wir kommen an ...

Wir kommen an ...

.....und starren alle nach oben...

.....und starren alle nach oben...

Wir sehen und hören viele der wunderschönen Vögel

Wir sehen und hören viele der wunderschönen Vögel

Balzende „Bird of paradise“

Balzende „Bird of paradise“

Das Männchen

Das Männchen

Ein Pärchen

Ein Pärchen

Außerdem hören wir oft das mystische Flügelschlagen der Hornbills.
Leider bleiben die Kakadus aber aus.
So schlägt Jeffrey vor, einen anderen Platz aufzusuchen, zu dem wir zu Fuß gehen können.

Diese Früchte werden von den Vögeln gerne gefressen

Diese Früchte werden von den Vögeln gerne gefressen

An dem anderen Platz sehen wir bal einen grünen Kakadu, weiße Kakadus und einige bunte Loris.
Das Geschrei der Kakadus präge ich mir ein—es ist sehr markant.
Die Loris tauchen immer in Gruppen auf und beginnen, sobald sie sich niederlassen immer eine heftige Diskussion...
Von grünen Kakadus sehe ich zum ersten Mal—muss ich mal googeln...
Nach einer weiteren Stunde tut mir der Nacken weh, vom vielen hinaufstarren und wir fahren zurück.

Unterwegs sehen wir diese 2 Landarbeiter mit beladenen Kiepen

Unterwegs sehen wir diese 2 Landarbeiter mit beladenen Kiepen

Jeffrey hat einen Tribe aus dem Dorf geholt, der inzwischen sesshaft geworden ist. Er kann aber erzählen wo wir noch ursprüngliche Familien finden können. Diese sind aber für uns zu schwer zu erreichen—also weiter nach LabiLabi

Jeffrey hat einen Tribe aus dem Dorf geholt, der inzwischen sesshaft geworden ist. Er kann aber erzählen wo wir noch ursprüngliche Familien finden können. Diese sind aber für uns zu schwer zu erreichen—also weiter nach LabiLabi

Jeffrey bringt den Tribe wieder zurück ins Dorf

Jeffrey bringt den Tribe wieder zurück ins Dorf

Abends erwartet uns wieder ein köstliches Dinner

Abends erwartet uns wieder ein köstliches Dinner

Bevor wir aufbrechen, mache ich noch ein paar Fotos: hier von den beiden Mandi

Bevor wir aufbrechen, mache ich noch ein paar Fotos: hier von den beiden Mandi

Hier noch einmal und hinten ist die Toilette—alles sehr, sehr basic....

Hier noch einmal und hinten ist die Toilette—alles sehr, sehr basic....

Die Familie möchte nun auch wieder die üblichen Abschiedsfotos...

Die Familie möchte nun auch wieder die üblichen Abschiedsfotos...

..und ich möchte eins mit Oma Kitty.......und dem Opa

..und ich möchte eins mit Oma Kitty.......und dem Opa

Diese Familie war wirklich zu goldig. Ich habe mich sehr wohl hier gefühlt.
Mama saß die meiste Zeit am Handy uns spielte Spiele—liess die Tochter arbeiten und uns bedienen.
Aber so ist das hier halt: der wahre Reichtum hier sind Kinder..

Gegen 15 Uhr brechen wir auf: ca 4 Stunden Weg stehen uns noch bevor.
Unterwegs sehen wir ein Schild, welches eine Touristenattraktion verspricht.
Diese schauen wir uns an.

Es sind japanische Bunker aus dem 2. Weltkrieg

Es sind japanische Bunker aus dem 2. Weltkrieg

2 Stück insgesamt

2 Stück insgesamt

Deutlich sind die Einschusslöcher zu erkennen

Deutlich sind die Einschusslöcher zu erkennen

Etwas weiter sehe ich dies bunte Boot...

Etwas weiter sehe ich dies bunte Boot...

Und dahinter schein Robinson Crusoe zu leben...

Und dahinter schein Robinson Crusoe zu leben...

Der weitere Weg ist sehr beschwerlich. Die Straße wird neu gebaut und ist meist noch mit Schotter bedeckt.
Außerdem geht es oft steil bergauf und steil bergab.
So manches Mal bekomme ich Angst

Viele Straßenarbeiten...

Viele Straßenarbeiten...

Der größte Teil des Weges sieht so aus

Der größte Teil des Weges sieht so aus

Ich muß oft absteigen und zu Fuß gehen

Ich muß oft absteigen und zu Fuß gehen

Dies sieht aus, als sollte es mal eine Brücke werden...

Dies sieht aus, als sollte es mal eine Brücke werden...

...oder??Jedenfalls muss ich wieder absteigen..

...oder??Jedenfalls muss ich wieder absteigen..

Für kurze Strecken sieht die Straße auch mal gut aus. Immer wenn ich ein Dorf erkenne, freue ich mich über die Abwechslung

Für kurze Strecken sieht die Straße auch mal gut aus. Immer wenn ich ein Dorf erkenne, freue ich mich über die Abwechslung

Es geht Richtung Meer... und wir sehen Tobelo auf der anderen Seite...

Es geht Richtung Meer... und wir sehen Tobelo auf der anderen Seite...

Immer wieder mal wird für einen kurzen Smalltalk gestoppt.
Jeder möchte natürlich wissen, woher ich komme

Immer wieder mal wird für einen kurzen Smalltalk gestoppt.
Jeder möchte natürlich wissen, woher ich komme

Hier , bei dem Örtchen „Iga“ sehe ich ganz viele weiße Kakadus!!!

Hier , bei dem Örtchen „Iga“ sehe ich ganz viele weiße Kakadus!!!

Da hinten sitzt einer...leider auch wieder weit weg

Da hinten sitzt einer...leider auch wieder weit weg

Zu weit für meine Kamera...
Aber sie fliegen über meinen Kopf hinweg und ich bin fasziniert! Hier hätte ich gerne eine Bank zum sitzen...

Zu weit für meine Kamera...
Aber sie fliegen über meinen Kopf hinweg und ich bin fasziniert! Hier hätte ich gerne eine Bank zum sitzen...

Und wieder ein Dorf. Und wieder muß ich zu Fuß gehen weil es zu steil bergab geht auf dem steinigen Weg...

Und wieder ein Dorf. Und wieder muß ich zu Fuß gehen weil es zu steil bergab geht auf dem steinigen Weg...

Hier im Dorf wird ein Fest gefeiert, die Kinder tanzen und wir stoppen kurz.
Natürlich kommen wieder alle angerannt um mich zu bestaunen

Hier im Dorf wird ein Fest gefeiert, die Kinder tanzen und wir stoppen kurz.
Natürlich kommen wieder alle angerannt um mich zu bestaunen

Diese Brücke ist wohl beim letzten Erdbeben zusammengebrochen. Aber sie ist noch befahrbar...

Diese Brücke ist wohl beim letzten Erdbeben zusammengebrochen. Aber sie ist noch befahrbar...

Im Fluss herrscht buntes Treiben...

Im Fluss herrscht buntes Treiben...

Baden und Wäsche waschen...

Baden und Wäsche waschen...

Der Blick auf die Brücke vom Fluß. Bei uns wäre die natürlich gesperrt.
Das passiert hier wohl erst, wenn sie vollständig zusammenbricht

Der Blick auf die Brücke vom Fluß. Bei uns wäre die natürlich gesperrt.
Das passiert hier wohl erst, wenn sie vollständig zusammenbricht

Nach 4 beschwerlichen Stunden erreichen wir „LabiLabi“ und das Haus von Matthias.
Obwohl wir auch hier vorher unsere Ankunft nicht angekündigt haben, werden wir wieder freundlich empfangen.
Auch hier können wir übernachten. Matthias ist gerade am bauen und das große Haus befindet sich noch komplett im Rohbau.
Am witzigsten ist es , das „Bad“ zu nutzen. Hier ist kein Boden und keine Tür.Eine Wellblechwand muss ich jedesmal davorschieben, wenn ich drin bin.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wieder allein nach Indonesien. Eigentlich war Äthiopien mit Ines geplant, aber manchmal macht einem das Leben einen Strich durch die Reisepläne. Aber da Indonesien ja mein Wohlfühlland ist, stellt sich nicht so groß die Frage wo ich nun allein hinreise.
Details:
Aufbruch: 26.04.2018
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 21.05.2018
Reiseziele: Indonesien
Der Autor
 
Thalia&Christine R berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
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