Zu den Orang-Utans auf Borneo

Malaysia-Reisebericht  |  Reisezeit: Juli 2019  |  von Peter B.

Ausflug nach Semenggoh

Bislang hatten wir mit dem Wetterfrosch überwiegend Glück, nun aber in Kuching schon der 2. Tag mit einer ganzen Menge Regen. Bako ist erst einmal ausgefallen, wir haben einen Tag in der Stadt verbracht und heute trotz Regen die Orang-Utan-Station Semengoh in Angriff genommen.

Hier ein paar Impressionen vom Stadttag :

Passende "Dienst"-Kleidung,  aber bei der Wärme kocht man darunter

Passende "Dienst"-Kleidung, aber bei der Wärme kocht man darunter

Eingang zur India Street.

Eingang zur India Street.

Hier gibt's Kek Lapis,  eine Spezialität in Kuching.  Teils durchaus preisintensiv.  Ist ein Schichtkuchen mit unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen.  Kann man durchkosten...dumm nur,  wenn Frau Durian erwischt�

Hier gibt's Kek Lapis, eine Spezialität in Kuching. Teils durchaus preisintensiv. Ist ein Schichtkuchen mit unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen. Kann man durchkosten...dumm nur, wenn Frau Durian erwischt�

Für alle Kuchingreisenden: das Sarawak-Museum hat derzeit zu... alles abgesperrt.

Mit dem Sampan  auf die andere Seite,  das ländliche Kuching.

Mit dem Sampan auf die andere Seite, das ländliche Kuching.

Nach einer größeren Wanderung sind wir im gut gestalteten und gepflegten Orchideengarten angekommen.  Wie alle Museen und Ausstellungen in Kuching kostenfrei.

Nach einer größeren Wanderung sind wir im gut gestalteten und gepflegten Orchideengarten angekommen. Wie alle Museen und Ausstellungen in Kuching kostenfrei.

Ein Teil der Orchideen werden im Cool House  gehalten... So unterschiedlich gehts zu auf der Welt.

Ein Teil der Orchideen werden im Cool House gehalten... So unterschiedlich gehts zu auf der Welt.

Teils riesige Exemplare..

Teils riesige Exemplare..

Am Abend an der Waterfront eine Fontänenshow a la Dubai... naja,  ein "bisschen" kleiner.Grht auch gar nicht anders,  sonst müssten  die Scheich schon wieder nachrüsten.

Am Abend an der Waterfront eine Fontänenshow a la Dubai... naja, ein "bisschen" kleiner.Grht auch gar nicht anders, sonst müssten die Scheich schon wieder nachrüsten.

Ergibt mit der parlamentarischen Zitronenpresse trotzdem ein schönes Bild

Ergibt mit der parlamentarischen Zitronenpresse trotzdem ein schönes Bild

Montagmorgen und wieder Regen. Aber nachdem der Tag zuvor am Nachmittag doch noch recht schön wurde, machen wir uns nach einem wieder umfangreichen Frühstück trotzdem auf den Weg.

Nutzen das erste Mal GRAB, das uber-Pendant in Asien. Geht Cash genauso wie über Kreditkarte. Einzige Voraussetzung: Internetzugriff. GRAB erkennt, wo man ist, man gibt das Ziel ein. Es wird kurz nach einem bereiten Fahrer gesucht und man bekommt das Angebot. Sehr günstig im Vergleich zu Taxi. Bei 4 Nutzungen heute lag zwischen Buchung und Eintreffen des Fahrzeugs Max. 3 min. - Man erhält nach der Buchung Name, Fahrzeugtyp und Kennzeichen und kann online verfolgen, wo sich das Fahrzeug befindet. Wirklich, mehr Service geht nicht. Das gegenseitig finden überhaupt kein Problem.

Mit GRAB auf den Weg nach Semenggoh gemacht, ca eine halbe Autostunde. 26 RM statt 50-60 mit Taxi lt. Reiseführer. Gegen 9 im Park genau zur Fütterungszeit. Eintritt günstig - 10 RM je Nase. Waren auch eine ganze Menge Leute da. Aus unserer Sicht die Atmosphäre sogar noch ein bisschen schöner als in Sepilok. Sind schöne Bilder entstanden.

Jedoch: Semenggoh hat nur von 8 - 10 sowie von 14 - 16 Uhr offen, dazwischen ist zu. Die Familie war der Meinung, 1 Stunde ist zu wenig, also galt es, die Zeit zwischen 10 und 14 Uhr zu überbrücken. Gerade mal 4 km Weg.... Der Pitch Planter Park. Zu deutsch: Kannenpflanzen. Kennen wir schon, aber war doch ein guter Gedanke. Mit GRAB schnell hingekommen. Tja, die Idee war gut, aber dumm nur: Montags geschlossen. Machte aber von außen einen guten Eindruck.

Im Ort mit etlichen Läden und einem kleinen Markt die Zeit vertrieben, in einem Food Stall gegenüber vom Park lecker einheimisch gegessen, Preise bei knapp 1 Euro.

Essen war wirklich lecker: Fried kolo  mee.

Essen war wirklich lecker: Fried kolo mee.

Dafür hab ich doch glatt das Schweinsohr in der Nachbarschaft hängen lassen.

Dafür hab ich doch glatt das Schweinsohr in der Nachbarschaft hängen lassen.

Dann ging's wieder nach Semenggoh. Die Tickets haben Tagesgültigkeit Vom Counter zu den Fütterungsplätzen läuft man ca. 10 min. Alles gut bewacht, damit man den Affen nicht zu nahe kommt. Alles sehr angenehm und was man wahrnehmen könnte, auch im Interesse der Tiere..

Am Vormittag kamen 3 Affen zur Fütterung aus dem Regenwald zur Station , nachmittags waren es vier, darunter 1x Mutter und Kind. Traumhaft schön.

Ein Männchen mit der ausgeprägten Gesichtspartie.

Ein Männchen mit der ausgeprägten Gesichtspartie.

einfach zum Knuddeln....

einfach zum Knuddeln....

Am Abend sollte es nach dem etwas missratenen Abendessen am Vortag was Einheimisches und Gutes sein. Haben uns von TripAdvisor ins Lepau führen lassen, ein Restaurant mit Flair und Küche der Borneo-Völker.. War rammelvoll trotz eigentlich schwieriger Lage. 15 min warten... Wenn's so gut ist...

Atmosphäre Klasse.

Atmosphäre Klasse.

Apple Juice,  ein Heineken mangels Tiger und Tuak,  einheimischer Reiswein.  Frau verdrehte schon beim ersten Schluck Tuak die Augen,  somit war die Getränkeverteilung geregelt.  Ich fand den Tuak durchaus als trinkbar. 
Essensbestellung war etwas ungewöhnlich, das Ergebnis seht ihr hier:

Apple Juice, ein Heineken mangels Tiger und Tuak, einheimischer Reiswein. Frau verdrehte schon beim ersten Schluck Tuak die Augen, somit war die Getränkeverteilung geregelt. Ich fand den Tuak durchaus als trinkbar.

Essensbestellung war etwas ungewöhnlich, das Ergebnis seht ihr hier:

Die überaus positive Bewertung fürs Essen können wir nicht so ganz teilen,  es war schon sehr speziell,  bei aller Entdeckerfreude,  die wir mitbringen,  es war eine Erfahrung und ich bin mir sicher,  das bei den Eingeborenen-Völkern nicht der rechte Platz für uns ist. Ich hätte heute auch als feuerspeiender Drache auftreten können.... schaaarf.

Die überaus positive Bewertung fürs Essen können wir nicht so ganz teilen, es war schon sehr speziell, bei aller Entdeckerfreude, die wir mitbringen, es war eine Erfahrung und ich bin mir sicher, das bei den Eingeborenen-Völkern nicht der rechte Platz für uns ist. Ich hätte heute auch als feuerspeiender Drache auftreten können.... schaaarf.

Jetzt haben wir noch einen vollen Tag in Kuching.

Simone hat schon angedroht, nicht mit nach Singapur zu wollen, sondern stattdessen wieder nach Mulu zu fliegen....

© Peter B., 2019
Du bist hier : Startseite Asien Malaysia Malaysia-Reisebericht
Die Reise
 
Worum geht's?:
drei Wochen Singapur, Sabah und Sarawak - mit Oran-Utans und Zwergelefanten im Infinitypool vom Marina Sands Singapur
Details:
Aufbruch: 06.07.2019
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 28.07.2019
Reiseziele: Singapur
Malaysia
Der Autor
 
Peter B. berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.