Ein neuer Trip - nochmals auf die Baja California

Mexiko-Reisebericht  |  Reisezeit: Januar - März 2019  |  von Peter S.

11.1.18 La Venta

Die Olmeken im Zeichen des Jaguars!
Von den Olmeken weiss man im Unterschied zu den Mayas oder Azteken recht wenig. Mittlerweile weiss man aber, dass die olmekische Kultur alle Kulturen Mittelamerikas massgeblich beeinflusst hatten, führten sie doch das erste Schrift-, Zahlen- und Kalendersystem ein. Die Zeit der Olmeken war ca. 1500 vor Chr., also zur ungefähr gleichen Zeit wie das alte Ägypten der Nofretete und dauerte ungefähr bis zur Zeitenwende.
Woher sie kamen, weiss man nicht, man weiss auch wenig über ihre Kultur. Von den Tempelanlagen und Palästen sind nur wenig Überreste geblieben, was aber geblieben ist, sind die riesigen bis zu 3 m hohen Basaltköpfe. Die Gesichter dieser Köpfe ähneln mehr afrikanischen denn indianischen Gesichtszügen.
Die Olmeken siedelten in der Gegend von San Lorenzo, La Venta und Tres Zapotes.

Die Fahrt von Puebla nach La Venta führt am Pico de Orizaba vorbei - dem höchsten Berg Mexicos mit über 5800 m Höhe.

Die Fahrt von Puebla nach La Venta führt am Pico de Orizaba vorbei - dem höchsten Berg Mexicos mit über 5800 m Höhe.

Dieser Olmeken-Kopf ist gute 2 m hoch

Dieser Olmeken-Kopf ist gute 2 m hoch

Weitere Exemplare finden sich in der ausgedehnten Umgebung der Erdpyramide

Weitere Exemplare finden sich in der ausgedehnten Umgebung der Erdpyramide

Die Siedlungen der Olmeken lag eher in Sumpfgebieten. Die verschiedenen Flüsse überschwemmten das Land, was zu einem guten Anbau von Mais führte. Basaltsteine für diese Köpfe gab es nicht in dieser Gegend. Die schweren Blöcke mussten ca. 90 km herbeigeschafft werden. Sie wurden über Baumstämme gerollt oder über die Flüsse geflösst. Eine Wahnsinnsarbeit, wenn man bedenkt, dass sie weder das Rad noch das Pferd kannten.

Die Siedlungen der Olmeken lag eher in Sumpfgebieten. Die verschiedenen Flüsse überschwemmten das Land, was zu einem guten Anbau von Mais führte. Basaltsteine für diese Köpfe gab es nicht in dieser Gegend. Die schweren Blöcke mussten ca. 90 km herbeigeschafft werden. Sie wurden über Baumstämme gerollt oder über die Flüsse geflösst. Eine Wahnsinnsarbeit, wenn man bedenkt, dass sie weder das Rad noch das Pferd kannten.

Jeder Kopf ist individuell gestaltet, mit einem Helm. Auffallend sind die afrikanischen Gesichtszüge mit dicken Lippen und einer flachen Nase mit stark ausgeprägten Nasenwurzeln, was zu allerhand Spekulationen über die Herkunft der Olmeken führte. Oft zeigen die Darstellungen Würdenträger oder Herrscher, aber auch Kinder wurden verewigt.

Jeder Kopf ist individuell gestaltet, mit einem Helm. Auffallend sind die afrikanischen Gesichtszüge mit dicken Lippen und einer flachen Nase mit stark ausgeprägten Nasenwurzeln, was zu allerhand Spekulationen über die Herkunft der Olmeken führte. Oft zeigen die Darstellungen Würdenträger oder Herrscher, aber auch Kinder wurden verewigt.

Eine sehr schöne Stele

Eine sehr schöne Stele

Eine Besonderheit der olmekischen Kunst sind grosse, rechteckige Steinblöcke, die wie Tische aussehen und vermutlich als Altare verwendet wurden. An einer Längsseite befindet sich jeweils ein Relief mit Abbildungen von  Herrschern.

Eine Besonderheit der olmekischen Kunst sind grosse, rechteckige Steinblöcke, die wie Tische aussehen und vermutlich als Altare verwendet wurden. An einer Längsseite befindet sich jeweils ein Relief mit Abbildungen von Herrschern.

Tonkrüge aus alter olmekischer Zeit

Tonkrüge aus alter olmekischer Zeit

In La Venta wurden diese Jade- und Serpentiniguren. Der Jaguar spielte in der olmekischen Kunst eine grosse Rolle, da sie sehr oft abgebildet sind!

In La Venta wurden diese Jade- und Serpentiniguren. Der Jaguar spielte in der olmekischen Kunst eine grosse Rolle, da sie sehr oft abgebildet sind!

Leider weiss ich nicht, wie diese Pflanze heisst. Der ganze Rundweg wurde mt diesen hübschen Pflanzen gekennzeichnet.

Leider weiss ich nicht, wie diese Pflanze heisst. Der ganze Rundweg wurde mt diesen hübschen Pflanzen gekennzeichnet.

Herrlich warm war es um bis in die späten Stunden draussen zu verweilen. Irgendwie verspürte ich meine Unachtsamkeit gegenüber den vielen kleinen Mückenviechern erst am nächsten Tag. Übernachtet habe ich gleich auf dem Parkplaatz vor dem Museum.

© Peter S., 2018
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Ich freue mich, wiederum unterwegs zu sein!
Details:
Aufbruch: 07.01.2019
Dauer: 8 Wochen
Heimkehr: 05.03.2019
Reiseziele: Mexiko
Guatemala
Belize
Der Autor
 
Peter S. berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.
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