Radl-Ferntour von Hamburg nach Feldolling

Deutschland-Reisebericht  |  Reisezeit: Juni / Juli 2014  |  von Andreas Rohbogner

3.7.2014: von Wassertrüdingen nach Augsburg

Von Wassertrüdingen verlief der neue Tag, übrigens "langweiligerweise" ganztags ohne "Katz- und Mausspiel" mit mich verfolgenden Schauerwolken, zuerst an der Wörnitz entlang bis Oettingen und weiter über Munningen, Fessenheim, Alerheim und Schrattenhofen. Etwas weiter, nach Queren der B25 "Romantische Straße", war bei Mönchsdeggingen dieses recht flache, nur leicht wellige Geländeprofil im östlichen Bereich des Nördlinger Ries, das im Grenzgebiet zwischen Schwäbischer und Fränkischer Alb liegt, zu Ende.

Übrigens nicht nur für Radler gedacht, sondern auch für das "übrige, gemeine Volk" empfehlenswert !

Übrigens nicht nur für Radler gedacht, sondern auch für das "übrige, gemeine Volk" empfehlenswert !

Die Wörnitz südlich von Wassertrüdingen. Links im Hintergrund nochmals der Hesselberg.

Die Wörnitz südlich von Wassertrüdingen. Links im Hintergrund nochmals der Hesselberg.

Nochmal Spiegeleien auf der Wörnitz vom selben Punkt aus in südliche Richtung.

Nochmal Spiegeleien auf der Wörnitz vom selben Punkt aus in südliche Richtung.

Ein schmucker Verkehrskreisel in Oettingen mit Hochglanz-Sudkessel eines ansässigen Wirtschaftsunternehmens als Blickfang. Besteht da nicht etwa Blendgefahr für den laufenden Verkehr?

Ein schmucker Verkehrskreisel in Oettingen mit Hochglanz-Sudkessel eines ansässigen Wirtschaftsunternehmens als Blickfang. Besteht da nicht etwa Blendgefahr für den laufenden Verkehr?

Wenn ihr nur hättet sehen können, welche Luftsprünge ich in dieser Halfpipe absolvierte und diese Mehrfachschrauben in der Luft. Gut, daß die Packtasche zuverlässig am Rad befestigt war. Und gut, daß ich freimütig zugebe, das Radl nicht einmal über die hintere Rampe geschoben zu haben. Aber alleine die Vorstellung ist schon einen "Jubelsturm" wert...

Wenn ihr nur hättet sehen können, welche Luftsprünge ich in dieser Halfpipe absolvierte und diese Mehrfachschrauben in der Luft. Gut, daß die Packtasche zuverlässig am Rad befestigt war. Und gut, daß ich freimütig zugebe, das Radl nicht einmal über die hintere Rampe geschoben zu haben. Aber alleine die Vorstellung ist schon einen "Jubelsturm" wert...

Also doch noch ein klein wenig Werbung für das "Oettinger"-Wirtschaftsunternehmen.

Also doch noch ein klein wenig Werbung für das "Oettinger"-Wirtschaftsunternehmen.

Am Ortsausgang von Oettingen ist die Firma mit ihren weitläufigen Betriebsanlagen (hier nur ein Teil davon, rechts des Bildes steht nochmals 
eine umfangreiche Silobatterie) angesiedelt.

Am Ortsausgang von Oettingen ist die Firma mit ihren weitläufigen Betriebsanlagen (hier nur ein Teil davon, rechts des Bildes steht nochmals
eine umfangreiche Silobatterie) angesiedelt.

Dieses Bild entstand zwar nur in Folge einer ungewollten Berührung des Auslösers. Aber jetzt beim Verfassen meines Reiseberichts stelle ich anhand der leicht bräunlichen Flüssigkeit in der zweiten, transparenten Trinkflasche
fest, daß die Füllung noch vom Vortag stammte, als ich in einem Markt in der Umgebung von Herrieden das einzige Mal während der ganzen Tour ein Getränk in Form von reinem Apfelsaft kaufte und die halbleere Trinkflasche damit auffüllte. Die andere Flasche hatte ich morgens wie üblich nach dem Frühstück mit leicht gesalzenem Trinkwasser gefüllt.

Dieses Bild entstand zwar nur in Folge einer ungewollten Berührung des Auslösers. Aber jetzt beim Verfassen meines Reiseberichts stelle ich anhand der leicht bräunlichen Flüssigkeit in der zweiten, transparenten Trinkflasche
fest, daß die Füllung noch vom Vortag stammte, als ich in einem Markt in der Umgebung von Herrieden das einzige Mal während der ganzen Tour ein Getränk in Form von reinem Apfelsaft kaufte und die halbleere Trinkflasche damit auffüllte. Die andere Flasche hatte ich morgens wie üblich nach dem Frühstück mit leicht gesalzenem Trinkwasser gefüllt.

Nicht nur Botanik gibt's am Straßen- und Wegesrand.

Nicht nur Botanik gibt's am Straßen- und Wegesrand.

Da bleibt leider oft nur noch die Hoffnung in Form der Kreuzesinschrift.

Da bleibt leider oft nur noch die Hoffnung in Form der Kreuzesinschrift.

Ab Mönchsdeggingen stand dann noch die Überquerung einer Jurahochfläche an, die Orte Unter- und Burgmagerbein, sowie ab Bissingen den steilen Anstieg nach Oberliezheim und die anschließende Abfahrt über Unterliezheim und Lutzingen nach Höchstädt an der DONAU ablief.

Mal ne ganze "verblümte" Wiese

Mal ne ganze "verblümte" Wiese

Schmuckes altes Ford-Modell in neuer Lackierung vor einer Werkstatt in Mönchsdeggingen.

Schmuckes altes Ford-Modell in neuer Lackierung vor einer Werkstatt in Mönchsdeggingen.

Vorbildliche Radlerinfo bei Lutzingen

Vorbildliche Radlerinfo bei Lutzingen

Linkerhand der Infotafel befindet sich ein Gedenkstein an eine Schlacht von vor fast 310 Jahren.

Linkerhand der Infotafel befindet sich ein Gedenkstein an eine Schlacht von vor fast 310 Jahren.

In der Ferne erscheinen die beiden mächtigen Kühltürme des Kernkraftwerks Gundremmingen.

In der Ferne erscheinen die beiden mächtigen Kühltürme des Kernkraftwerks Gundremmingen.

Dann wurde die Linie erreicht, die ich auch an anderen Punkten erreichen und überkurbeln und nur über einen riesigen westlichen und noch viel riesigeren östlichen Umweg hätte verpassen können:
Den Weißwurstäquator, sprich die Donau.

Am nördlichen Beginn der Donaubrücke eine Skulptur mit Bezug auf den Gedenkstein bei Lutzingen wenige km vorher: (Aus einer Internet-Info) 
"Wir befinden uns hier bei Kilometer 2530,4 der schönen Donau südlich von Höchstädt. An eine der entscheidenden Schlachten im spanischen Erbfolgekrieg zwischen den kaiserlich-englischen Truppen und dem französisch-bayerischen Heer "erinnert" hier die von Ernst Steinacker erschaffene Skulptur: "Wenn Feinde sich umarmen".
"Am schönen nahegelegenen Donauufer kann man sich gut Gedanken über die Statue und ihre Inschrift (Vorderseite) machen. Für Fahrradfahrer ein Drive-In, Autofahrer sollten besser den angegebenen Parkplatz verwenden."
Für mich war's wirklich ein Drive-In, da ich mir meine Marschverpflegung vom Frühstück in Form der üblichen üppig belegten Wurst-Käse-Semmel als aufgeschobenes Mittagessen gegen 14:15 Uhr verinnerlichte.
Weißwürste hätten ja auch trotz der späten Zeit gut angestanden, am besten gleich südlich der Donau, aber wie diese erhitzen...

Am nördlichen Beginn der Donaubrücke eine Skulptur mit Bezug auf den Gedenkstein bei Lutzingen wenige km vorher: (Aus einer Internet-Info)
"Wir befinden uns hier bei Kilometer 2530,4 der schönen Donau südlich von Höchstädt. An eine der entscheidenden Schlachten im spanischen Erbfolgekrieg zwischen den kaiserlich-englischen Truppen und dem französisch-bayerischen Heer "erinnert" hier die von Ernst Steinacker erschaffene Skulptur: "Wenn Feinde sich umarmen".

"Am schönen nahegelegenen Donauufer kann man sich gut Gedanken über die Statue und ihre Inschrift (Vorderseite) machen. Für Fahrradfahrer ein Drive-In, Autofahrer sollten besser den angegebenen Parkplatz verwenden."

Für mich war's wirklich ein Drive-In, da ich mir meine Marschverpflegung vom Frühstück in Form der üblichen üppig belegten Wurst-Käse-Semmel als aufgeschobenes Mittagessen gegen 14:15 Uhr verinnerlichte.
Weißwürste hätten ja auch trotz der späten Zeit gut angestanden, am besten gleich südlich der Donau, aber wie diese erhitzen...

Hauptsache Donau und sonst auch alle menschlichen und technischen Systeme o.k. !!!

Hauptsache Donau und sonst auch alle menschlichen und technischen Systeme o.k. !!!

Der weitere Fahrtverlauf führte dann über Wertingen, Bliensbach, Prettelshofen, Rieblingen und Biberbach nach Langweid und Oberach nördlich von Augsburg, wo ich zwei Kurzbesuche bei guten Freunden abhielt, die auch schon während der einzelnen Reisetage den täglichen Kurzbericht erhielten und über mein Vorankommen schon informiert waren. Am späten Nachmittag hieß es dann noch mal für ca. 12 km kräftig in die Pedale in Richtung Augsburg zu treten und bei meinem Neffen Christoph einzuchecken, was vortags, als das rechtzeitige Erreichen Augsburgs kalkulierbarer wurde und am aktuellen Tag "vorgebucht" wurde. Schließlich gab es auch noch ein ausgiebiges Abendessen im nahegelegenen Biergarten "Augsburger Kahnfahrt".
Nachträglich bedaure ich, gerade mit dem Schreiben beschäftigt und im Multimedia-Verfahren am kleinen TV den WM-Empfang genießend, nicht daran gedacht zu haben, eine kleine Bootsfahrt im gleich an die Biergarten-Terrasse angrenzenden kleinen See mit Bootsverleih als Ausgleich für den Radltag absolviert zu haben. Aber mit Ruderboot und nicht mit Tretboot (nicht schon wieder kurbeln...).
Übrigens bezüglich der ständigen Kurbelei ein kleines Youtube-Video zur Auflockerung:

Schattenspiele

Fußball-festlich geschmücktes "trojanisches" Riesen-Holzpferd am Reitstall Riedschreinerhof kurz nach der Donau. Ich hab es fast wiehern gehört, als ich mit meinen drei Flaggen an der Packtasche vorbeigerollt bin...

Fußball-festlich geschmücktes "trojanisches" Riesen-Holzpferd am Reitstall Riedschreinerhof kurz nach der Donau. Ich hab es fast wiehern gehört, als ich mit meinen drei Flaggen an der Packtasche vorbeigerollt bin...

Zu später Stunde gegen 22:30 Uhr mit Neffen Christoph in seiner Wohnung.

Zu später Stunde gegen 22:30 Uhr mit Neffen Christoph in seiner Wohnung.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nach 24 Jahren mal wieder vom hohen Norden in die oberbayrische Heimat zurückgeradelt.
Details:
Aufbruch: 25.06.2014
Dauer: 10 Tage
Heimkehr: 04.07.2014
Reiseziele: Deutschland
Der Autor
 
Andreas Rohbogner berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
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