Radl-Ferntour von Hamburg nach Feldolling

Deutschland-Reisebericht  |  Reisezeit: Juni / Juli 2014  |  von Andreas Rohbogner

28.6.2014: von Bergen nach Bad Salzdetfurth

Während es nachts noch geregnet hatte, waren am Vormittag die Straßen wieder abgetrocknet und auch der Himmel war aufgeheitert. Nach kurzer Fahrt auf dem Radweg an der B3 wechselte ich auf eine ruhige Nebenstraße mit weniger Lärm und steuerte so über Bollersen, Katensen, Sülze und Altensalzkoth auf Celle zu, das ich aber östlich über Lachtehausen, Altencelle und Burg umging und anschließend über Nienhagen, Hänigsen, Sievershausen und Equord auch Hannover rechts liegen ließ. Bierbergen, Oedelum, Garmissen, Garbolzum, Dingelbe, Wöhle und Heersum waren die folgenden "Provinzgrößen". So hatte ich schon mal zusätzlich Hildesheim östlich umgangen.

Der neue Radl-Highway südlich von Bergen war zwar weder fertig noch freigegeben, aber die Oberfläche war schon asphaltiert - also runter von der Straße, wenn auch nur für ca. 2 km

Der neue Radl-Highway südlich von Bergen war zwar weder fertig noch freigegeben, aber die Oberfläche war schon asphaltiert - also runter von der Straße, wenn auch nur für ca. 2 km

Man weiß ja nie, auch Mitte vormittags: also Augen auf, einen kleineren Gang aufgelegt, den linken Daumen an der Klingel und bremsbereit !

Man weiß ja nie, auch Mitte vormittags: also Augen auf, einen kleineren Gang aufgelegt, den linken Daumen an der Klingel und bremsbereit !

Ca. 1 km nördlich v. Celle: frei aus dem englischen übersetzt, nenne ich sie "Strohbeeren", diese roten Kaliumspender. Die Schale von 2,50 auf 2,20 herabgesetzt. Da wird die Schale gleich vor Ort im Nu geleert. Der Transport in der Packtasche wäre irgendwie nicht ratsam gewesen.

Ca. 1 km nördlich v. Celle: frei aus dem englischen übersetzt, nenne ich sie "Strohbeeren", diese roten Kaliumspender. Die Schale von 2,50 auf 2,20 herabgesetzt. Da wird die Schale gleich vor Ort im Nu geleert. Der Transport in der Packtasche wäre irgendwie nicht ratsam gewesen.

So gehört es sich: Ende der Beschränkungen, großen Gang rein und gen Süden verlief das Sträßelchen auch noch (nördlich von Hänigsen)

So gehört es sich: Ende der Beschränkungen, großen Gang rein und gen Süden verlief das Sträßelchen auch noch (nördlich von Hänigsen)

Wer meinen Spitznamen noch nicht kennt (Ronnie), weiß jetzt, wer diese Tanke in Hänigsen (Niedersachsen) führt. Daß das "e" am Spitznamen fehlt, ist eine reine Sparmaßnahme - das Tankstellengewerbe hat finanziell einfach nichts zu lachen...

Wer meinen Spitznamen noch nicht kennt (Ronnie), weiß jetzt, wer diese Tanke in Hänigsen (Niedersachsen) führt. Daß das "e" am Spitznamen fehlt, ist eine reine Sparmaßnahme - das Tankstellengewerbe hat finanziell einfach nichts zu lachen...

Eigenes System o.k., auch der Popo tut nicht weh ! Danke für das Angebot !

Eigenes System o.k., auch der Popo tut nicht weh ! Danke für das Angebot !

Das Rittergut Garmissen mit lustiger Straßenkritzelei

Das Rittergut Garmissen mit lustiger Straßenkritzelei

Die komplette Einfahrt zum Innenhof. Da der vermutliche Besitzer gerade ins im Hintergrund befindliche Auto einstieg, fuhr ich von der Neugier getrieben zu ihm hin und fragte, ob hierher aus dem Bayernlande eingeheiratet worden sei. Er erklärte mir dann, daß er in Bayern mehrere Freunde habe und ihm seine hiesigen Freunde/Nachbarn deswegen diesen Streich gespielt hätten. Übrigens habe ich ihn noch mit Excellenz angeredet und wir konnten das Lachen nicht ganz zurückhalten.

Die komplette Einfahrt zum Innenhof. Da der vermutliche Besitzer gerade ins im Hintergrund befindliche Auto einstieg, fuhr ich von der Neugier getrieben zu ihm hin und fragte, ob hierher aus dem Bayernlande eingeheiratet worden sei. Er erklärte mir dann, daß er in Bayern mehrere Freunde habe und ihm seine hiesigen Freunde/Nachbarn deswegen diesen Streich gespielt hätten. Übrigens habe ich ihn noch mit Excellenz angeredet und wir konnten das Lachen nicht ganz zurückhalten.

Übrigens gleich südlich von Garmissen der erste ernsthafte Regenschauer, der mich traf. In aller Eile zog ich mir schnellstens am Straßenrand die neue, noch nicht benützte Regenkleidung an und den Regenschutz über die Packtasche. Ein bisschen mehr abgewartet und ich wäre nicht mehr trocken geblieben. Der Schauer dauerte nicht lange, aber die Regenkleidung hab ich für den Rest des Tages lieber nicht mehr abgestreift. Eine geplante spezielle Örtlichkeit sollte durch den bisherigen Tagesablauf am heutigen Tage noch angefahren werden. Und zwar ein spezieller Bahnübergang, der in der Sendung extra3 vom NDR auf's Korn genommen wurde. Ich denke, daß der youtube-Beitrag nicht nur bei Eisenbahn-Fans Heiterkeit hervorruft...:

Bahnübergang bei Groß Düngen (Ortsteil Hockeln)

Hinter dem Bahnübergang ist wirklich nur ein Haus und eine Sackgasse. Ein Bewohner gleich vor dem Bahnübergang sagte mir, daß Schrankenwärter Laumann vom Filmbeitrag schon in Ruhestand sei und das Wärterhäuschen nächstes Jahr wahrscheinlich dem Erdboden gleich gemacht und von einer Fernsteuerung ersetzt werden würde.
Aber HALLOOO, wo bleibt hier der Denkmalschutz ???

Am "Kult-Bahnübergang" mit Schrankenwärterimmobilie in Hockeln bei Groß Düngen etwas südöstlich von Hildesheim.

Am "Kult-Bahnübergang" mit Schrankenwärterimmobilie in Hockeln bei Groß Düngen etwas südöstlich von Hildesheim.

Wieder mal mit einem Schmunzeln behaftet, erreichte ich nach weiteren ca. 6 km Bad Salzdetfurth. Eigentlich wollte ich, da bei weitem noch nicht ausgelastet, noch weiterkurbeln. Doch die Einheimischen prophezeiten mir, daß anschließend auf den kleineren Dörfern im weiteren Streckenverlauf eigentlich keine Übernachtungsmöglichkeiten gegeben wären. Schade, es war erst gegen 19 Uhr und eine Stunde Fahrtzeit hätte ich gerne noch abgeleistet, wenn es schon so lange hell ist. Aber vom Wetter her gesehen habe ich mich dann doch noch auf Zimmersuche begeben und kam nach drei Versuchen in einer einfachen, aber günstigen Pension unter.

3. Tag: Bergen - Bad Salzdetfurth

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nach 24 Jahren mal wieder vom hohen Norden in die oberbayrische Heimat zurückgeradelt.
Details:
Aufbruch: 25.06.2014
Dauer: 10 Tage
Heimkehr: 04.07.2014
Reiseziele: Deutschland
Der Autor
 
Andreas Rohbogner berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
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