Kurzreise an die Mosel
Die Moselgegend zwischen Zell und Cochem war das Ziel einer weiteren Kurzreise in die deutschen Weinanbaugebiete. In den vergangenen Jahren hatten wir die Anbaugebiete Baden, Franken und Mittelrhein besucht. Wein und Genuss standen natürlich im Vordergrund.
Selbstverständlich sind alle Aussagen über Geschmack und Qualität völlig subjektiv.
Wo fließt sie denn?
Nähert man sich dem Moseltal über den Hunsrück, durchquert der Reisende zunächst eine beinahe liebliche Mittelgebirgsidylle. Jetzt, Mitte April, leuchten von weit her schon blühende Rapsfelder in kräftigem Gelb, und das erste Laub der Bäume wirkt wie frisch gewaschen. Wo ist sie denn, die Mosel? Bald führt eine schmale Straße in steilen Serpentinen bergab, fast dreihundert Höhenmeter bleiben hinter uns, aber erst als wir die ersten Häuser des kleinen Örtchens Beilstein passiert haben, ist der Fluss zu sehen. Und gleich darauf die kleine Fähre St. Josef. Sie verbindet das Dorf mit dem Ort Poltersdorf am anderen Ufer und befördert Fußgänger und Radfahrer in knapp fünf Minuten über den Fluss. Dabei nutzt die Fähre die Strömung der Mosel zum Antrieb, was aber offensichtlich nicht genug Energie ist: setzt sich die Fähre in Bewegung, unterhält ein Verbrennungsmotor Zuschauer wie Fahrgäste mit einem gemütlichen Brummen.
| Aufbruch: | 11.04.2026 |
| Dauer: | 6 Tage |
| Heimkehr: | 16.04.2026 |