Kurzreise an die Mosel

Reisezeit: April 2026  |  von Ralf Eber

Die Moselgegend zwischen Zell und Cochem war das Ziel einer weiteren Kurzreise in die deutschen Weinanbaugebiete. In den vergangenen Jahren hatten wir die Anbaugebiete Baden, Franken und Mittelrhein besucht. Wein und Genuss standen natürlich im Vordergrund.
Selbstverständlich sind alle Aussagen über Geschmack und Qualität völlig subjektiv.

Wo fließt sie denn?

Nähert man sich dem Moseltal über den Hunsrück, durchquert der Reisende zunächst eine beinahe liebliche Mittelgebirgsidylle. Jetzt, Mitte April, leuchten von weit her schon blühende Rapsfelder in kräftigem Gelb, und das erste Laub der Bäume wirkt wie frisch gewaschen. Wo ist sie denn, die Mosel? Bald führt eine schmale Straße in steilen Serpentinen bergab, fast dreihundert Höhenmeter bleiben hinter uns, aber erst als wir die ersten Häuser des kleinen Örtchens Beilstein passiert haben, ist der Fluss zu sehen. Und gleich darauf die kleine Fähre St. Josef. Sie verbindet das Dorf mit dem Ort Poltersdorf am anderen Ufer und befördert Fußgänger und Radfahrer in knapp fünf Minuten über den Fluss. Dabei nutzt die Fähre die Strömung der Mosel zum Antrieb, was aber offensichtlich nicht genug Energie ist: setzt sich die Fähre in Bewegung, unterhält ein Verbrennungsmotor Zuschauer wie Fahrgäste mit einem gemütlichen Brummen.

© Ralf Eber, 2026
Du bist hier : Startseite Europa Deutschland Deutschland: Wo fließt sie denn?
Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 11.04.2026
Dauer: 6 Tage
Heimkehr: 16.04.2026
Reiseziele: Deutschland
Der Autor
 
Ralf Eber berichtet seit 12 Wochen auf umdiewelt.
Bild des Autors