Wohnmobilreise nach Peking über die Seidenstraße

Reisezeit: April - September 2008  |  von Ingrid und Achim H.

Ende der Reise

159. Tag - 18.09.2008 - Breslau

Wir fahren von Krakau nach Breslau und sind mittags am Platz. Wir machen uns gleich auf und fahren mit der Tram in die Altstadt, kein Problem. Wir kommen zum Marktplatz und stehen vor dem alten Rathaus. Im Frontgiebel aus dem 16. Jh. ist eine große astronomische Uhr. Die alten Häuser am Marktplatz sind zum Teil renoviert oder neu erbaut nach alten Plänen und sie glänzen wieder in ihrer alten Schönheit.
Die Giebel sind besonders schön verziert mit Löwen, Greifen und Adlern.

Wir sind in dann in die Elisabethkirche ge-gangen, die noch 1977 durch einen Brand sehr schwer beschädigt wurde. Aber heute ist sie zu besichtigen und wir werden beim Eintritt gleich mit Ohrhörer versorgt, die uns durch die Kirche leiten und die uns die entsprechenden Daten und Geschichten ins Ohr flüstern.
Wir sind dann auf die Dominsel über eine kleine Brücke über die Oder gegangen, um dort noch den Dom anzusehen. Wir kamen dann an Filmarbeiten vorbei. Hier wurde ein Film gedreht, der in der Nazi-Zeit spielt. Ein Haus war zur Geschäftsstelle der NSDAP geworden und davor wurden Hemden usw. verkauft. Die Schauspieler und Statisten waren alle in Klamotten der Zeit gekleidet, an die wir auch noch Erinnerungen hatten. Es sah schon komisch aus.
Die Darsteller mussten ein paar Mal die Szene wiederholen, bis sie dann wohl im Kasten war. Die Hauptdarstellerin lief immer wieder mit suchendem Blick die Straße entlang. Auch ein altes Auto spielte mit und wurde sogar gefahren.
Wir haben dann aber nicht mehr gewartet und sind weiter auf die Insel gegangen, bis hin zur Kathedrale.

Leider konnte im Innern nicht besichtigt werden, sondern wir konnten nur durch das Gitter sehen. An jedem Pfeiler waren schöne Schnitzaltäre aufgebaut, schade, dass man sie nicht genauer ansehen konnte.

Dann sind wir zurück zur Tram gegangen, noch mal vorbei an den Filmaufnahmen. Jetzt wurde eine andere Szene gespielt. Wir sind mit der Tram Nr. 12 zurück zum Platz gefahren und haben zum ersten Mal nach fast einem halben Jahr wieder ferngesehen.

160. Tag - 19.09.2008 - Hirschberg und Krummhübel

Heute sind wir schon um 7 Uhr aufgestanden, wir waren irgendwie ausgeschlafen. So sind wir dann auch schon um 9 Uhr losgekommen und Richtung Hirschberg - Jelenia Góra gefahren. Hier haben wir auf einem großen Busparkplatz geparkt und sind dann in die Stadt gegangen. Auch hier gibt es wieder eine Altstadt, genau wie in den anderen Städten. Um den Markplatz und das Rathhaus gruppieren sich die alten Häuser, die auch wieder sehr gut in Schuss waren.
Die Kirche der Hl. Erasmus und Pankratius war auch nur von außen zu besichtigen und so haben wir uns dann wieder dem Markt zugewendet und sind noch weiter darüber geschlendert und haben uns die Häuser angesehen. In einem kleinen Restaurant haben wir dann zu Mittag gegessen und sind dann zurück zum Wagen gegangen.

Dann sind wir weiter gefahren nach Krummhübel, Karpacz. Wir sind die Straße bis auf 837 m hochgefahren und haben dort oben dann geparkt und sind zur Wang-Kirche gegangen. Das ist eine Stabkirche aus Norwegen, erbaut im 12. Jh. die im 19. Jh. abgebaut und hierher gebracht wurde und wieder aufgebaut wurde. Es sieht schon komisch aus, eine Kirche aus Norwegen hier im Riesengebirge bei Rübezahl zu finden. Im Innern findet man dann die alten Schnitzereien
Wir haben uns die kleine Kirche angesehen, danach sind wir dann zurück nach Hirschberg auf den Campingplatz gefahren.

Morgen werden wir dann zu unserem Sohn nach Regensburg fahren und unsere Reise endet.

Ich möchte mich bei allen Lesern bedanken, dass sie die Geduld hatten alles zu lesen, für die Grüße und all die lieben Wünsche danken. Wenn es wieder eine große Reise gibt, melden wir uns wieder.

Das Resümee der Reise :

Wir waren jetzt fast 6 Monate unterwegs und haben 16 Länder gesehen. Es war so interessant, wir haben Eindrücke gewonnen, die wir nicht erwartet haben. Der Iran, China und Russland haben sich ganz anders dargestellt als wir dachten. Die Länder sind auf einem Weg, der sie weit nach vorne bringt. Gefährlich und auch nur annähernd gefährlich war es nie, die Menschen waren immer freundlich und wir haben jede Hilfe erfahren, die nötig war.
Auch dass die Autos durchgehalten haben, dass alle letztendlich gesund geblieben sind ist toll und wir sind froh darüber. Wir freuen uns auf zu Hause, würden aber jederzeit wieder eine solche große Reise machen.Insgesamt sind wir bis heute 25.500 km gefahren.

Breslau - Rathaus

Breslau - Rathaus

die Häuser um den Marktplatz von Breslau

die Häuser um den Marktplatz von Breslau

Elisabeth-Kirche

Elisabeth-Kirche

Der Giebel ist mit Adlern, Löwen und Greifen geschmückt

Der Giebel ist mit Adlern, Löwen und Greifen geschmückt

das Innere der Kirche mit den Altären

das Innere der Kirche mit den Altären

Filmaufnahmen in Breslau

Filmaufnahmen in Breslau

für diesen Film bin ich nicht richtig angezogen

für diesen Film bin ich nicht richtig angezogen

das schöne Auto spielt auch mit

das schöne Auto spielt auch mit

die Kathedrale von Breslau

die Kathedrale von Breslau

Rathaus und Neptunbrunnen von Hirschberg

Rathaus und Neptunbrunnen von Hirschberg

der Markt vonHirschberg mit seinen schönen Häusern

der Markt vonHirschberg mit seinen schönen Häusern

die Wang-Kirche von innen, Holzschnitzereien aus dem 12. Jh.? in Krummhübel

die Wang-Kirche von innen, Holzschnitzereien aus dem 12. Jh.? in Krummhübel

das letzte Foto für diesen Bericht vor der Stabkirche aus Norwegen - Auf Wiedersehen -

das letzte Foto für diesen Bericht vor der Stabkirche aus Norwegen - Auf Wiedersehen -

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Italien-Griechenland-Türkei-Iran-Turkmenistan- Usbekistan-China-Mongolei-Russland-Weißrussland-Polen
Details:
Aufbruch: 13.04.2008
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 20.09.2008
Reiseziele: Italien
Griechenland
Türkei
Iran
Turkmenistan
Usbekistan
Kirgisistan
China
Mongolei
Russland / Russische Föderation
Polen
Der Autor
 
Ingrid und Achim H. berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.
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