Britsh Virgin Islands und Guadeloupe 2008

Reisezeit: März / April 2008  |  von Alexandra Koch

Jost van Dyke - the "Barefoot Island"

Mittwoch, 26.03.2008 (Tortola/Soper´s Hole --> Jost van Dyke/Sandy Cay --> Little Harbour)

... und die nächste Insel ist: JOST van DYKE!!! Darauf freue ich mich schon besonders, hab gelesen, dass es dort besonders gemächlich zugehen soll. Die Hauptstraße ein sandiger Weg am Strand entlang ...

Nachmittag. Wir setzen die Reise fort, peilen Little Harbour an. In der Bucht liegen schon jede Menge Boote, um genau zu sein: ALLE Moorings sind belegt. Und was nun??? Natürlich: Kanal 16. Wir funken "Harry's Place" an und die sagen, wir können am Pier direkt vor dem Restaurant anlegen, da sei es tief genug. Cool!!!! Wir fahren hin, legen an und liegen super ruhig. Ruhiger als jeder andere in der Bucht. Was will man mehr?? Na, ein kühles Bier!!! Das genehmigen wir uns jetzt. Dann gewohntes Frühabend-Programm: Lesen, Dösen, Schwimmen. Später Abendessen, nur einen Katzensprung vom Boot. Etwas abgerissen, angenehme Atmosphäre. EASY CARIBBEAN GOING.

Harry's Place, Jost van Dyke/Little Harbour

Harry's Place, Jost van Dyke/Little Harbour

Donnerstag, 27.03.2008 (Jost van Dyke/Little Harbour --> Sandy Spit, bei Green Cay --> Great Harbour)

Wir starten in den Tag. Kurze Strecke von Little Harbour nach Great Harbour. Aber damit das Segeln nicht zu kurz kommt, schlagen wir zuerst die entgegen gesetzte Richtung ein, dort sind Little Jost van Dyke und Green Cay. Etwa dazwischen liegt ein Sandhaufen von einer Insel und er nennt sich "Sandy Spit". Wir werfen den Anker, er hält, wir fahren mit dem Dingi rüber, trinken ein Döschen Red Stripes und machen Fotos.

Dann schnell wieder zurück zum Boot, es droht ein fetter Schauer. Sitzen auf unserem schwankenden Schiffchen und warten ab. Geht schnell vorbei und wir fahren los nach Great Harbour.

Und dann liegt es vor uns - sehr, sehr schön!!! Ein Traum von einer Bucht. Doch vor dem Betreten einer Insel erfolgt DAS ANLEGEN am Mooring oder in diesem Fall das ANKERN ... Und das ist gar nicht so einfach. Braucht gut eine Stunde, aber dann hält er und wir sind wohl auch keiner der anderen Ankerleinen oder -ketten in die Quere gekommen. Und hier liegen EINIGE Boote ... Jost van Dyke ist BELIEBT und das können wir verstehen. Sven und ich gehen als erste an Land und ich habe sofort eine LIEBLINGSKNEIPE: CORSAIR´S.

Geschafft - die Chablis ankert
in Great Harbour, Jost van Dyke

Geschafft - die Chablis ankert
in Great Harbour, Jost van Dyke

Jetzt geht's rüber zum Beach!!!

Jetzt geht's rüber zum Beach!!!

Hauptraße auf Jost van Dyke - 
und sie führt direkt zu ...Corsair's!

Hauptraße auf Jost van Dyke -
und sie führt direkt zu ...Corsair's!

Blick vom CORSAIR's auf die Bucht

Blick vom CORSAIR's auf die Bucht

Sven hat Durst ...

Sven hat Durst ...

... und Ali auch - glücklicherweise gibt's genügend EISKALTES "Presidente"für alle!!!

... und Ali auch - glücklicherweise gibt's genügend EISKALTES "Presidente"für alle!!!

Bei CORSAIR's bekommt jeder seinen DRINK

Bei CORSAIR's bekommt jeder seinen DRINK

Am Abend wollen wir dann auch bei Corsair´s essen, haben aber nicht reserviert, was sich als Fehler erweist, Corsair´s ist beliebt ... Bei Foxy´s ist auch alles voll. Wir setzen und in eine Burger-Bude und essen dicke fette Burger, sehr lecker, aber danach sind wir geplättet. Nilou und ich wollen zurück aufs Boot, relaxen. Setzen uns alle ins Dingi und fahren los. Als wir dann aber dort sind und Lars und Sven sagen, sie fahren ins Foxy´s, sich die Live Musik anhören und Party machen - fahren wir doch lieber mit!!!

Im Foxy´s geht´s ab. Restaurantbetrieb ist vorbei, geht jetzt in Kneipenbetrieb über. Viel Weib, Wein & Gesang. Okay, der Wein ist meist "Painkiller". Und der Gesang kommt hauptsächlich von CD. Aber der Rest stimmt! Es wird heftigst gefeiert. Und wir geben auch unser Bestes. Das hat natürlich Auswirkungen auf den nächsten Tag ...

Feiern ist anstrengend - 
aber zum Glück findet sich bei Foxy's 
die eine oder andere 
DOPPELHAENGEMATTE ...
FOXY's - hier könnt ihr Euch selbst ein Bild machen!

Feiern ist anstrengend -
aber zum Glück findet sich bei Foxy's
die eine oder andere
DOPPELHAENGEMATTE ...

FOXY's - hier könnt ihr Euch selbst ein Bild machen!

Freitag, 28.03.2008 (Jost van Dyke/Great Harbour, White Bay)

Da haben wir´s: Neben uns in der Koje liegt jeweils ein mehr oder weniger großen Kater. Und was will man schon mit sooo vielen Katern auf einem Boot??? Aber einen Abend im FOXY´s mussten wir schließlich miterleben! Alle bis auf Sven haben recht schlecht geschlafen. Das Boot lag auch nicht wirklich ruhig.

Na gut, dann also heute mal ein gaaanz gemächlicher Land-Tag - und zwar für uns alle. Gestern war noch die Rede davon, dass Lars und Sven segeln gehen und Nilou und ich an Land relaxen. Jetzt sieht es so aus, dass erstmal Lars und Nilou für zwei Stündchen an Land gehen. Sven und ich bleiben an Bord, zur Sicherheit, falls der Anker nicht ganz fest sitzt. Er hält, der Wind lässt noch etwas nach. Ich finde es ganz nett, hier in der Bucht zu liegen, an Bord zu lesen, Fotos zu machen. Leider müssen wir eine Zeitlang den Motor laufen lassen, um die Bordbatterie aufzuladen, das ist etwas laut. Aber wir brauchen schließlich einen KALTEN Kühlschrank ...

Sven besinnt sich derweil auf alte Navigationstechnik: der Sextant wird in Position gebracht - allerdings gekoppelt ans 21. Jahrhundert: GPS zur Kontrolle ...

Sven bestimmt unsere Position 
ganz traditionell mit dem 
SEXTANTEN

Sven bestimmt unsere Position
ganz traditionell mit dem
SEXTANTEN

Später sitzen wir dann alle zusammen im Schatten bei "Corsair's", seit gestern meine neue Lieblingskneipe. Stärken uns mit Conch fritters und anderen karibischen Spezialitäten, auch das Presidente schmeckt schon wieder.

Wir halten ein vorbeifahrendes Sammeltaxi an und lassen und für 5 USD pro Person in die nächste Bucht fahren: White Bay. Bin neugierig. Hier soll die "Soggy Dollar Bar" sein, wo angeblich der "Painkiller", DAS Nationalgetränk auf BVI, erfunden worden sein soll. "Soggy Dollar" - das bedeutet "nasse Dollar", denn früher gab es keine Straße hierher und die Segler sind per Dingi an Land gekommen oder - wenn sie keins hatten - geschwommen. Da waren die Dollar nass und sie wurden zum Trocknen auf eine Leine gehängt während Drinks gemixt wurden. So die "Legende".

Und "hey!", der Strand ist ziemlich genial!!! Und voll was los hier. Viele Schiffe haben an Moorings festgemacht. Vorne, im tieferen Wasser, liegt ein Kreuzfahrtschiff vor Anker, ein Shuttle-Boot befördert ständig Passagiere zwischen Great Harbour und Schiff hin und her. Alle haben sichtbar Spaß, in der Soggy Dollar Bar wird gebechert, dass es dem Barkeeper eine Freude sein muss. Auch ein paar Meter weiter, in der "One Love Bar", geht´s feucht-fröhlich her.

Wir legen uns in den weißen Sand und gucken uns alles an.

White Bay, Jost van Dyke - 
ziemlich KITSCHIG, oder?

White Bay, Jost van Dyke -
ziemlich KITSCHIG, oder?

Hot Spot White Bay, Jost van Dyke

Hot Spot White Bay, Jost van Dyke

Wassersport - so oder so ...

Wassersport - so oder so ...

Coole Reggae Kneipe in White Bay, 
hört ihr die Bässe???

Coole Reggae Kneipe in White Bay,
hört ihr die Bässe???

Sven vor der legendären SOGGY DOLLAR BAR
SANDCASTLE - home of the SOGGY DOLLAR BAR

Sven vor der legendären SOGGY DOLLAR BAR

SANDCASTLE - home of the SOGGY DOLLAR BAR

© Alexandra Koch, 2008
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Die Karibik ruft - und wir starten endlich zu 2 Wochen Segeltörn auf den British Virgin Islands (bareboat) und 1 Woche Guadeloupe. Freuen uns schon riesig!!!
Details:
Aufbruch: 22.03.2008
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 14.04.2008
Reiseziele: Guadeloupe
Der Autor
 
Alexandra Koch berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.
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