Auf und davon !! ..oder wir sind dann mal weg :-)

Reisezeit: September - Dezember 2009  |  von Regula Zbinden & Beat Niklaus

Amerikas Westen: Yosemite National Park

An diesem Tag hatten wir wieder einige Fahrmeilen vor uns. Vom Lake Tahoe wollten wir zum Yosemite National Park. Wir waehlten den Weg "hinten" rum und fuhren einen Teil der Strecke in Nevada. Da der Mono Lake sowieso auf der Strecke lag, machten wir dort einen kurzen Halt. Wie ueberall in Amerika, wo es was besonderes gibt, ist auch irgendwo ein Kassenhaeuschen.. Zum Glueck war hier aber unser Nationalpark-Jahrespass gueltig und wir muesste nichts zusaetzlich bezahlen. Der Grossraum Los Angeles ist dafuer verantwortlich, dass der Wasserspiegel des Mono Lakes innerhalb von 4 Jahrezehnten um 14 Meter sank, da er von ueber Jahre dort Wasser anzapfte. Dadurch entstanden bizzare Kalkgebilde, die wie Termitenhuegel aussehen.

Nach dieser kleinen Pause wurde unser Hueundei dann so richtig gefordert. Der oestliche Parkeingang zum Yosemite National Park liegt naemlich auf dem Tioga Pass und dieser liegt auf 3030 Meter ueber Meer. Aber er hat seine Arbeit gut gemacht und wir sind sicher angekommen. Auf dieser Hoehe war es zwar spuerbar frischer, aber die Landschaft hat uns ueberwaeltigt! Einfach wunderschoen.

Bravo, gut gemacht!

Bravo, gut gemacht!

Als uns der Hunger packte fiel uns ein, dass wir ja noch Wuerste aus dem Grocery Outlet (nirgends kann man guenstiger Lebensmittel einkaufen!) fuer einen HotDog im Gepaeck hatten, die wir am Lake Tahoe nirgends braten konnten. Wir hatten die Hoffnung schon aufgegeben, dass man in Amerika irgendwo im Freien grillieren darf, da haben wir an einem huebschen Picknickplatz am Tenaya Lake eine Grillstelle entdeckt, die sogar noch warme Kohle hatte. Mit ein paar pinecones konnten wir dann tatsaechlich ein Feuer entfachen und freudig und hungrig unsere HotDogs essen .

Mhmmm..

Mhmmm..

Der Yosemite ist uebrigens auch ein richtiges Kletterparadies, wie wir festgestellt haben. Ueberall sieht man Kletterer die steilen Felswaende erklimmen. Das sieht teilweise sogar recht spektakulaer aus. Die Landschaft veraendert sich auch nach und nach. Nachdem im oberen Parkteil noch grosse Grasflaechen dominieren, stehen die Felsen im unteren Parkteil und im Yosemite Valley sehr viel enger.

Auf dem Weg zu unserer Unterkunft etwas ausserhalb des Parks, sind wir noch an an paar wirklich eindruecklichen Mammutbaeumen vorbeigekommen. Noch groessere Exemplare haben wir dann aber beim suedlichen Parkausgang am naechsten Tag gesehen.

Der Baum war anscheinend schon tot, als man fuer die Touristen einen Tunnel machte.

Der Baum war anscheinend schon tot, als man fuer die Touristen einen Tunnel machte.

Am zweiten Tag erkundeten wir das Yosemite Valley und den suedlichen Parkteil. Wir hatten auch Zeit ein paar kleinere Walks zu machen. Leider ist es momentan in Kalifornien sehr trocken und die Wasserfealle hatten kaum bis gar kein Wasser. Schoen war es aber trotzdem.

ein bisschen Wasser..

ein bisschen Wasser..

gar kein Wasser..

gar kein Wasser..

ueberall gibts squirrels. aber sie sind einfach suess

ueberall gibts squirrels. aber sie sind einfach suess

Aussicht vom Glacier Point auf den Half Dome

Aussicht vom Glacier Point auf den Half Dome

Im Yosemite National Park soll es ja auch einige Schwarzbearen geben. Erst waren wir entaeuscht keine gesehen zu haben. Einem solchen Exemplar wirklich gegenueber zu stehen waere dann aber wohl doch nicht so toll gewesen. Ein paar Tage spaeter haben wir im Fernsehen eine Dokumentation darueber gesehen, wie Schwarzbaeren in Autos einbrechen koennen.. Da waren uns die Eichhoernchen, Rehe und Hirschen dann schon viel lieber.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
... Regula und Till auf Reisen ...
Details:
Aufbruch: 02.09.2009
Dauer: 3 Monate
Heimkehr: 03.12.2009
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Cookinseln
Australien
Der Autor