Nicas und Ticos - Jan/Feb 2010

Reisezeit: Januar / Februar 2010  |  von Andreas Schneidenbach

Costa Rica: Aus die Maus in Alajuela

Einmal selbst sehen ist mehr wert,
als hundert Neuigkeiten hören.
Japanisches Sprichwort


Einen Tag früher als geplant sind wir in Alajuela angekommen. Von hier aus sind es nur einige Minuten zum Flughafen, deshalb ist es als letzte Station perfekt geeignet.

Am Anreisetag passierte nichts Weltbewegendes, wir sind mit dem Bus von Puerto Viejo nach San Jose und dann gleich mit dem Taxi nach Alajuela. Von der Stadt gibt es weiters nichts Grossartiges zu berichten, wir haben ein Hostel für eine Nacht gesucht, sind dann noch rumgelaufen und haben uns umgesehen. Wie gesagt - eine normale mittlere Lateinamerikanische Stadt, nix besonderes.

Allerdings haben wir den einen zusätzlichen Tag, der uns geblieben ist, jetzt noch zu füllen. Da bietet sich ein Ausflug zum Vulkan Poas an, er ist hier gleich in der Nähe.
Getreu unserem Motto:"Bald drann hilft Ross und Mann" sind wir wieder um 6:00 hoch, wenn wir bald genug am Vulkan sind schaffen wir es nachmittags vielleicht noch in das Künstlerdorf Sarchí!

Natürlich hatte genau heute unser Guidebook einmal recht - es geht nur ein Bus täglich auf den Vulkan und der fährt um 9:15...
Das Taxi ist uns viel zu teuer und jetzt mussten wir fast 2 Stunden Zeit totschlagen. Sogar beim McDonalds waren wir...

Das Wetter war frühmorgens erstmals seit 3 oder 4 Tagen wieder prächtig, als der Bus aber endlich startet ziehen schon Wolken auf. Es dauert ewig, bis sich der Bus den Berg hochgekämpft hatte, immerhin auf 2700m. Oben ist es dann relativ kühl. Auch dass der Gipfel in Wolken liegt ist keine Überraschung, das ist die meiste Zeit des Jahres so.

Wir riechen die Schwefeldämpfe, die der Berg ausstösst und hätten wir jetzt noch unsere Glückssträhne von den ersten 2,5 Wochen dann würden wir sicher eine einwandfreie Sicht auf den Riesenkrater (einem der grössten der Welt) mit seinem See haben - aber so...

Blick auf den Krater des Poas. 
Schön, gell!

Blick auf den Krater des Poas.
Schön, gell!

Egal, es gibt ja auch noch eine Lagune die von einem alten Seitenkrater stammt. Da führt ein schöner Wanderweg hin, den gehen wir.

Die Lagune ist zwar bei weitem nicht so spektakulär wie der Hauptkrater, dafür können wir sie aber sehen!

Die Laguna Bota

Die Laguna Bota

Um 14:00 geht der Bus zurück. Das ist gut, denn uns war schon etwas frisch.
Unten in Alajuela ist aber wieder Wärme angesagt, wir holen unser Gepäck aus dem gestrigen Hostel und übersiedeln ins vorgebuchte Coconut House. Ein schönes Gästehaus mit deutscher Leitung, etwas ausserhalb von Alajuela.

Und hier sitze ich nun, tippe das letztemal auf unserer Reise einen Bericht. Nur noch eine Nacht liegt vor uns, dann gehts wieder zurück nach Good Old Europe, ins kalte Waldviertel.

3,5 Wochen sind eine lange Zeit, was haben wir nicht alles erlebt!
Wir haben gelacht und gestaunt, waren traurig und überrascht, haben uns gefreut und geärgert, waren gestresst und gelangweilt, usw. usw.
Noch keiner unserer Urlaube war so abwechslungsreich wie dieser, ihr habt es ja mitbekommen!

Noch nie habe ich auch einen derart umfangreichen Bericht geschrieben, es ist einfach soviel passiert!
Es hat Spass gemacht alles am Computer virtuell nochmal zu erleben, umso mehr wenn man andere daran teilhaben lassen kann.
Das positive Feedback hat uns natürlich auch gefreut, schön wenn ihr ein wenig mitgefiebert habt - vielen Dank für die zahlreichen Einträge im Gästebuch!

Jetzt werden 2 oder 3 Tage ins Land ziehen bis wir unser Fazit noch schreiben, vielleicht nutzt ihr die Zeit für einen letzten Eintrag ins Gästebuch. Schreibt doch was euch besonders gut gefallen hat, das würden wir gerne erfahren.

Vielen Dank für Euer Interesse und Eure Unterstützung,
liebe Grüsse
Christa & Andreas

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Die Reise
 
Worum geht's?:
3 1/2 Wochen in Nicaragua und Costa Rica
Details:
Aufbruch: 17.01.2010
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 11.02.2010
Reiseziele: Nicaragua
Costa Rica
Der Autor
 
Andreas Schneidenbach berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.