Westwärts

Reisezeit: Dezember 2010 - März 2011  |  von Andrea Torsten

Bolivien: Uyuni – Wüstenstaub & pokernde Kiwis

Yeah, wir haben es endlich über die bolivianische Grenze geschafft. Hier der Grenzübergang mitten im Nichts auf über 4000m.

Yeah, wir haben es endlich über die bolivianische Grenze geschafft. Hier der Grenzübergang mitten im Nichts auf über 4000m.

Nachdem wir in Puno und im Lauca-Nationalpark praktisch schon an der Grenze zu Bolivien standen, wollten wir nun endlich doch noch in das Land einreisen. Ziel war die grösste Salzwüste der Welt; die Salar de Uyuni. Also machten wir einen 4tägige Tour mit einem Jeep zur Salar. Um uns schon etwas auf unsere Neuseelandreise vorzubereiten haben wir uns mit 2 Kiwi-Paaren in einem Jeep zusammengetan. Und so ging es mit 3 weiteren Jeeps über Stock und Stein über Sand und durch Flüsse von roten zu grünen und weissen Lagunen, zu farbigen Bergen und riesigen Vulkanen fernab von jeglicher Zivilisation. Unsere Innereien wurden ganz schön durchgeschüttelt, ausserdem war es im Jeep unglaublich heiß, draussen war es staubig und bei Wind unglaublich kalt oder eben unglaublich heiß wenn kein Lüftchen wehte. Ausserdem befanden wir uns wieder in Höhen von fast 5000m - Extreme pur.
Am ersten Tag hatten wir am Nachmittag "frei" weil der Wind zu stark war und wir in unserem einfachen Hostel bleiben mussten - die Zeit vertrieben wir und die Kiwis uns mit Pokerspielen um kleine Steine, die wir vor dem Haus sammelten. Die Idee kam Andrea nachdem wir in der Karibik bereits schon einmal 2 Wochen lang um Muscheln spielten. Das Spiel dauerte über 5 Stunden - die anderen unserer Tour schüttelten nur den Kopf und fragen sich wohl, wir man so verbissen um einen Steinhaufen spielen kann...

Pokern um Steinhaufen!

Pokern um Steinhaufen!

Das erste Mal übernachteten wir auf 4700m und merkten schnell, wie viel schwerer das Atmen Nachts fiel - man musste einfach mit offenen Mund schlafen sonst bekam man nicht genügend Sauerstoff. In der zweiten Nacht waren wir in einem Hostel was vollkommen aus Salz gebaut war. Um die Echtheit zu überprüfen haben wir an den Wänden geschleckt und einige haben sich ihr Essen mit etwas Salz von Boden nachgewürzt.
Am dritten Tag ging es dann endlich auf die weisse Fläche der Salar de Uyuni - es ist wirklich überwältigend, über diese riesige, weisse Wüste zu fahren. Leider ging dieses Highlight dieser Tour viel zu schnell vorbei und so traten wir bereits am Nachmittag unsere lange Rückreise mit nur einer Übernachtung mitten im Nichts an.

Wir haben unseren Jeep (rot) ausgesucht, weil er am Neusten aussah - leider hatten wir schon nach einer Stunde einen Platten!

Wir haben unseren Jeep (rot) ausgesucht, weil er am Neusten aussah - leider hatten wir schon nach einer Stunde einen Platten!

Mutig: Kaktus streicheln - im Hintergrund die Salar de Uyuni

Mutig: Kaktus streicheln - im Hintergrund die Salar de Uyuni

unsere Gruppe

unsere Gruppe

in der Salar kann man viele "lustige" Fotos machen - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Andrea balanciert auf der Weltkugel....

in der Salar kann man viele "lustige" Fotos machen - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Andrea balanciert auf der Weltkugel....

...und hier tanzt der Bär; resp. Torsten auf dem Bären

...und hier tanzt der Bär; resp. Torsten auf dem Bären

© Andrea Torsten, 2010
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Die Reise
 
Worum geht's?:
In vier Monaten Richtung Westen einmal um die Welt: Schweiz - Ecuador - Peru - Bolivien - Chile - Neuseeland - Australien - Singapur - Thailand - Finnland - Schweiz
Details:
Aufbruch: 05.12.2010
Dauer: 4 Monate
Heimkehr: 31.03.2011
Reiseziele: Ecuador
Schweiz
Peru
Chile
Bolivien
Neuseeland
Vanuatu
Australien
Singapur
Thailand
Der Autor
 
Andrea Torsten berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.
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