merry Xmas: flying to cambodia .....2012/2013

Reisezeit: Dezember 2012 - Januar 2013  |  von Birgit H.

25.12.2012: Ankunft in Phnom Penh

hmmmmmmm

hmmmmmmm

der flug von taipeh nach phnom penh war schrecklich. die maschine total voll. außer uns und einer deutschen familie aus stuttgart, die ihre tochter besuchen wollte, nur kambodschaner mit ihrem "handgepäck". offensichtlich herrschen hier andere vorgaben hinsichtlich größe der gepäckstücke (oder gar keine??). teilweise gab es kartons, die so groß waren, dass sie nicht einmal in die cabbages passten.

eingezwängt in den engen sitz war es nach einer stunde vorbei und mir wurde wieder so schlecht, dass ich merkte, dass mein kreislauf das nicht lange mitmachen würde.... die nächste stunde habe ich hockend, stehend, zwischen crew-küchenabteil und wc verbracht.

ankunft PP: ca. 11 h hier. als erstes haben wir uns von socken und den unteren teilen der cargo-hosen befreit. dann den ersten tuktuk-anbieter in anspruch genommen und los ging die fahrt zum hotel - ca. 10 km.

wir waren nicht ganz unvorbereitet. hatten schon öfter youtube-videos gesehen und auch erzählungen gehört über den verkehr hier, aber wenn man da auf einmal selbst mitten drin ist, ist das schon noch etwas anderes. wir beschlossen beide nur noch kopfschüttelnd uns zu wundern, dass nichts passiert und darauf zu vertrauen, dass dieser fahrer ja ständig so unterwegs ist - und alle anderen verkehrsteilnehmer auch.

verkehrsteilnehmer = autos, die bei uns auf dem schrottplatz wären, mopeds ohne ende, tuktuks und massen von sauteuren landrovern/vans/geländewagen - keine ahnung, woher diese teuren dinger alle kommen. was für ein kontrast!

Hotel Lucky Star. ist bestimmt nicht das beste vom preis-leistungsverhältnis, lage ca. 20 Min. zu fuß zum flussufer, wenn man nicht so orientierungslos wie wir öfter mal im kreis rumläuft. betten gut und sauber. bad vorhanden - das reicht. klimaanlage geht. fernseher, kostenlos w-lan. wir zahlen 15 USD/N.

dusche, auf die betten gefallen und sofort entschlafen. wir waren aber so schlau uns 2 std. später wieder aufzuraffen, um die ersten schritte auf dem fremden boden zu machen.

also los. richtigung flussufer. sieht auf der karte ganz einfach und übersichtlich aus. hört aber sofort auf, wenn man in diesem asiatischen gewimmel ist. es gibt auch kaum fußgänger und nun gilt es herauszufinden, wie man lebend diese straßen überquert, wo ständig alle verkehrsteilnehmer in sämtlichen richtungen wild hupend unterwegs zu sein scheinen. irgendwann haben wir es begriffen: du musst dich zum losgehen entscheiden, dann gehst du und schaust nur noch aus den augenwinkeln, nicht mehr nach hinten, rechts oder links schauen, was die anderen machen, laufen - nicht stehen bleiben. das geht, dann wissen alle, was du machst und fahren um dich rum. das scheint überhaupt das prinzip zu sein: hier hält kaum einer an, der verkehr ist ständig im fluss, alle fahren möglichst umeinander rum und gehupt wird ständig. allerdings nicht aus unmut oder ärger wie bei uns, sondern um anzuzeigen, dass man sich nähert, für denjenigen, der einen gerade nicht sehen kann.

irgendwann haben wir den zentralmarkt erreicht. hier gibt es wirklich alles. aber wollen wir das? wir brauchen langsam etwas zu trinken und zu essen. sind aber noch sehr vorsichtig und kaufen uns bananen und wasser - da können wir ja wohl nichts falsch machen

als wir endlich am flussufer ankommen, wird es bereits dämmrig. die sonne geht hier bereits gegen 18 h unter. wir haben das erste nett aussehende restaurant gewählt und ich vermute, es wird das teuerste gewesen sein - egal. wunderschön aufgemacht, so eine location, wo man sich als paar zum romantischen dinner wohl fühlen kann. aber auch mutter und sohn genießen den ausblick auf den fluss mit den beleuchteten booten und das ambiente des lokals sowie das erste angkor-bier und ein fisch-amok. und für deutsche verhältnisse waren dann 22 usd für 2 bier, frühlingsrollen, gebratene nudeln und fischgericht mit reis nun wieder doch nicht sooo teuer.

mit letzter kraft handeln wir uns noch einen akzeptablen preis aus, um mit tuktuk wieder zum hotel zu fahren - also noch eine nachtfahrt in diesem verkehr.

die ersten markteinkäufe auf "nummer sicher": wasser und bananen

die ersten markteinkäufe auf "nummer sicher": wasser und bananen

© Birgit H., 2012
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Die Reise
 
Worum geht's?:
kurz vor dem 50. Lebensjahr der erste Urlaub besides Neckermann & Co. Mit meinem 16jährigen Sohn zusammen 2 Wochen zum Jahreswechsel nach Kambodscha. Die Vorfreude wechselt mit Bedenken und Ängsten. Die Neugierde bleibt.
Details:
Aufbruch: 24.12.2012
Dauer: 14 Tage
Heimkehr: 06.01.2013
Reiseziele: Kambodscha
Der Autor
 
Birgit H. berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.
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