merry Xmas: flying to cambodia .....2012/2013

Reisezeit: Dezember 2012 - Januar 2013  |  von Birgit H.

27.12.2012: Transfer von PP nach Siem Reap

nein, kein flüchtlingsboot, sondern der vordere Teil eines langen schnellbootes, das aussah wie ein aus alten blechteilen zusammen geschweißtes u-boot.

nein, kein flüchtlingsboot, sondern der vordere Teil eines langen schnellbootes, das aussah wie ein aus alten blechteilen zusammen geschweißtes u-boot.

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6:30 h: kein "you-can-call-me-steven" weit und breit. aber das stellt hier kein problem dar. die stadt ist auch um diese uhrzeit bereits wach und schnell ist ein anderer tuktuk-fahrer da, der uns zur bootsanlegestelle fährt.

beim anblick des bootes, in das wir einsteigen sollen und das uns die nächsten 5-7 std. über wasser transportieren wird, muss ich tränen der verzweiflung unterdrücken: das ding sieht aus wie ein ausrangiertes u-boot aus einem vergnügungspark. unsere sitze wären ganz hinten und so eng, dass man sich kaum reinfalten kann. niiiiiiemals bringt mich jemand darunter. in meiner verzweiflung laufe ich den rand des bootes entlang nach vorne. dort haben sich bereits zwei frankfurter backpacker niedergelassen und beginnen, sich mit sonnencrème für die fahrt zu rüsten. viel platz ist nicht, aber ich setze mich auf den boden und beschließe nicht mehr von diesem platz zu weichen, bis wir in Siem Reap ankommen. zu uns gesellt sich noch ein nettes paar aus köln und so verbringen wir ein paar total kurzweilige stunden mit udo und andrea und roland und ergün. udo's rheinländische frohnatur, die gechillten hessen und meine dauerfotografiertätigkeit lassen mich die unbequeme bootsfahrt vergessen. die eindrücke rechts und links des flusses tun ein übriges.

eine gruppe engländer gibt sich die kante: nach einer flasche wodka mit cola, steigen die herrschaften auf bier um, am ende der fahrt ist der boden übersäät mit leeren dosen und wir wundern uns, dass niemand über bord ging. unsere gruppe hatte auch ihren spaß - nachdem roland einmal das WC besuchte und meinte, dieses erlebnis hat er sofort wieder verdrängt, haben wir nach der einen dose angkor beer auf weitere verzichtet.

ca. 7 std. später sind wir dann ohne panne - hurra, so etwas soll es auch geben - an der anlegestelle in sr gelandet.... ein riesentumult: zig tuktuk-fahrer bemühen sich um kundschaft für die nächsten tage. wir hatten für 5 usd bereits einen transfer mitgebucht und waren eigentlich erstaunt, dass das geklappt hat.

Muka hat uns dann zwar brav zum hotel gefahren, aber dann gingen die verhandlungen über besichtigungsfahrten wieder los: wohin, wie lange und wie viel.

als er sagte, er würde uns 2 std. später zur abendtour wieder abholen, machte sich panik in kai's gesicht breit. "mama, mir reicht's, ich will heute nicht mehr aus dem hotel raus." sein wunsch war mir befehl. eine weitere viertelstunde haben wir debattiert: Muka wollte 20 usd pro tag. wir haben letztendlich jetzt 25 für 2 tage vereinbart und ihm versucht klar zu machen, dass er mit uns nicht weit fahren muss, sondern höchstens lang warten... wir wollen nicht das komplett-programm mit tausenden touris abarbeiten, sondern versuchen, ein paar lücken zwischen den vielen menschen zu finden und einfach nur die eindrücke zu genießen. und wenn wir nicht alles sehen, ist es auch egal.

wir sind gespannt, was passieren wird.

sehr netter empfang von einer jungen kambodschanerin an der rezeption. zunächst die frage: "you are friends?". ich antworte: "no, he is my son." die gesichtszüge der jungen frau entgleisen und sie meint, ich sei doch höchstens 35 jahre alt.... ich kläre sie auf und als sie der kollegin begeistert diese offensichtlich verwunderliche tatsache erzählt, diese mich auch ganz fassungslos ansieht, fühle ich mich langsam tatsächlich ein paar jahre jünger die junge frau erzählt uns, dass sie von 6 - 18 h im hotel arbeitet und dann noch studiert.... jetzt entgleisen kai die gesichtszüge und er registriert sofort, was für ein easy life er in deutschland hat.

hotel okay1villa: wir zahlen ca. 23 usd / N. zimmer okay, klima, free wifi, pool im 6. og., auch essen und getränke auf dachterrasse... wir sitzen am pool, essen, trinken und schreiben....

alles ist gut!

leben am und auf dem fluss (tonle sap)

leben am und auf dem fluss (tonle sap)

aussicht von der dachterasse des hotel okay1villa

aussicht von der dachterasse des hotel okay1villa

© Birgit H., 2012
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Die Reise
 
Worum geht's?:
kurz vor dem 50. Lebensjahr der erste Urlaub besides Neckermann & Co. Mit meinem 16jährigen Sohn zusammen 2 Wochen zum Jahreswechsel nach Kambodscha. Die Vorfreude wechselt mit Bedenken und Ängsten. Die Neugierde bleibt.
Details:
Aufbruch: 24.12.2012
Dauer: 14 Tage
Heimkehr: 06.01.2013
Reiseziele: Kambodscha
Der Autor
 
Birgit H. berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.
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