Namibia mit Kind und Kegel

Reisezeit: Februar / März 2014  |  von Simone Brunnstein

Windhoek Wahnsinn

Endlich zurück

Nach einem ziemlich anstrengenden Flug, wir saßen neben der Toilette, landeten wir in einem verregneten Windhoek. Im Flughafen war es fast dunkel und voller Käfer und Falter....willkommen!

Da wir mit Kindern reisten, brauchten wir nicht lange in der Schlange stehen, sondern durften uns in die Reihe der South African Residents einreihen. Wir mussten dann dennoch warten, da erst alle anderen, die ebenfalls bei ASCO ihr Auto gemietet haben, durch die Kontrolle mussten. Eigentlich hatten wir ja nichts zu verzollen, aber Niahs Kindersitz warf dann doch einige Fragen auf.
"What is it?" Doch auch die Antwort hinterließ eher fragende Gesichter, könnte man hier die Kinder doch auf der Ladefläche eines Pick ups transportieren.

Schon auf der Fahrt in die Stadt wurde klar, wie viel sich in den letzten acht Jahren verändert hat. Zahlreiche Neubausiedlungen säumen die Straße, hinzu kommen sämtliche Baustellen und das etwas deplatzierte Hilton Hotel mitten in Windhoek un lassen den Bauboom erahnen. Selbst der CraftMarket musste einem mehr oder weniger sinnfreien Bauvorhaben weichen.

Nach kurzer Einführung in das Equipment konnten wir mit unserem Zuhause für die nächsten Wochen los. Natürlich nicht ohne das obligatorische Farmer Frühstück im etwas angestaubten Schneider Café.

Dann endlich das lang ersehnte Wiedersehen mit Gesa...

Um nicht einzuschlafen haben wir uns entschieden noch etwas einzukaufen und dann im ebenfalls auf der Liste eines jeden Windhoek Besuchers stehenden Joe´s Beerhouse unser Abendessen zu haben. Mittlerweile lebt es aber nur noch von seinem Ruf oder aber die Ansprüche eines mitreisenden Koches haben sich etwas verschoben!

Sonst haben wir Windhoek zum Einkaufen der Reiseutensilien genutzt und zum Schlemmen im "Weinberg" oder "Stellenbosch Market". Selbst das Geländer der Dagbreek School, meinem Zuhause für drei Monate 2003, gleicht einer Großbaustelle. So tat es echt gut, dass wir am zweiten Tag dann gemeinsam mit Brian nach Baumgartsbrunn aufbrachen.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Endlich, nach acht Jahren des Wartens ist es nun wieder soweit, wir fliegen für vier Wochen nach Namibia. Ein großer Traum unserer Tochter Niah noch vor der Einschulung die großen, wilden Tiere zu zeigen. Da sich auch Noams Schule einverstanden zeigt, darf er mit und so mögen sich beide Kinder vom Afrika Virus anstecken lassen.
Details:
Aufbruch: 10.02.2014
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 10.03.2014
Reiseziele: Namibia
Der Autor
 
Simone Brunnstein berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.
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